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Crossing
Südkoreas Oscarkandidat
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KittyGirl #1
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Betreff: Crossing
Südkorea hat wieder einen Blockbuster produziert, der große Chancen auf einen Oscar hat. Der Film heisst "Crossing", und es geht um einen Vater in Nordkorea, der die Grenze nach China überquert, um Medizin für seine schwerkranke Frau zu besorgen. Die stirbt jedoch in seiner Abwesenheit, und der gemeinsame Sohn ist nun allein. Der Film beschreibt auf berührende Weise, was Vater und Sohn unternehmen, um sich wiederzusehen. Dabei wird schonungslos aufgezeigt, wie es in Nordkorea zugeht.

>> Trailer <<

>> Trailer 2 <<

>> Music-Video <<

>> Englischer Bericht über den Film <<
Petition: Koreanische Historiendramen ins Deutsche Fernsehn:
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3do #2
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... schade, dass das wohl nicht geklappt hat.

http://www.deadlinehollywooddaily.com/9-foreign-language-f…

dabei hätte es crossing mit seiner Brisanz sicherlich mehr verdient, als diese angestaubte Story um den Baader Meinhof Complex :-/ ...
Oscar (Gast) #3
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Hi,

die Oscars sind vergeben (und der Baader Meinhof Komplex ist immerhin auch leer ausgegangen  :cool: )...

Gibt es eigentlich irgendwelche Statistiken, wie Crossing in den Kinos lief und wie der Streifen beim Publikum ankam?

Nachdem der Film nicht nominiert worden war ist es irgendwie verdächtig ruhig geworden um ihn. Auch gibt es offenbar noch keine Veröffentlichung auf DVD. Ob es da angesichts der aktuellen innerkoreanischen Lage sowas wie eine staatliche Verfügung gegeben hat?

Hat von Euch jemand den Film (in Korea) gesehen?

Oscar
Te湯圓 (Gast) #4
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Hallo Oscar,

Was bist'n Du für einer ? Dumm wie Oscar oder was?
Freust Dich wenn ein Deutscher Film leer ausgegangen ist :-( schon mal gekuckt wieviele Kohle Korea in die Filmindustrie steckt und im Vergeich dazu Deutschland ....
Nebenbei ist das hier ein Deutsch-Koreanisches Forum und kein Anti Deutsches...
Ich hätte mich auch über einen Koreanischen Film gefreut, aber bestimmt nicht so einen Doofen Propaganda Film :-)

LG
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iGEL (Administrator) #5
Benutzertitel: 이글
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Lieber Te湯圓!

Bitte mäßige deinen Ton. Ich glaube nicht, dass es Oscar darum ging, generell deutsche Filme schlecht zu machen. Vielleicht hat ihm der Film oder der Hype darum schlichtweg nicht gefallen (Ich habe ihn nicht gesehen, daher kein Kommentar). Deswegen musst du dich nicht gleich auf den Schlips getreten fühlen.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
2Face #6
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Zitat von iGEL:
Ich glaube nicht, dass es Oscar darum ging, generell deutsche Filme schlecht zu machen. Vielleicht hat ihm der Film oder der Hype darum schlichtweg nicht gefallen

Da muss ich zustimmen. Ich glaube auch nicht das es Oscar darum ging deutsche Filme schlecht zu machen.Mir persönlich hat das ganze drum herrum um den Baader Meinhof ..... einfach nicht gefallen.
Ich hatte denn Eindruck das mehr Werbung für denn Film gemacht wurde als das Er wirklich gut ist.
Ich habe ihn nicht ganz gesehen aber zusagen tut er mir nicht.
Zum Glück ist das ja Ansichtssache.

Zum Film "Crossing"

Ich hatte schon von Ihm gehört und auch die Links mir angeschaut.
Und ich muss sagen ,auch wenn ich kein Koreanisch verstehe , dass die Trailer usw. eine super Atmo. haben.
Und er wirklich gut zuseien scheint.

P.S.Vielleicht sollte jemand einen Thread über denn Vergleich oder das Für und Wieder von Deutschen und koreanischen Filmen machen.Vielleicht mache auch ich das . :-)
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Soju #7
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Hey Hallo,

Also ich Liebe Koreanische Filme und auch Deutsche, zumindest mehr als die Hollywood Schinken :-)
"Crossing" gehört aber bestimmt nicht zu meinen Favoriten,da gibt es wesentlich bessere Streifen in Korea, dagegen ist beim "Baader Meinhof Komplex" nicht nur der Film Geil sondern auch der Hintergrund und das die Geschichte auf Wirklichkeit beruht!

Also 1:0 für Baader :-)

P.S. Kann aber auch gut mit dem Gewinnerfilm "Departure" aus Japan leben ;-) aber das darf man in einen Korea Forum nicht so laut sagen ..schnell weg :-)

http://www.youtube.com/watch?v=6onZVeucA1c
Dieser Beitrag wurde 3 mal verändert, zuletzt am 24.02.2009, 15:46 von Soju.
2Face #8
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Antwort auf Beitrag #6
Moin Moin
Soju

Bevor dieser Thread zum Vergleich von deutschen oder koreanischen Filmen "Missbraucht" wird sollten wir einen Extra Thread machen.

