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Aufenthalt in Deutschland
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data #1
Member since Jul 2008 · 11 posts
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Subject: Aufenthalt in Deutschland
Hallo alle miteinander,

ich habe dieses Forum schon vor einigen Monaten gefunden und immer wieder interessante Berichte und Meinungen gelesen.
Nun habe ich eine Frage und habe mich entschlossen mich auch zu regestrieren.

Es geht um folgendes:
Ich habe meine Koreanische Freundin ich in Australien kennengelernt und führe seit ich nun zurück in Deutschland bin (nun schon 6 Monate) und sie in Korea eine sehr glückliche Fernbeziehung mit ihr. In 11 Tagen ist es nun soweit ich werde für 2 Monate nach Korea fliegen. Alles läuf gut und wir sind nun auch schon über ein Jahr ein Paar aber wir überlegen wie unsere Zukunft werden soll.
Wir haben viel gesprochen und sind zu dem Entschluss gekommen das sie nach Deutschland kommen möchte. Dies ist natürlich ein bedeutener Schritt und eine bedeutene Überlegung.
Nun meine Frage:
Wie können wir es anstellen das Sie hier in Deutschland mit mir Leben darf. Ich habe die Gesetze schon rauf und runter gelesen aber diese geben nicht viel Hoffnung.
Wenn ich das recht zusammenfasse gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Wir Heiraten, diese alternative stellt sich aber aufgrund der Kürze der Beziehung noch nicht.(etwas mehr als 1 Jahr)
2. Sie findet eine Arbeit in Deutschland.

Wir bemühen uns seit einiger Zeit um die zweite Möglichkeit, jedoch ohne viel Erfolg. Wir haben einige Bewerbungen verschickt aber keine Antwort erhalten.
(Achso zur Hilfe sei gesagt sie hat mal Forstwirschaft studiert (in Seoul) und nun beendet sie gerade eine Weiterbildung zur Koreanisch Lehrerin.)
Aber die Frage ist wo gibt es in Deutschland Koranisch Schulen oder Koreanische Organisationen die eine Koreanerin benötigen könnten die ein sehr gutes Koreanisch und Englisch spricht sowie ein sich entwickelndes Deutsch??
Wäre super wenn Ihr ein paar email Adressen, Internet-seiten oder einfach nur Ideen mit weiteren Informationen hättet so das meine Freundin und ich bald in Deutschland gemeinsam leben können.

Vielen Dank
data

Wenn Ihr weitere Fragen habt zu unserem werdegang um besser zu antworten fragt nur!!!!
micnaumann #2
Member since Jun 2007 · 278 posts · Location: Bremen
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Eine Möglichkeit habt ihr noch vergessen. Deine Freundin kann hier studieren. Dies ist sicherlich einfacher als eine Arbeit zu finden. Insbesondere als Lehrerin an einer Koreanischen Schule sehe ich hier keine Chance. Diese Schulen sind meist durch die Kirche organisiert oder Vereine. Die arbeiten dort alle ehrenamtlich.
Peter #3
Member since Jul 2007 · 279 posts · Location: Korschenbroich
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In reply to post #1
Sie könnte auch an einer (Privat-) Schule (die natürlich Geld kostet) z.B. Deutsch lernen. Mit einer Bescheinigung der Schule und dem Nachweis, dass ihr Unterhalt in Deutschland gesichert ist, kann eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden. Die genauen Details bitte beim Ausländeramt erfragen. So ließen sich z.B. erst einmal sechs oder zwölf Monaten überbrücken.
peter
seoulinfo.de
Racka-macka-phone #4
Member since Oct 2006 · 80 posts · Location: Frankfurt
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Ich würde auch diese Möglichkeit vorschlagen. EIn Visum das nur zum Deutsch lernen gedacht ist, hat glaube ich nur maximal 9 Monate Gültigkeit.

 Visum zum Erlernen der deutschen Sprache in Vorbereitung auf ein Fachstudium ("Sprachkursvisum zu Studienzwecken") --->http://www.uni-mainz.de/studium/1931.php

