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Tipps für längeren Aufenthalt in Korea?
Ich würde gerne nach Korea.. [umbenannt von Kann mich wer beraten?]
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JoshuaMerlin #1
Mitglied seit 09/2008 · 5 Beiträge
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Betreff: Kann mich wer beraten?
Hi: ),

ich würde gerne für ein jahr nach korea. der hintergrund ist nicht so einfach zu erklären. eine freundin von mir kommt aus korea und will in 4 jahre wieder zurück nach korea. da ich schon von klein auf asien interessiert bin und auch schon ein jahr in lettland war, daher eh lieber im ausland bin als hier, würde ich gerne mal ein jahr nach Südkorea. So mal vorweg meine daten, damit ihr euch ein eindruck machen könnt und dem entsprechend besser beraten könnt. Also bin 19 jahre jung: ) immoment erst noch einen realschulabschluss(was in korea nix wert ist:D ).
auslandserfahrung und daher sehr gutes umgangsenglish.

jetzt ein paar fragen...

gibt es sowas wie ein auslandsjahr(bereich Ökö/u.o Sozial bereich?

könnte ich da ein jahr zur schule gehen oder studieren?

wie gehe ich sowas an?

gibt es überhaupt finazierte auslandspraktikanten oder sowas in der art?

wäre super lieb, wenn ihr mir ein wenig helfen könntet.. habe jetzt noch ein bis zwei jahre um es vorzubereiten und desshalb wende ich mich an euch:D vielen dank vorweg schonmal^^
KoreaEnte #2
Mitglied seit 01/2007 · 641 Beiträge · Wohnort: Seoul/Düsseldorf
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Hi,
machst du gerade Abi oder ist dein Realschulabschluß der höchste Abschluß den du haben wirst, wenn du nach Korea gehen möchtest?
Wenn du gerade dein Abi machst und danach studierst, kannst du als Austauschstudent nach Korea gehen, das geht am einfacheten über ein Austauschprogramm über deine Uni, weil dir da auch meistens die teuren Studiengebühren in Korea erlassen werden.
Ein freiwilliges soziales Jahr kannst du auch in Korea machen, da musst du einfach google nach Adressen fragen, das sollte nicht schwer zu finden sein. Ob das aber auch als Ersatz für den Zivildienst anerkannt wird, hängt immer vom Einzelfall ab.
Ein bezahltes Auslandspraktikum wirst du sehr wahrscheinlich nicht bekommen, die Anforderungen sind dafür meistens sehr hoch und vorallem muss man dafür meistens auch schon sein Grundstudium abgeschlossen haben.
JoshuaMerlin #3
Mitglied seit 09/2008 · 5 Beiträge
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ich habe angefangen mit dem abi. aber wenn es sowas wie ein soziales jahr gibt, muss man nurnoch über die finanzierung nachdenken, gibt es förderer für dieses jahr?

mal eine frage, abgesehen von meinem vorhaben. Gibt es in korea nicht auch normale berufe wie Bäcker/Koch o. Maurer??:D

Aber erstmal danke für deine ausfürhliche antwort KoreaEnte*danke:D*
KoreaEnte #4
Mitglied seit 01/2007 · 641 Beiträge · Wohnort: Seoul/Düsseldorf
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Ich kenne mich da nicht so genau aus, aber bekommt man bei einem sozialen Jahr die Verpflegung und Unterkunft nicht gestellt, kommt aber vielleicht auch auf die Organisation an.

Natürlich gibt es auch einfache Berufe, möchtest du bei denen ein Praktikum oder Arbeiten? Die werden aber alle so gut wie kein Englisch sprechen, du wirst dafür also Koreanisch sprechen müssen ;)
Außerdem wird es bestimmt schwer für so eine Tätigkeit ein Visum zu bekommen.
JoshuaMerlin #5
Mitglied seit 09/2008 · 5 Beiträge
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jaa, also mein plan war eigentlich, erstmal für ein jahr rüber praktika/oder halt so ein soziales jahr zu machen. wenn ich dann mal drüben wäre, würde ich dann vor ort, versuchen halt ein guten job zu finden oder halt da zu studieren.
(falls es mir gefällt)
Und wegen koreanisch lernen: ) hab mir heute für 29.99 euro dieses PONS mit Audio-CD "Koranisch lenen" bestellt, zum glück bin ich sehr begabt wenn es um sprachen geht, lettisch hab ich auch in einem jahr gelernt:D

finds halt blöd, dass asian so aussen vor ist.. man bekommt kaum infos über korea... wenige angebote vom staat und sehr viel weniger angebote von stiftungen. Z.b ist mein bruder ausgelernter Bäcker... er würde gerne in asien arbeiten. Deutsche bäcker zählen zu den besten der welt, aber ein job zu suchen in korea/japan oder china ist fast unmöglich.. : ) danke KoreaEnte für die antwort^^
KoreaEnte #6
Mitglied seit 01/2007 · 641 Beiträge · Wohnort: Seoul/Düsseldorf
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wahrscheinlich weil man in Asien kaum Brot isst ;)
JoshuaMerlin #7
Mitglied seit 09/2008 · 5 Beiträge
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hm.. schade.. schmeckt dochXD
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Björn #8
Benutzertitel: Stress "muss" im Leben leider auch sein.
Mitglied seit 12/2007 · 36 Beiträge · Wohnort: Thüringen
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Hi JoshuaMerlin,