Ach ja und nicht das henchan später wieder mit Fussball anfängt ;-)
Dieser Beitrag wurde am 24.02.2009, 14:31 von 2Face verändert.
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3do #9
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Antwort auf Beitrag #7
@ Soju

der Film Crossing beruht im übrigen ebenfalls auf einer wahren Begebenheit:
http://www.iht.com/articles/ap/2008/06/24/arts/AS-A-E-MOV-…
http://www.northkoreanrefugees.com/2008-09-crossing.htm
Also immer schön den Ball flachhalten (von wegen 1:0  <_<  ) und erst mal richtig informieren.

Zudem kann ich mich der Kritik von iGEL nur anschließen. Ausfälligkeiten wie von Te湯圓 sind absolut unter Niveau und gehören eigentlich ignoriert. Nur so viel. Wer Crossing als
"Doofe Propaganda"
bezeichnet sollte bedenken, dass wohl kein Propagandafilm Kritik am eigenen Handeln zuließe. Diese aber wird in dem Film sehr deutlich, etwa am Umgang mit Flüchtlingen. Da wird anscheinend auch nicht immer richtig zugehört.

Kurzum, der Film ist in vielerlei hinsicht brisant und absolut sehenswert.
2Face #10
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@3do
Hast du diesen Film schon gesehen?

Oder sonst jemand?

Ich würde sehr gern wissem ob er gut ist oder viel Potenzial verschenkt.
Denn ich kann mir vorstellen das dieses Thema nicht leicht umzusetzten ist.
Und das es viel zu schnell passiert mit diesem Thema einen nur mittelmässigen Film zumachen.
Gummibein #11
Mitglied seit 02/2008 · 881 Beiträge
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Zitat von 2Face:
@3do
Hast du diesen Film schon gesehen?

Oder sonst jemand?

Ich würde sehr gern wissem ob er gut ist oder viel Potenzial verschenkt.
Denn ich kann mir vorstellen das dieses Thema nicht leicht umzusetzten ist.
Und das es viel zu schnell passiert mit diesem Thema einen nur mittelmässigen Film zumachen.

Das war auch mein Gedanke als ich die Zusammenfassung las.

Wenn ich bedenke wieviele Fallen dieser Stoff beinhaltet um in die unsägliche Rührseligkeit hineinzugleiten...

Allerdings, wenn sie es geschafft haben diesen Stoff nicht ins peinliche gleiten zu lassen hätten sie wohl wahrlich einen Oscar verdient. :)
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Soju #12
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@3do
O.K O.K :-)
zuimindest hatte dieser Film nicht mal Zuspruch in Korea, warum dann International ?
aber das ist leider ein trauiges Phänomen was ich in SKorea bemerke ...fast niemand hat Interesse sich mit dem Thema NKorea zu befassen, schon traurig...:-(

Also 2:1 für Baader .-)

P.S.Möchte mir den Film gerne ansehen also falls jemand einen Link kennt, Bitte :-)
Gummibein #13
Mitglied seit 02/2008 · 881 Beiträge
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Zitat von Soju:
aber das ist leider ein trauiges Phänomen was ich in SKorea bemerke ...fast niemand hat Interesse sich mit dem Thema NKorea zu befassen, schon traurig...:-(

Wenn es Myanmar oder von mir aus auch Kuba wäre würde ich die Schultern zucken und sagen, die sind halt so gepolt, dass sie das so wollen.

Nun meint man in etwa zu wissen wie Koreaner ticken und meint auch, dass die Nordkoreaner wohl immer noch Koreaner sind. Unter diesen Umständen wird die Situation in Nordkorea noch unverständlicher und damit auch fremder.

Durch meine persönliche Erfahrung ist Korea für mich ein spezieller Ort aber das schliesst Nordkorea mit seinem System nicht ein. Es bleibt ein fremdes Land für das ich VIELLEICHT gewisse Interesse entwickele aber nie ein Land, für das ich besonderes Gefühle hege. Andererseits freue ich mich auf eine Wiedervereinigung nach deutschem Muster.
augusteclara #14
Mitglied seit 08/2009 · 2 Beiträge
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Betreff: Aktueller Link zu Keurosing (Crossing) 2008, koreanisch mit englischen Untertiteln
Hallo,

ich habe einen Link gefunden, der den Film "Crossing" enthällt.

