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Großer Traum
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Bo-Mi93 #1
Mitglied seit 08/2008 · 1 Beitrag
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Betreff: Großer Traum
Hey ihr ale zusammen [:

Ich glaube, ich erzähl euch erstmal etwas über mich und meine beste Freundin ^.^
Wir wissen beide, dass viele von uns denken, dass wir zu jung sind, um überhaupt schon einen Gedanken ans Auswandern zu verschwenden. Aber ich möchte euch sagen, es ist uns wirklich mit der Zeit so wichtig geworden, dass wir von dem gedanken nicht mehr los kommen. Also es ist so. Wir sind beide momentan 15 Jahre alt und haben wirklich rundrum nur Stress in unseren Familien, die sich entweder innerhalb total ignoriert oder eben total bekriegt. Da wir uns so natürlich nicht mehr wohlfühlen, gibt es für uns eigentlich nur den einen Wunsch: weg ..
Da wir beide wirklich sehr angetan sind von Korea, vor allem Südkorea, hätten wir das als Auswanderungsziel doch in Sicht. Und meine größte Sorge ist nun, ob es wirklich sehr schwer ist, sich dort zurecht zu finden?! Wir wollten eigentlich nach unseren Abitur Koreanistik & Japanologie studieren, aber würde das genügen, um dort einen einigermaßen guten Job zu bekommen, oder soltle man doch noch etwas studieren oder die Sprache 'nur' in einem Kurs lernen. Wir wollen ja auch nicht, dass man uns nur kaum versteht (ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.) Es geht mir eben nun einfach darum, Infos zu bekommen und auch mit jemandem darüber zu reden, da ich bei meinen Eltern damit garnicht antanzen brauch -.-
Und wie sieht es dort eigentlich aus mit den neuen Namen? Bekommt man dort einen, wenn man dorthin auswandert?

Gibt es hier vielleicht einige Deutsche, die erfolgreich nach Südkorea ausgewandert sind und eventuell mit mir ab und an mailen könnten? Wäre echt super und eine große Hilfe für mich [:

LG
Uhu #2
Mitglied seit 06/2008 · 401 Beiträge
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Hi

Ich finde das leider ein bisschen zu naiv mit 15 schon diese Pläne zu schmieden. Ebenso ist es wohl normal, dass man mit 15 zu Pubertätszeiten mit seinen Eltern nicht so zurecht kommt und sich nicht verstanden fühlt. Zumindest war das bei vielen so :)
Ich war irgenwann mal, so in eurem Alter, vielleicht 1-2 Jahre später, dem Gedanken verfallen in die USA auszuwandern, da ich von dem Land fasziniert war. "Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten" etc etc. Ich war einmal dort und naja es war ok, aber der Auswanderungsgedanke war mit zunehmendem Alter dann nicht mehr so stark. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das dein/ euer Interesse an dem Land durch TV/ Medien, weiss der Geier kommt, wie es bei mir eben damals auch war.
Wenn ihr den Wunsch jedoch nach eurem Abi immer noch habt und das Interesse noch da ist, dann studiert Japanologie/ Koreanistik und verfolgt diesen Traum auch weiter. Ihr solltet auch nicht irgend etwa studieren, womit ihr euch nicht identifizieren könnt, geht nicht nach dem Arbeitsmarkt oder dergleichen, der kann nach einem Studium schon wieder anders ausschauen. Ebenso braucht ihr für ein Studium viel Selbstmotivation, deshalb nur nach Interesse gehen. Soweit ich mitbekommen habe, kann man in Korea alles arbeiten, egal was man studiert hat. Die sollen da nicht so "verteift" sein wie wir deutschen.
Einfach ist das ganze nicht.... Denke bevor ihr an irgendwelche neuen Namen oder dergleichen denkt, davon habe ich überhaupt keinen Plan, solltet ihr erstmal an ein Arbeitsvisum denken, was wohl der größte Stein im Weg nach Korea sein wird.

Viele Grüße
Gummibein #3
Mitglied seit 02/2008 · 881 Beiträge
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Was soll man dazu sagen?

