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Möchten Sie die doppelte Staatsangehörigkeit?
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cloudie_sky #1
Benutzertitel: miss obsess
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Betreff: Möchten Sie die doppelte Staatsangehörigkeit?
Was halten Sie von der doppelte Staatsangehörigkeit?Wünschen Sie sich eine koreanisch Pass,obwohl Sie ein Deutscher sind?Könnten Sie mit mir erzählen?
micnaumann #2
Mitglied seit 06/2007 · 277 Beiträge · Wohnort: Bremen
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Warum möchtest du das wissen?
Ich denke du musst erstmal ein paar Hintergrundinfos rausgeben bevor jemand darauf antwortet.
Carmen (Gast) #3
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Betreff: hä??
Hallo...,

Ja ´ne....was ist das denn für ´ne Frage!
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iGEL (Administrator) #4
Benutzertitel: 이글
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Moin!

Also, ich hätte nichts gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Natürlich sollte man das nicht einfach so bekommen, aber wer dauerhaft in einem Land lebt, der sollte meiner Meinung die Staatsbürgerschaft des Landes annehmen können, ohne die eigene aufgeben zu müssen. Man ist ja in einem solchen Fall zweistaatig, warum soll sich das nicht auch in der Staatsbürgerschaft widerspiegeln?

Und persönlich hätte ich auch nichts dagegen, die koreanische Staatsbürgerschaft zu erhalten, auch wenn ich nicht dauerhaft in Korea lebe (wie ich oben gefordert habe). ^^ Wäre schon praktisch, am Flughafen die langen Schlangen umgehen zu können, sich nicht um Visa und Arbeitserlaubnis kümmern zu müssen oder auch das Wahlrecht zu haben.

Gruß, Johannes
PS: Was soll an der Frage merkwürdig sein?
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kueni. (Gast) #5
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Ich kann mich Igel's meinung nur anschliessen. die doppelte staatsbuergerschaft ist eine gute sache, aber nur dann sinnvoll, wenn man zu beiden staaten auch wirklichen einen praktischen aber auch "seelischen" bezug hat. bei einer internationalen ehe finde ich es insbesondere sinnvoll, wenn der eine ehepartner im land des anderen lebt und dort sicherlich vorteile haette mit einer doppelten staatsangehoerigkeit.

ist das in korea ueberhaupt moeglich?
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dergio (Moderator) #6
Benutzertitel: Rückkehrer
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Ich habe die doppelte Staatsangehöerogkeit. Bin Italiener und Deutscher und werde auch immer beides sein.
Mein Sohn ist Deutscher und Koreaner. Er muss sich mit 18 entscheiden, welche Nationalitaet er aufgeben moechte.
ferry #7
Mitglied seit 08/2007 · 39 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #4
Zitat von iGEL:
Wäre schon praktisch, am Flughafen die langen Schlangen umgehen zu können, sich nicht um Visa und Arbeitserlaubnis kümmern zu müssen oder auch das Wahlrecht zu haben.
Praktisch schon - die anderen werden aber benachteiligt und das ist unfair und diskriminierend*  :#:
 
Zu den langen Schlangen an Flughaefen etc. - solche kuenstlich geschaffene Probleme sollten durch zusaetzliche Schalter und kompetentes faehiges Personal geloest werden und nicht durch den zweiten Pass ! ;-)

Kein Wahlrecht fuer Doppel/Mehrstaatler (an die Macht kommen/bringen, Schaden anrichten und dann, durch die Flucht in ein anderes Land, sich der Verantwortung entziehen (wie z.B. A. Fujimori );

P.S. Man sollte grundsaetzlich nur dann in ein Land reisen, wenn man das Land und die Menschen dort auch wirklich mag  :-) , und nicht um sich irgend-welche Vorteile auf Kosten der anderen zu verschaffen  :#:
Dieser Beitrag wurde am 12.04.2008, 14:39 von ferry verändert.
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Hong Hu #8
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also ich habe auch zwei Staatsangehörigkeiten.