ich möchte dich wirklich nicht entmutigen. aber sehen wir die sache mal realistisch. wir leben im jahr 2008 und sprechen von SÜD-KOREA. ich schreibe jetzt nur von "meinen" erfahrungen die ich hier so gesammelt habe, die aber denke "ich", viele andere leute mit mir teilen, die in korea in der industrie gearbeitet haben. wie du schon erwähnst hast, ist dein realschulabschluss oder auch dein abitur hier einfach nur ein wertloses papier. ein, ich sag einfach mal, mittelständiger betrieb (20-30 mitarbeiter, sehr hoch gegriffen) wird untergarantie einen pakistaner, chinesen oder vietnamesen für eine einstellung bevorzugen, als einen deutschen, der im klartext viel papierkram bedeutet und hohe standarts fordert. der grund ist einfach der, das sie intensiver, billiger und länger arbeiten als du. in süd-korea hat man entweder einen richtigen job (also man ist chef, oder abteilungsleiter) oder ist einfach ein arbeiter, z.b. im büro, ein lagerrist, ein verkäufer an der kasse in einem supermarkt o.ä. . der weg eines erfolgreichen menschen sieht hier anders aus ales in d. . schnellversion: hier wird ganz lange studiert und dann bist du irgendwo chef oder in einer chefabteilung oder in  bist gruppenführer, wie auch immer. ausserdem abeiten koreaner sehr lange (meist 12 h) und samstags. zumahl du dann auch noch weniger geld für die selbe arbeit bekommen würdest als in d. . sehr viel weniger. grosse konzerne wie hyundai sind da schon grosszüger (keine samstagarbeit und gibt den arbeitern sogar ein paar tage wählbaren urlaub !!! sehr selten). ich kenne z.b. einen ingineur der bei hyndai arbeitet und er hat ganze 10 tage urlaub. das ist ein absoluter knaller für koreanische verhältnisse. aber wie erwähnt schreibe ich von mittelständigen betrieben und "MEINEN" erfahrungen.

- ein anderer sehr wichtiger punkt ist wirklich (wie schon andere leute erwähnt haben) das du koreanisch sprechen solltest/müsstest. "gutes" englisch können nur wenige.

- ein anderer punkt den ich dir mit auf den weg geben möchte, ist der: du stellst dir das so vor, das du hier her kommst und alles nach plan läuft. du würst schnell enttäuscht werden. die ernährungsumstellung, zeitverschiebung, klimatischen veränderungen, andere lebensgewohnheiten usw. hauen dich erstmal vom hocker.

ein visum ist hier schon möglich, muss man aber auch bischen begründen können, warum du hier bliben willst, was du hier machst usw. . wie gesagt prinzipiell möglich, aber nicht vergleichbar mit d.
ich hab hier ein deutschen stundeten kennengelernt, der problemlos sein visum bekommen hat.

wie das mit diesen ganzen austausch- und praktikumsinstitutkrams läuft, weiß ich nicht. damit habe ich mich nie beschäftigt.

aber wenn jmd. mehr weiss, infos schaden nie.

ich hab leider keine zeit mehr.
vielleicht sehen wir uns ja. bis dann björny
Dieser Beitrag wurde am 04.10.2008, 20:28 von iGEL verändert.
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JoshuaMerlin #9
Mitglied seit 09/2008 · 5 Beiträge
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Vielen dank Björny,

Super Beitrag, hat mich vom hocker gehauen, wie die arbeitslage da aussieht. Ich wusste viele sachen von denen die du gesagt hast nicht... Oke Korea scheint kein leichtes pflaster zu sein, für jemanden der noch keine auslandserfahrung hat, bzw. noch recht unselbstständig ist, wäre Korea denke ich die falsche wahl.
Aber da ich schon  einige zeit im ausland gelebt habe, könnte ich mich vielleicht etwas schneller einfinden.
Koreanisch lernen, bin jetzt seit 2 Tagen in einem Nachmittagskurs und habe mir 2 Koreanisch lernbücher gekauft, müsste recht schnell gehen mir die sprache anzueignen.

Ich denke, wenn man sich 120% in so etwas reinhängt, kann man alles schaffen.
Aber ich würde euch gerne etwas fragen(sehr persöhnliche frage, müsstz nicht antworten aber wenn dann ehrlich)

Wenn ihr euch entscheiden könntet zwischen Korea/Deutschland... was würdet ihr tun??
Gummibein #10
Mitglied seit 02/2008 · 881 Beiträge
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Zitat von JoshuaMerlin:
Wenn ihr euch entscheiden könntet zwischen Korea/Deutschland... was würdet ihr tun??

Ich habe mich für D entschieden. Gehe da wirklich gerne hin aber nach einigen Wochen möchte ich nach "Hause."