http://www.youtube.com/watch?v=IhahvxABPGQ

Ich interessiere mich nun schon seit einigen Jahren sehr intensiv für die Situation der Bevölkerung in Nordkorea und möchte bezüglich dieses Filmes sagen, dass er nur wie "Joint Security Area" (JSA allerdings mit Abstrichen) die Situation der Menschen unabhängig von der politischen Growetterlage in den Mittelpunkt rückt. Was bei "JSA" allerdings durch Dialoge verdeutlicht wurde und nicht zuletzt durch die für meinen Geschmack etwas uninspirierte Ermittlungsstory verwässert war, kann bei "Crossing" noch stärker dargestellt werden. Es handelt sich bei den - in "JSA" wie in "Crossing" - beleuchteten Schicksalen um einfache Menschen, die der Ideologie - hüben wie drüben - zwar verfallen sind, dennoch das behalten haben, was ideologisch geschulten Menschen immer abgesprochen wird. Sie haben ihre Menschlichkeit nicht verloren, sondern diese scheint geradezu ungebrochen bestehen geblieben zu sein. Es fällt schwer eine solche Einschätzung anhand der Bilder aus den "Umerziehungslagern" oder der authoritären Staatsmacht teilen zu können. Aber dennoch macht sich hier der dialektische Charakter der Ideologie deutlich. Mag es in authoritären Gesellschaften verboten sein zu widersprechen, so bedeutet das nicht automatisch, dass es auch verboten wird zu lieben. Diese Liebe wird nicht veräußert, wie es in unseren Gesellschaften - scheinbar - der Fall ist, sondern sie verschwindet ins geheime, ins private. Diese Liebe oder Freundschaft, wie sie in "JSA" zwischen den Soldaten heimlich entsteht ist auch die Liebe, wie sie innerhalb der Familie in "Crossing" existiert, ohne daraus eine politische oder ideologische Haltung abzuleiten. Die Wachen in den "Umerziehungslagern" haben nicht die Möglichkeit die Liebe zu den Gefangenen auszuleben. Ihnen ist dieses aufs strengste verboten. Werden Sie dabei erwischt Nachsicht oder Gnade walten zu lassen, kann ihr Status sich ins Gegenteil verkehren. Außerhalb dieser Ordnung des gelernten können sie jedoch in den Bereichen, die ihnen ungelernt selbst überlassen werden ihre Menschlichkeit erleben.
Das, was mich an dem Film "Crossing" am meisten berührt hat, war die unpolitische und nicht anklagende Art der Darstellung. Die Aussage des Filmes besteht nicht darin zu sagen, dass jemand einzelnes Schuld an der Situation der Menschen trägt, sondern dass es viele kleine Teile sind, die dafür verantwortlich sind, dass sich die Situation so darstellt wie sie ist.
Der Film hat mich in seiner Ruhe und Zurückhaltung bei aller Gewalt und Grausamkeit sehr berührt und wird mir noch lange als Mahnung im Bewusstsein bleiben, dass ich etwas dafür tun muss, damit ein Bewusstsein für diejenigen Menschen entsteht, denen ich mich gegenüber verantwortlich fühle. Denn das sollte allen bewusst sein. Das sich Dinge nur deswegen nicht ändern, weil im Kreise derjenigen, die etwas ändern können, ein jeder nur mit dem Finger auf den anderen zeigt. Und in dem Kreis sitzen wir.
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Soju #15
Mitglied seit 01/2007 · 2277 Beiträge · Wohnort: München
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Zitat von Mirror:
Zitat von Soju am 10.01.2010, 12:21:
Zitat von Mirror am 08.01.2010, 19:23:
http://www.youtube.com/watch?v=oRO2R-bQcG8
(ist zwar ein Spielfilm, beruht aber auf Tatsachen)

Sorry aber diesen Film würde ich nicht als Realistisch und auf Tatsachen beruhend einstufen!
Wie das tägliche Leben in Nkorea in Wirklichkeit ist weiss leider niemand von uns ...

Du behauptest einerseits, niemand von uns hier könne wissen, wie das Leben in Nordkorea wirklich ist ...
Andererseits kannst DU selbstverständlich (bereits nach den ersten 10 Minuten des Films?) einschätzen, dass es SO aber nicht sein kann. Überhaupt, der Film sei ein "Flop" und "aus welcher Ecke" der kommt, sei Dir schon jetzt klar...

Aus welcher Ecke kommt eigentlich jemand, der so über den Dingen steht?

Mit Verlaub, kann es vielleicht sein, dass Du da ein "bisschen" voreingenommen bist?  ;-)

Ja Du hast Recht, vieleicht bin ich in manchen Dingen ein wenig voreingenommen, aber wenn nach sage und schreibe 6 min schon eine Bibel in die Hand genommen wird, als "Daily Bread" bezeichnet wird, frage ich mich schon was das soll.....
Desweiteren habe ich mir mal die Historie des Regisseurs angeschaut der ausser Romantischen Dramen und Verfilmte Animation bisher nichts aufzuweisen hat ....und das der Film in SKorea ein Flop war ist ein Fakt und zeigt das der Film vieleicht doch nicht so toll ist und nur wegen dem Thema NKorea in den USA überschätzt wurde...
Naja ;-)
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