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Wohnen in Seoul
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Rita #1
Mitglied seit 07/2008 · 4 Beiträge
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Betreff: Wohnen in Seoul
Hallo!
Ich werde ab dem 4.8 ein 7-wöchiges Praktikum an der deutschen Botschaft in Seoul machen...habe aber noch keine Wohnung gefunden! Jetzt wollte ich fragen, ob ihr mir ein paar Tipps geben könnt: Wo kann man als Nicht-Koreanisch-Sprechender am besten suchen? Gibt es eventuell die Möglichkeit, in Studentenheime zu kommen?
Gibt es zur Not YMCAS/YWCAS/Hostels in denen man wohnen kann und quasi sein eigenes Mini-Apartment oder zumindest Zimmer mit Bad hat?
Danke für eure Hilfe!=)
Uhu #2
Mitglied seit 06/2008 · 401 Beiträge
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Erstmal Glückwunsch zum Praktikumsplatz.

Hilft dir die Botschaft denn nicht bei der Wohnungssuche? Dormatories gibt es einige, wobei ich denke, dass ne Wohnung da doch günstiger auf dauer, oder eben für diese 7 Wochen ist. Aber wie gesagt, hast du nichtmal bei der Botschaft nach Hilfe für eine Wohnung gefragt? Wenn nein, solltest du das auf alle Fälle tun. Ansonsten ist mir nach kurzer Recherche dies hier in die Finger gefallen.. http://www.homestaykorea.com/
Vielleicht ist es auch erstmal Option in nem Guesthouse unterzukommen, und dann ne Wohnung zu suchen. Da du nur 7 Wochen bleibst, bezweifle ich aber, dass du auf dem freien Wohnungsmarkt etwas für so kurz bekommst, kenne mich aber mit den Modalitäten in Korea leider nicht so gut aus.

Hier das YMCA von Seoul, http://www.ymca.or.kr/hotel/eng/index_eng.html

Was aber unendlich teuer ist... Da gibts sicher günstigere guesthouses, im Bereich von 25,000 won die Nacht mit eigenem Zimmer +Bad.
derfelixinseoul (Gast) #3
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homestaykorea ist wirklich sehr gut!
Rita #4
Mitglied seit 07/2008 · 4 Beiträge
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Ich tendiere inzwischen auch Richtung Homestay...
Die Botschaft hilft leider gar nicht...war eines der ersten Dinge, die mir gesagt wurden. Vielleicht wollen sie sehen, wie sich ihre Praktikanten alleine in der Ferne behaupten können?;)
Peter #5
Mitglied seit 07/2007 · 279 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Antwort auf Beitrag #1
Homestay ist sicherlich die beste Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt. Suchmöglichkeiten gibt es auch unter http://www.labostay.or.kr/ oder http://www.gohomestay.com/.
Von friends_house@hotmail.com (traditionelle Unterkunft mit Frühstück - http://www.friends-house.com/) habe ich im vergangenen Jahr ein Angebot für sieben Wochen mit 20% bekommen - allerdings noch immer weit über 1 Million Won.
Gewohnt habe ich dann letztendlich in einem Hasuk. Dort habe ich für sieben Wochen bei voller Verpflegung (der Kühlschrank war immer mit verschiedenen Gerichten zur freine Verfügung gefüllt) 700.000 Won bezahlt. Meistens findet man diese 하숙 (Hasuk) in Uninähe. Es handelt sich um Studentenbuden (sehr kleine Zimmer, nicht immer mit eigener Toilette/Dusche) die sich für sieben Wochen noch so gerade ertragen lassen. Muß man sich aber unbedingt vor Ort anschauen um etwas halbwegs vernünftiges zu erhalten. Außerdem braucht man unbedingt sprachkundige Begleitung für die Preisverhandlung. Preislich wohl die günstigste Wohnmöglichkeit.
Falls du etwas findest ist Homestay aber sicher die angenehmere Variante.
Damit du deine Zeit in Seoul besonders erlebnisreich gestalten kannst empfehle ich dir meinen kürzlich erschienenen Reiseführer.
Viel Spaß in Seoul.
peter
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iGEL (Administrator) #6
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Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Moin!