@Dergio liegt das bei deinem Sohn an den koreanischen oder deutschen Behörden, die eine doppelte Staatsangehörigkeit nicht zulassen?!
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iGEL (Administrator) #9
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Antwort auf Beitrag #7
Moin!

Zitat von ferry:
P.S. Man sollte grundsaetzlich nur dann in ein Land reisen, wenn man das Land und die Menschen dort auch wirklich mag  :-) , und nicht um sich irgend-welche Vorteile auf Kosten der anderen zu verschaffen  :#:

Wie du am Smiley danach erkennen könntest, war das mit dem Pass für mich nicht wirklich ernst gemeint. Es wäre praktisch, sicher, aber ich würde das auch nicht für richtig halten. Aber wenn jemand beispielsweise 10 Jahre in einem Land lebt, denke ich, dass es richtig wäre, ihm eine Staatsbürgerschaft zuzugestehen, ohne gleich zu fordern, dass er die bisherige aufgibt.

Johannes
PS: Neben der Zeit müssen natürlich auch Kriterien erfüllt sein (etwa Sprachkenntnisse, keine größeren Straftaten)
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ferry #10
Mitglied seit 08/2007 · 39 Beiträge
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Zitat von iGEL:
Aber wenn jemand beispielsweise 10 Jahre in einem Land lebt, denke ich, dass es richtig wäre, ihm eine Staatsbürgerschaft zuzugestehen, ohne gleich zu fordern, dass er die bisherige aufgibt.
PS: Neben der Zeit müssen natürlich auch Kriterien erfüllt sein (etwa Sprachkenntnisse, keine größeren Straftaten)
Zu Deinem Beispiel mit den 10 Jahren - legale Einwanderung sollte allgemein eine Vorraussetzung sein;
Keine doppelte Staatsbuergerschaft - eine unbefristete Aufenthaltserlaubniss, welche alle Buergerrechte
(mit Ausnahme von Wahl- und "Beamten"-Recht) einschliesst, muesste vollkommen ausreichen  :-)

Zu den Straftaten - was glaubst Du wie viele Kriminelle da draussen rumlaufen (und nicht nur das  ;-) ), welche keinen Straftaten-Eintrag haben ?, und solche sollen ebenfalls miteingebuergert werden ?

Ich finde es im allgemeinen sinnvoller, dass die Gemeinde (also Mitbuerger) mitentscheiden sollen, ob ein (bis dahin) Fremder eingebuergert werden soll oder nicht, und wenn sich dieser Bewerber fuer eine neue
Heimat entschieden hat, wozu braucht er dann die "alte" Staatsbuergerschaft ?
(wenn er sich in seiner alten Heimat etwas laenger am Stueck aufhalten moechte, waere es doch sinnvoller
aus den 3 visumfreien Monaten - 5 visumfreie Monate zu machen  ;-) );

Viel wichtiger ist,finde ich es, dass jeder ex-Buerger ein Heimkehrerrecht haben soll - was meines Wissens, gerade in D. es seit 2oo2* nicht der Fall ist  8-(



@ Igel: den Smiley habe ich als solchen gar nicht erkannt - fuer mich sind das lediglich 2 Satteldaecher  :-D  - bitte um Nachsicht  :-)
Dieser Beitrag wurde am 12.04.2008, 23:43 von ferry verändert.
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dergio (Moderator) #11
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Antwort auf Beitrag #8
Zitat von Hong Hu:
also ich habe auch zwei Staatsangehörigkeiten.

@Dergio liegt das bei deinem Sohn an den koreanischen oder deutschen Behörden, die eine doppelte Staatsangehörigkeit nicht zulassen?!

Nach koreanischem Recht ist es wohl nur bis zum 18. Lebensjahr möglich, eine doppelte Staatsangehörigkeit zu führen und natürlich auch nur dann wenn ein Elternteil koreanisch ist und der andere eine andere Nationalität hat.

Mein Sohn hat beide Pässe und weil er in Korea geboren ist, musste er mit dem koreanischen Pass ausreisen und in Deutschland mit dem deutschen Pass einreisen. Bei der Ausreise hätte es sonst Probleme gegeben, von wegen unberechtigter Aufenthalt eines Ausländers oder so.
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iGEL (Administrator) #12
Benutzertitel: 이글
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Antwort auf Beitrag #10
Moin!

