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Lee Myung-bak will die Vergangenheit nicht aufarbeiten
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iGEL (Administrator) #1
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Betreff: Lee Myung-bak will die Vergangenheit nicht aufarbeiten
Moin!

Im Koreakrieg und den nachfolgenden Diktaturen wurden viele Massaker gegen angebliche Kommunisten begangen. Seit einiger Zeit gibt es eine sogenannte Wahrheitskommission, die diese Taten aufarbeiten soll und die Opfer rehabilitieren soll. Lee Myung-bak will die Mittel der Kommision jetzt stark zusammenstreichen, dabei geht es dabei gar nicht um díe Betrafung der Täter, sondern nur um die Opfer.

Mehr bei Süddeutsche.de: Die Angst vor der eigenen Geschichte

Gruß, Johannes
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Soju #2
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Da hoffe ich doch mal das die Koreanische Bevölkerung langsam mal aufwacht !
Guter Bericht der SZ !
Wenn man sich diese neue Regierung in Korea genauer ansieht wird einem ja Angst und Bange....
wolfganggoe (Gast) #3
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Antwort auf Beitrag #1
Betreff: Lee Myung-bak will die Vergangenheit nicht aufarbeiten
Das ist die schlimmste Nachricht, die ich seit Langem aus Korea höre. Einfach scheußlich, wenn das alles in diese Richtung geht. Und leider kann ich bei der Quelle der Information, der SZ, nicht ernsthaft an der Richtigkeit zweifeln. - Perfide auch die Methode, wie versucht wird, historische Fakten auszulöschen: man dreht einfach den Geldhahn zu und "koordiniert alles nur neu"... Man sollte wachsamer sein, was im Stillen mit der "Gauss-Behörde" passiert.
War Kim Dae Jung umsonst?
Gibt es eine Gruppe im Internet oder sonstwo, wo man seinen Protest kundtun kann? Sollte man vielleicht eine Aktion starten, der südkoreanischen Botschaft seine Missbilligung kundzutun? Richtig ist ja sicher, dass die koreanische Regierung auf weltweite Proteste achten wird.
Wolfgang
kueni #4
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bin grundsätzlich für einen "schlanken" staat, aber man sollte nicht am falschen ort sparen. mit einigen millionen dollar, die im vergleich zu anderen ausgabenposten innerhalb der regierungsämter (z.b. militärhaushalt...) einen schwindend kleinen teil ausmachen, könnte man bei dieser wahrheitskommission sicherlich viel erreichen. meiner meinung nach ist man es den opfern und den hinterbliebenen dieser massaker einfach schuldig, das man aufklärt was genau geschehen ist und wer beteiligt gewesen ist.
sinnfrei #5
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Betreff: Gruppe im Netz
www.seoulidarity.net
und über die, treffen sich übrigens auch Samstags in Hongdae, kann man gut und gerne andere Leute noch kennenlernen. Ich bin ja mal gespannt, ob es am 27. Mai tatsächlich nen Protest gegen das Feuer der Spiele gibt.

Ein Kommentar noch zur Politik in Korea. Die "Firma Korea", und der Präsident ist der "CEO".

Ist eben doch ein US Sateliten Staat.

Btw, tut mir leid für diesen ersten gleich negativ konnetierten Eintrag. =)

Hallo
www.sinnfrei.co.uk
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Soju #6
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Lee myung-Bak ist ja in Japan geboren, die Japaner haben es halt nicht so mit Vergangenheit aufarbeiten :-(......

Gestern war ja der "CEO" in Japan zum Plausch mit Fukuda in Japan:
http://www.20min.ch/news/ausland/story/24836402

und heute das:
http://edition.cnn.com/2008/WORLD/asiapcf/04/22/japan.wars…
kueni #7
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was ich eigenartig finde ist, dass ich im gespräch mit koreanern gemerkt habe, dass man bereits von einer "crisis" spricht.. dabei hat korea eine arbeitslosigkeit von 3% und ein jährliches BNE wachstum von 4,5%.. so schlecht ist das also auch wieder nicht! die koreaner dürfen nicht erwarten, jährliches wachstumsraten à la china zu erwirtschaften..
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Soju #8
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Hallo Küni,
Ich habe mich auch immer gewundert, warum so viele Koreaner sich so über die "Roh Regierung" beklagt haben wie z.b die Wirtschaft wäre so schlecht und es wäre so schwierig einen Job zu finden etc...
und so viele Menschen in Korea so viel Hoffnung auf Herrn Lee Myung Bak gesetzt haben, da er aus der Wirtschaft kommt, und alles so viel besser machen würde ...LOL
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iGEL (Administrator) #9
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Moin!

Ich vermute mal, dass sich viele Koreaner noch nicht an die langsamere Entwicklung der Wirtschaft gewöhnt haben. Von einer niedrigen auf ein mittlere bis hohe Wirtschaftsleistung zu kommen ist nicht so schwer, aber man kann irgendwann eben nicht mehr zweistellig wachsen (wie es Korea über viele Jahre getan hat).