Die guenstigste Moeglichkeit waere sicher ein Hasukjib oder Gosiwon, aber wie Peter schon gesagt hat, muss man sich die echt vor Ort anschauen. Da hab ich echt riesige Unterschiede gesehen, manche sind echt ecklige Loecher (auch Toiletten anschauen!). In guten kann man es aber auch etwas laenger aushalten. Ich habe letztes Jahr 5 Monate in drei verschiedenen Hasukjibs und Gosiwons gewohnt. Leider findet man sie als Nicht-Koreanischsprecher nur schwer.

In deinem Fall waere vielleicht ein Homestay gar keine schlechte Idee.

Gruss Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
Rita #7
Mitglied seit 07/2008 · 4 Beiträge
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Danke erstmal für alle eure Antworten!
Hat denn hier schon jemand Erfahrungen mit einem Homestay gemacht? Wie kommt man da zurecht, wenn man nur Englisch und kein Koreanisch spricht?
Gummibein #8
Mitglied seit 02/2008 · 881 Beiträge
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Sorry wg. mal wieder off-topic, bzw. Thread-Napping aber kommt man mit Englisch wirklich so schwer durch?

Ich hatte eigentlich zumindest bei den "jüngeren" kein soooo großes Problem. Ok, am Ende haben wir uns auf Koreanisch geeinigt weil mein Koreanisch wider Erwarten besser war als ihr Englisch aber zur Not wäre es wohl auch so gegangen.
Peter #9
Mitglied seit 07/2007 · 279 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Antwort auf Beitrag #7
Der Hintergedanke bei vielen Homestay-Anbietern ist, dass sie auf diese Art günstig Sprachpraxis bzw. -Unterricht bekommen. Und dies ist nach meinen Erfahrungen in vielen Fällen dringend nötig. Ich habe einmal einen Koreaner getroffen, der nach eigenen Angaben Englisch in einem Privatinstitut unterrichtete. Allerdings war sein Englisch - höflich ausgedrückt - recht bescheiden. Es gibt zwar Koreaner die gutes Englisch sprechen, meistens sind mir aber nur Leute mit sehr rudimentären Sprachkenntnissen begegnet die in vielen Fällen aus Angst vor möglichen Fehlern diese wenigen Kenntnisse auch nur sehr zögerlich einsetzten.
Was ich also sagen will: erwarte keine perfekten Sprachkenntnisse. Aus eigener Erfahrung kann ich dich aber beruhigen, es gibt immer Wege um sich zu verständigen, z.B. mit Gebärden oder Zeichnungen. Und wenn gar nichts mehr hilft gibt es immer noch den kostenlosen telefonischen Übersetzungsdienst, übrigens auch in Deutsch. Ich habs ausprobiert, es funktioniert tatsächlich.
peter
seoulinfo.de
Ruediger #10
Mitglied seit 07/2008 · 2 Beiträge
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Hi!
Ich bin ab August auch für 3 Monate für ein Praktikum in Seoul und entsprechend auf der Suche nach einer Unterkunft.
Die Homestay-Variante finde ich sehr interessant, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich mir das vorzustellen habe, hört sich ein wenig wie das Wohnen in einer Gastfamilie beim Schüleraustausch zu Schulzeiten an. Offenbar haben hier viele sehr positive Erfahrungen damit gemacht. Bei allen Vorteilen die ich in dieser Möglichkeit sehe, habe ich auch gewissen "Sorgen":

- Bekommt man einen eigenen Schlüssel? Wenn ich bis Abends arbeite und ggf. anschl. noch Geschäftsessen habe o.ä. kann ich kaum mitten in der Nacht meine Gastgeber aus dem Bett klingeln...

- Wie stark ist man in die Familien eingebunden? Laut einigen Beschreibungen wird man teilweise wohl fast als weiteres Famiienmitglied angesehen... natürlich fantastisch wenn man solche Gastgeber bekommt, aber wie sieht es dann mit der Möglichkeit aus, sich frei zu bewegen ohne Besichtigunsvorschläge mit der gesamten Familie höflich ausschlagen zu müssen?

Trotz diverser Links zu Homestay-Seiten habe ich diesbzgl. nichts finden können.
Vielen Dank für Eure Antworten!
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