Wenn ich das Rentenalter erreicht habe und ich noch gut beisammen bin könnte ich mir vorstellen einige Monate pro Jahr dort zu verbringen aber als Berufstätiger wäre es mir zu stressig. Es sind nicht mal die vielen Stunden, hier gehöre ich auch nicht zu der 35h/Wochen Fraktion aber die Pflege der Beziehungen unter Kollegen ausserhalb der Arbeitszeit mit den obligatorischen Saufgelage ginge mir auf den Keks zumal ich momentan durch sportlichen Ehrgeiz ganz ohne Alkohol lebe. Ausserdem würde ich meine Kinder, wenn ich denn welche hätte, nie in Korea zur Schule schicken.
Gast (Gast) #11
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Ich habe mich fuer Korea entschieden - temporaer. Wie mein Vorredner schon sagte, moechte ich auch etwaige Kinder nicht dem koreanischen Schulsystem ausliefern.
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Björn #12
Benutzertitel: Stress "muss" im Leben leider auch sein.
Mitglied seit 12/2007 · 36 Beiträge · Wohnort: Thüringen
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das solltest du ja nicht negativ aufnehmen. ich hab nur gesagt wie es ist. wenn ich mich entscheiden müsste würde ich d. vorziehen. Gummibein, du hast mir die worte von der zunge geklaut. ;-)
Dieser Beitrag wurde am 04.10.2008, 20:29 von iGEL verändert.
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jomiro #13
Mitglied seit 09/2008 · 59 Beiträge · Wohnort: Germany
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ich habe mich erst für deutschland entschieden, dann für china und jetzt für korea.
empfehlen würd ich dir dein abi zu ende zu machen und entweder geld anzusparen, so dass du dann in korea studieren kannst oder gleich in dtl ein studium anzufangen. es gibt ja inzwischen unis die asiatische sprachen als studienkurs anbieten und du somit auch gleich eine einführung in die jeweilige asiatische kultur bekommst, nebst der erlernung der sprache natürlich..

bezüglich der handwerklichen berufe in asien.. da kann ich dir nur von china erzählen... im generellen ist es eher schwieriger einen handwerklichen beruf für einen dt in china auszuführen, sprich eine solche stelle zu finden. der grund liegt ganz einfach darin, dass in china die chinesischen arbeitskräfte immens billig sind und all die, die keine wirtschaftliche ausbildung haben einen handwerklichen/technischen beruf ergreifen. wenn du also keine jahrelange erfahrung in dem handwerk hast, eventuell meister bist oder was auch immer, dann ist es fast unmöglich. und selbst dann bietet sich die selbstständigkeit für dich mehr an, als irgendwo eine anstellung zu finden. mit handwerklichen/technischen berufen läufts einfach am besten in skandinavischen ländern.

für welches asiatische land du dich auch immer entscheidest, ich würde dir raten vorher einmal hinzureisen, bevor du gleich einen längeren aufenthalt planst. deren kulturen sind sehr unterschiedlich zu unseren und auch das asiatische essen ist nicht zu unterschätzen. im eigentlichen würde ich es sogar sehr blauäugig finden, wenn du einfach deine koffer packst und gen asien reist.

zudem muss ich meinen vorrednern recht geben. natürlich wird englisch gesprochen. und du sprichst ja auch "umgangssprachliches" englisch. aber du musst dir im klaren sein, dass das gesprochene englisch dort eher sehr mäßig ist (so habe ich es in korea und china empfunden). die landessprache zu können, und sei es nur die basics, ist immer sehr hilfreich in der kommunikation. ich muss allerdings auch anmerken, dass es sehr schwer ist eine asiatische sprache in dtl zu lernen. ich selbst habe chinesisch in dtl studiert und muss sagen, es war eigentlich für die katz. denn chinesisch habe ich erst gelernt, als ich für längere zeit in china gelebt hab. natürlich ist in dieser hinsicht jeder anders, aber ich denke mal, wenn man das gelernte nicht sofort lokal anweden kann, ergeht es jedem so...

wenn du ein praktikum machen möchtest, stimmt es, dass du, egal in welchem asiatischen land du dich befindest, mindestens dein grundstudium abgeschlossen haben musst. abiturienten finden zu meist nichts, da diese sich gegen asiaten oder studenten durchsetzen müssten. du siehst also, ohne studium läuft praktisch nichts.
praktika sind zudem in china eher mäßig bezahlt (außer, du findest was bei einer großen deutschen unternehmung und studierst was mit engineering). meistens sind praktika sogar garnet bezahlt. da ist es dann auch immer hilfreich student zu sein. denn der daad, diverse stiftungen oder selbst eine dt uni könnten dir da über stipendien behilflich sein. die sind für asien sogar sehr einfach zu bekommen, haben allerdings nur zur voraussetzung, dass du an einer dt uni eingeschrieben bist.
du musst dich dahingehend ei nfach mal erkundigen. soweit ich weiss hat die yonsei uni in seoul auch eine art stipendium für ausländer, die dort koreanisch studieren wollen. das geht dann von der yonsei uni aus direkt and die studenten. aber dafür musst du auch in dt eingeschrieben sein.
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