Gruß, Johannes
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rabu3a #10
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Antwort auf Beitrag #6
Betreff: hiii guys
 ich wollt mal eigentlich wissen, warum den korea überhaupt geteilt ist ..................... ich finds voll blöd !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!..... ich find koreaner voll geil, vorallem wenn sie fluchen .. haha... vorallem .f.t island !!!!!!!!!!! die jungs sind echt cute  :D
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Soju #11
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@rabu3a
Ausschlaggebend war der Koreakrieg!
Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Koreakrieg
Kimchi_ohne_Login (Gast) #12
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Antwort auf Beitrag #10
Moment Mal.....

Die Kommission ist keineswegs ausgewogen...es ist eine, eben politische, Kommission der Vorgaengerregierung, die ihre ganz eigenen Interessen hat und selbst dabei nicht allzu weit gekommen ist in der Vergangenheit...

Ich moechte Lee echt nicht in Schutz nehmen, denn er hat Dreck am Stecken von Seoul bis Busan, aber man sollte jetzt nicht gleich ne Hexenjagd lostreten...zumal die Effekte seiner Wirtschaftspolitik sicher nicht nach 3 Monaten zu beurteilen sind, wie einige das hier versuchen...

Dass jedoch einige Tendenzen hoechst beunruhigend sind, da schliess ich mich an...die Koreaner werden aber das alles als Kleinkram abtun, wenn er den Koreanern wieder ihren Oekonomischen Nationalstolz zurueckgeben kann........ist doch kein Wunder, dass 747 gleich in Taiwan kopiert wurde....Das Volk reagiert erst mal gern und gut auf populistische Politik...Die Opposition gegen den Grossen Kanal jedoch finde ich z.B. ein sehr sehr positives Zeichen fuer die koreanische Zivilgesellschaft, da diese von ganz rechts (Park Geun-hye) ueber die Mitte (Mun Guk-hyeon, Buddhisten) bis an den linken Rand (Jinbosindang u.a.) reicht und es hier einfach um VERNUNFT geht.

Da Problem mit Roh war hauptsaechlich Marketing. Linke Regierungen haben es grundsaetzlich schwer ihre Anhaenger zu begeistern, wenn die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht wie es in Korea unter Roh war. Hinzu kam, dass Roh mit seiner Mischung aus Am-Amt-leiden und Hau-druff-Pressekonferenzen nicht unbedingt dazu beitrug die wenigen Erfolge seiner Regierung positiv ins rechte Licht zu ruecken. Die konservativen Medien sind da sicher ein Teil, aber eben auch nur ein Teil von vielen.
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Soju #13
Mitglied seit 01/2007 · 2277 Beiträge · Wohnort: München
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Hallo Kimchi( besorge Dir mal wieder einen Login ),

Schön das du dich auch zu solch einem für Korea eher negativen Thema äusserst ;-)
Die Kommission ist keineswegs ausgewogen...es ist eine, eben politische, Kommission der Vorgaengerregierung, die ihre ganz eigenen Interessen hat und selbst dabei nicht allzu weit gekommen ist in der Vergangenheit...
Ja Ja immer die anderen, was heisst Ihre eigenen Interessen? Solche Dinge aufzuklären sind im Sinne des ganzen Volkes und nicht im Sinne einer Partei und falls doch wirklich kein Grund denen die Förderung zu streichen...

dass 747 gleich in Taiwan kopiert wurde
und damit in den Wahlen gescheitert ist ;-)

Ansonsten ein guter Beitrag von Dir!
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iGEL (Administrator) #14
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Antwort auf Beitrag #12
Moin!

Zitat von Kimchi_ohne_Login am 22.04.2008, 16:22:
Die Kommission ist keineswegs ausgewogen...es ist eine, eben politische, Kommission der Vorgaengerregierung, die ihre ganz eigenen Interessen hat und selbst dabei nicht allzu weit gekommen ist in der Vergangenheit...

Ich denke, das solltest du genauer ausführen. Soweit ich weiß, wurde die Kommission erst 2005 eingesetzt und ihre 15 Mitglieder wurden von Präsidenten, dem Parlament und dem Verfassungsgericht bestimmt. (http://koreatimes.co.kr/www/news/opinon/2008/04/198_23295.…). Das klingt doch schon mal ganz vernünftig. Was für eigene Interessen meinst du?

Gruß, Johannes
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Yong-A #15
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Betreff: Telepolis-Artikel zum Thema
Hallo,

heute steht auf Telepolis ebenfalls ein Artikel zum Thema: TP: Hermann Ploppa, Korea-Krieg: Wahrheit und Versöhnung?.

Meine Mutter war vor Kurzem übrigens in beiden Koreas unterwegs. Die südkoreanische Regierung hatte Auslands-Koreaner dazu eingeladen. Man konnte sich bei der koreanischen Botschaft bewerben und meine Mutter war eine derjenigen, die genommen wurden. Leider wurde eine Reise nach Pjöngjang kurzfristig abgesagt, aber Besuche in nordkoreanischen Grenzorten waren im Programm enthalten.
Viele Grüße,
     Yong-A
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