Jeder muss sich entscheiden ob man lernen will, dass man nicht immer den Weg des geringsten Widerstands gehen kann oder nicht.

Ich finde es, verzeih die offenen Worte, lachhaft zu glauben sich in einem fremden Land zurecht zu finden wenn man sich nicht einmal in seinem eigenen Land zurecht findet.

Aber seis drum. Wenn Du tatsächlich so viel Antrieb finden solltest (was ich kaum glaube) den Schritt zu tun hast Du wenigstens genug Energie bewiesen um einen Anfang zu verdienen.
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iGEL (Administrator) #4
Benutzertitel: 이글
Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Moin!

Zitat von Gummibein:
Jeder muss sich entscheiden ob man lernen will, dass man nicht immer den Weg des geringsten Widerstands gehen kann oder nicht.

Ich finde es, verzeih die offenen Worte, lachhaft zu glauben sich in einem fremden Land zurecht zu finden wenn man sich nicht einmal in seinem eigenen Land zurecht findet.

Das widerspricht sich irgendwie, oder? ;) Darüber hinaus denke ich nicht, dass Bo-Mi glaubt, es sei in Korea alles einfacher bzw. dass sie sich in Deutschland nicht zurecht finden würden. Ob der Wille, in 10 Jahren immer noch möglichst weit weg von den Eltern sein zu wollen, noch immer so ausgeprägt ist, wage auch ich zu bezweifeln. Aber trotzdem finde ich, dass auch wenn jemand noch recht jung ist, man dessen Wunsch ruhig ernst nehmen darf.

@Bo-Mi: Warst du denn schon mal in Korea? Falls nicht, würde ich an deiner Stelle versuchen, so bald wie möglich mal dorthin zu kommen, um zu sehen, ob deine Vorstellungen überhaupt mit der koreanischen Realität zusammen passen. Darüber hinaus ist sowas natürlich immer eine wertvolle Erfahrung. Das könnt ihr auch schon während der Schulzeit machen, entweder mit einer Reise (falls ihr die selbst erspart/erarbeitet, stellen sich Eure Eltern doch bestimmt nicht quer, oder?), vielleicht mit einem Praktikum oder einem Schüleraustausch. Erkundigt euch doch mal bei euren Lehrern, was für Möglichkeiten es da gibt.

Sich jetzt schon Gedanken über das Studium oder gar Einbürgerung zu machen, halte auch ich zu früh. Nur soviel: Die meisten Deutschen sind bleiben nur ein paar Jahre in Korea, aber auch von denen, die länger bleiben, behalten wohl die meisten ihren deutschen Pass. Darüber hinaus weiß ich nicht, ob Koreanistik wirklich ein geeignetes Studium ist, um nach Korea zu gehen, aber da können dir die Koreanistikstudenten hier sicher mehr sagen. Ich denke aber, dass für die Sprache wirklich ein Sprachkurs reicht. Um wirklich gut zu werden, muss man in Korea leben und intensiv weiterlernen - Übung macht den Meister. Und ich kann mir vorstellen, dass sich die sonstigen Studieninhalte der Koreanistik in Korea nicht so gut an den Mann bringen lassen. Mit einem Ingenieursberuf oder etwas wirtschaftlichem seid ihr da sicher wertvoller für Unternehmen in Korea. Aber wie Uhu schon gesagt hat, sollte man lieber das studieren, wo die eigenen Interessen liegen. Als Künstler könnte es zwar beispielsweise schwieriger werden, (in Korea) einen Beruf zu bekommen, aber wenn man gut ist, kriegt man wohl mit allem einen Beruf.

Aber wie gesagt, für genaue Pläne auszuarbeiten ist es jetzt wohl noch zu früh. Erst mal schauen, ob das, was ihr euch da ausmalt, auch wirklich euren Vorstellungen entspricht. Falls ihr euch da jahrelang in etwas reinträumt, kann die Kollision mit der Realität ziemlich schmerzhaft sein. ;)

Gruß, Johannes
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