Falls man beim Ausländeramt nachfragt, findet am besten schon mal einen passenden Masterstudiengang und sagt das sie plant diesen zu studieren. Es gibt für das Visum natürlich einige Hürden, aber die habt ihr so oder so. Private Versicherung, mindestens 7000 Euro(nur mit speziellen Konto, dass man einen gewissen Beitrag pro Monat abheben kann) oder eine Verpflichtungserklärung, Deutschkurs mit mindestens 20 Wochenstunden(a 45 Min) etc etc.
Der Vorteil an diesem Weg ist, das sie schnell Deutsch lernt und ihr diesen Zeitraum nutzen könnt um einen Job zu finden. Mit diesem Visum darf man jedoch nur eigneschränkt arbeiten, aber bei richtiger Anstellung würde es ja sowieso in ein Arbeitsvisum umgewandelt werden. Die Regularien bezüglich arbeiten mit dem Sprachkursvisum zu Studienzwecken sind mir nicht mehr bekannt, war aber nicht besonders viel. Also 100 Tage Teilzeit pro Jahr oder so. Einige Universitäten bieten dann auch ab einem bestimmten Level Sprachkurse an, dort würde man dann nur die Studiengebühren zahlen und einen Studentenausweiß erhalten--->Semesterticket und viele weitere Vorteile des Studentenlebens. Details hier kenne ich aber nicht genau. In Bonn fangen die Kurse schon sehr früh an(b1 oder so) während an manchen anderen Unis erst ab c1.

Viel Glück euch beiden.
data #5
Member since Jul 2008 · 11 posts
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Vielen Dank für euere Ideen! Wir werden uns über diese Ideen unterhalten. Jedoch ist unser Finanzielles Buget stark begrenzt. Nun fliege ich erstmal zu ihr nach Seoul!! Ich bin schon sehr gespannt auf Korea!!
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iGEL (Administrator) #6
User title: 이글
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Moin!

Das mit dem Konto mit 7000 € ist vielleicht von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ich meine, in SH muss man 3000 € nachweisen. Alternativ kann man natürlich auch für denjenigen bürgen. Es geht ja nur darum, dass deine Freundin nicht den deutschen Sozialsystemen zur Last fällt. Falls kein Deutscher für bürgen möchte, muss man halt per Kontostand nachweisen, dass man die Zeit in Deutschland vorraussichtlich finanzieren kann.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
KoreaEnte #7
Member since Jan 2007 · 642 posts · Location: Seoul/Düsseldorf
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Das mit dem bürgen geht aber nur für die ersten 90 Tage die die Koreaner sowieso nach Deutschland kommen dürfen, aber eben andere Nationen nicht oder geht sowas auch bei einem Jahr und länger?
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iGEL (Administrator) #8
User title: 이글
Member since Jan 2005 · 3493 posts · Location: Berlin
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In reply to post #6
Moin!

Soweit ich weiß geht das auch länger. Ich meine, die damalige thailändische Freundin (und jetzige Frau) eines Freundes ist so nach Deutschland gekommen und ein Jahr hier gelebt. Aber da würde ich mich am besten mal beim Amt erkundigen, sicher bin ich da nicht.

Bei meiner Frau war während des Sprachkurses übrigens keine Erwerbstätigkeit erlaubt. Als sie dann studiert hat, hätte sie eine Tätigkeit, die entweder 90 Tage bzw. 180 halbe Tage im Jahr nicht überschritten hat, ausüben dürfen. Zusätzlich war eine studentische Nebentätigkeit erlaubt. Sie meinte, dass inzwischen manche Städte auch während des Sprachkurses die Erwerbstätigkeit unter diesen Auflagen zulassen.

Ein Arbeitsvisum ist unter normalen Umständen wohl nur schwer zu bekommen. Bei mir in der Firma gab es gerade einen solchen Fall, wo ein Iraner, der hier jahrelang studiert hat, keine Arbeitserlaubnis bekommen hat, obwohl wir ihn dringend bräuchten. Nur wenn wir ihm einen für einen frisch von der Uni kommenden Berufseinsteiger unrealistisches Gehalt gezahlt hätten, wäre das gegangen.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Racka-macka-phone #9
Member since Oct 2006 · 80 posts · Location: Frankfurt
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Also in NRW mus man pro Monat mindestens den Bafög höchstsatz nachweisen. Im Jahr sind das, glaube ich, um die 6-7000 Euro gewesen. Also zumindest bei dem "Sprachkursvisum zu Vorbereitung auf ein Fachstudium".
Das mit der Verpflichtungserklärung ist sehr verwirrend. Ich glaube es gibt einige Länder, dessen Staatsbürger nur nach Deutschland reisen dürfen, wenn jemand in Deutschland für sie bürgt.
Die gleiche Verpflichtungserklärung kann man aber auch für längere Aufenthalte abgeben (zumindest in Bonn). Das ist aber ein sehr stressiges Procedere mit viel Nachweisen, Vorschriften und unfreundlichen Beamten(wobei diese in Bonn noch recht freundlich sind).

Beim "Sprachkursvisum zur Vorbereitung auf ein Studium" ist es auch möglich zu arbeiten. Wann ist deine Frau nach Deutschland gekommen Igel? Diese Regelung das man auch beim Sprachkursvisum arbeiten darf ist noch relativ neu.
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