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Ich bin ebenfalls neu hier !
Vorstellung
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Stefan Martin (Ehemaliges Mitglied) #1
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Betreff: Ich bin ebenfalls neu hier !
Hallo liebe Leute,

mir fällt ein, dass ich noch gar keine richtige Vorstellung geschrieben habe. Mein Name ist Stefan Martin. Als Kind war ich über 10 Jahre Jahre mit meinen Eltern in Singapore und Hong Kong - und später als Austauschstudent / Graduate Student in Frankreich (1 1/2 Jahre) und Großbritannien (2 Jahre). Nach meinem Studienabschluss an der Universitaet Heidelberg im Fach VWL bin ich nach Köln umgezogen und arbeite bei dem amerikanischen Automobilhersteller Ford im Personalwesen.

Auf Einladung einiger mittlerweile in die Heimat zurückgekehrter koreanischer Freunde habe ich für einige Monate Korea besucht, um mir die Sehenswürdigkeiten anzuschauen und etwas von der dortigen Atmosphäre aufzuschnappen. Längere Aufenthalte (von je ungefähr einer Woche) habe ich bei dieser ausgedehnten Reise in (natürlich) Seoul, aber auch in Chanchun, Sokcho, Chungju, Cheongju, Daejon, Gunsan, Gwangju, Taegu und Pusan eingelegt. Dabei habe ich auch etwas Koreanisch gelernt, wobei ich allerdings zugeben muss, dass der Erfolg bislang nicht durchschlagend war...

Es scheint mir aber leider so, dass immer weniger koreanische Vollstudenten nach Deutschland kommen (außer natürlich an den Musikhochschulen). In der letzten Zeit habe ich fast nur noch Austauschstudenten getroffen, die ein oder zwei Semester bleiben und das deutsche Universitätsleben dabei natuerlich etwas einseitig wahrnehmen. Viele von ihnen leben in einem völlig in sich abgeschotteten Universum von Sprachkursteilnehmern und haben kaum Kontakt zu den Einheimischen oder auch zu den ausländischen Studierenden, die einen Abschluss anstreben und deshalb die normalen Universitätsveranstaltungen besuchen.
 
Ich glaube, dass der Grund hierfür im Rückgang der deutschen Sprachkenntnisse in Korea zu Gunsten des Englischen, Chinesischen und Japanischen liegt. Sehr schade...

Ich würde mich freuen, über dieses Forum Kontakt sowohl zu Koreanern und als auch zu westlichen Korea-Interessierten zu finden und über die Erfahrungen (erfreuliche wie auch vielleicht etwas kritische) mit Land und Leuten zu plaudern.

Allerbeste Grüße

Stefan Martin
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iGEL (Administrator) #2
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Moin Stefan!

Ich bin gar nicht sicher, ob ich dich überhaupt schon begrüßt habe. Für den Fall, dass ich es vergessen habe: Willkommen an Board. :)

Ob die Quote der Vollzeitstudenten aus Korea zurückgeht, kann ich nicht sagen, aber bisher sind 100% meiner koreanischen Bekannten Studenten, die hier teilweise auch bleiben wollen. Gut, sind nur 7 Personen, aber immerhin. Andererseits schreibst du ja auch, dass man an die anderen kaum ran kommt...

Viele Grüße,

Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Stefan Martin (Ehemaliges Mitglied) #3
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Hallo Johannes,

ich hatte mich ja auch der Allgemeinheit noch gar nicht vorgestellt, da konntest Du mich natürlich auch noch nicht offiziell begrüßen. Aber ich freue mich, dass ich im Forum willkommen bin !

Die Quote der koreanischen Vollzeitstudierenden (Yuhaksaeng) geht leider wirklich zurück, da Deutschland in Korea heute nicht mehr - wie teilweise noch zur Jahrtausendwende - als in der Welt führend im technischen, naturwissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen sowie im juristischen Bereich angesehen wird. Dies traf natürlich auch damals schon lange nicht mehr zu, aber ein einmal erworbener guter Ruf hält sich eben über Jahrzehnte - ein schlechter leider auch.

Heute sucht man das "Leben" und den "Fortschritt" eher im angelsächsischen Raum (Kanada und Australien werden immer beliebter und sind auch nicht so teuer wie GB und USA), zunehmend auch im natürlich immer noch verhassten Japan (dessen Technologievorsprung man gleichwohl nicht leugnen kann) und mittlerweile sogar im bisher eher als rückständig uns schmutzig belächelten China - hier geht es wohl darum, einen neuen vielversprechenden Markt für koreanische Industrieprodukte zu erschließen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es jetzt gar keine Yuhaksaeng in Deutschland mehr geben würde. Aber man muss sie mittlerweile mit der Lupe suchen, wenn man denn einen Kontakt zu ihnen herstellen will.

Steil im Steigen begriffen ist aber die Zahl der deutsch-koreanischen Ise / Gyopo an deutschen Universitäten, von denen ja wohl auch einige in diesem Forum vertreten sind. Da manche davon nicht die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben, werden diese in den Universitätsstatistiken noch immer als ROK-Bürger gezählt, so dass dort immer noch erkleckliche Zahlen erscheinen...

So weit zur Statistik - nächstes Mal schreibe ich was Spannenderes !

Beste Grüße

Stefan
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