Wegen der Straftäter, die 10 Jahre unerkannt agiert haben, willst du allen anderen, die ein tadelloses Leben geführt haben, die deutsche Staatsbürgerschaft verweigern? Sicher, ein paar schwarze Schafe rutschen immer durch, aber ein Verhältnis von 1:100 oder schlechter rechtfertigt meiner Meinung nach keine generelle Verweigerung der doppelten Staatsbürgerschaft.

Generell verstehe ich nicht, was einer doppelten Staatsbürgerschaft entgegenstehen sollte. In anderen Ländern ist das ganz normal und die Zahl der Konflikte ist bei Lichte betrachtet sicher auch nicht geringer als ohne die entsprechende Staatsbürgerschaft in einem Land zu leben.

Übrigens sehe ich gerade das aktive Wahlrecht als eine Sache an, die man unbedingt erhalten sollte, wenn man lange genug in einem Land lebt. Man unterliegt doch seit Jahren der Rechtsprechung des Landes, zahlt wahrscheinlich Steuern und nimmt am Leben teil. Warum soll man es nicht auch wie alle anderen mitgestalten dürfen? In einer stabilen Demokratie dürfte da auch nicht viel mehr Unsinn herauskommen als sowieso schon...

Warum man nicht "einfach" die alte Staatsbürgerschaft abgeben soll? Ich glaube nicht, dass das so ein einfacher Schritt ist. Was, wenn man im Alter doch wieder an den Ort seiner Geburt gehen möchte? Oder wenn beispielsweise der Ehepartner, wegen dem man in das Land gekommen ist, sich trennt oder stirbt? Soll der ganze Zirkus dann von vorne losgehen? Außerdem würde ich mich vermutlich auch nach 50 Jahren in Korea noch zu einem wesentlichen Teil Deutsch fühlen, das darf sich dann gern auch in meiner Staatsbürgerschaft widerspiegeln.

Darüber hinaus gibt es ja Staaten, die ihre Bürger gar nicht auf deren Wunsch aus ihrer Staatsbürgerschaft entlassen. Soll man denen auch die Staatsbürgerschaft verweigern?

Gruß, Johannes
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ferry #13
Mitglied seit 08/2007 · 39 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #11
Zitat von dergio:
Mein Sohn hat beide Pässe und weil er in Korea geboren ist, musste er mit dem koreanischen Pass ausreisen und in Deutschland mit dem deutschen Pass einreisen. Bei der Ausreise hätte es sonst Probleme gegeben, von wegen unberechtigter Aufenthalt eines Ausländers oder so.

A) wenn man sich fuer den dt. Pass entschieden hat - was spricht dagegen sich in Korea mit dem Hauptwohnsitz anzumelden (-> unbefristete AE) - man kann dann auch beliebig ein- und ausreisen, oder ?

B) wenn man sich fuer den koreanischen Pass entschieden hat - was spricht dagegen sich in D. mit dem
H-Sitz anzumelden (-> unbefristete AE) - man kann dann auch problemlos ein- und ausreisen, oder ?
cloudie_sky #14
Benutzertitel: miss obsess
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Zitat von ferry:
B) wenn man sich fuer den koreanischen Pass entschieden hat - was spricht dagegen sich in D. mit dem
H-Sitz anzumelden (-> unbefristete AE) - man kann dann auch problemlos ein- und ausreisen, oder ?

Tut mir Leid.Ich wollte wissen,was "H-Sitz "u."AE" sind?Danke.
henchan (Ehemaliges Mitglied) #15
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Zitat von cloudie_sky:
Tut mir Leid.Ich wollte wissen,was "H-Sitz "u."AE" sind?Danke.



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H-Sitz = Hauptwohnsitz. Im weitesten Sinne: Lebensmittelpunkt.
AE = Aufenthaltserlaubnis.

Bekomm ich nun den Zonk oder die Mitropa Duschhaube ?
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