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Möchten Sie die doppelte Staatsangehörigkeit?
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ferry #16
Mitglied seit 08/2007 · 39 Beiträge
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Antwort auf Beitrag ID 12499
Zitat von iGEL:
1) Wegen der Straftäter, die 10 Jahre unerkannt agiert haben, willst du allen anderen, die ein tadelloses Leben geführt haben, die deutsche Staatsbürgerschaft verweigern?

2) Sicher, ein paar schwarze Schafe rutschen immer durch, aber ein Verhältnis von 1:100 oder schlechter rechtfertigt meiner Meinung nach keine generelle Verweigerung der doppelten Staatsbürgerschaft.

3) Generell verstehe ich nicht, was einer doppelten Staatsbürgerschaft entgegenstehen sollte.

4) In anderen Ländern ist das ganz normal und die Zahl der Konflikte ist bei Lichte betrachtet sicher auch nicht geringer als ohne die entsprechende Staatsbürgerschaft in einem Land zu leben.

5) Übrigens sehe ich gerade das aktive Wahlrecht als eine Sache an, die man unbedingt erhalten sollte, wenn man lange genug in einem Land lebt. Man unterliegt doch seit Jahren der Rechtsprechung des Landes, zahlt wahrscheinlich Steuern und nimmt am Leben teil. Warum soll man es nicht auch wie alle anderen mitgestalten dürfen?

6) In einer stabilen Demokratie dürfte da auch nicht viel mehr Unsinn herauskommen als sowieso schon...

7) Warum man nicht "einfach" die alte Staatsbürgerschaft abgeben soll? Ich glaube nicht, dass das so ein einfacher Schritt ist. Was, wenn man im Alter doch wieder an den Ort seiner Geburt gehen möchte? Oder wenn beispielsweise der Ehepartner, wegen dem man in das Land gekommen ist, sich trennt oder stirbt? Soll der ganze Zirkus dann von vorne losgehen? Außerdem würde ich mich vermutlich auch nach 50 Jahren in Korea noch zu einem wesentlichen Teil Deutsch fühlen, das darf sich dann gern auch in meiner Staatsbürgerschaft widerspiegeln.

8) Darüber hinaus gibt es ja Staaten, die ihre Bürger gar nicht auf deren Wunsch aus ihrer Staatsbürgerschaft entlassen. Soll man denen auch die Staatsbürgerschaft verweigern?

@ Igel: bitte das o.g. Thema nicht zu sehr ausarten lassen - stell doch bitte die Fragen 1,2,4,6,8 in den Off-Topic-Thread -> 'Zuwanderung und Integration: Pro & Kontra';

zu 3) habe ich bereits gestern erlaeutert - Doppelstaatler haben dadurch mehr Rechte und weniger Pflichten* und das ist den "Einstaatler" gegenueber selbstverstaendlich unfair!

zu 5) man kann auch ohne des zweiten Wahlrechts so einiges aktiv mitgestalten  ;-)

zu 7) ganz meine Meinung (bitte nochmal den betreffenden Beitrag, s. erste Seite, lesen) - was glaubst
wie es mich empoert, dass u.a. Deutsche, die sich vor ueber 15 Jahren irgend-wo im Ausland niedergelassen haben und sich bei der dt. Botschaft/Konsulat auch nicht mehr gemeldet haben oder sich gar im neuen Land einbuergern liessen**, die haben seit 2oo2(?) auch kein Heimkehrerrecht mehr  :#:
ein deutliches ja zum Heimkehrerrecht  :-)


nur einige Beispiele zu den potenziellen "Doppelstaatlern" -
a) West-Sahara - vor ca. 15(?) Jahren sind da rund 800.ooo Marokkaner (mit Familien natuerlich, die Soldaten waren schon vorher da) ins duennbesiedelte W-Sahara einmarschiert; bei den Kaempfen sind sehr viele Saharius umgekommen (2 Fronten: im Sueden bei den Kaempfen gg. Mauren und im Norden - gg. Marrokaner);
So, eines Tages sind da ein paar "Helldenker" in der UNO(?) auf die folgende Idee gekommen: die Einwohner in W-Sahara sollen doch bitte selbst 'ueber den Anschluss an Marokko' abstimmen  :nuts: , na was glaubst Du was da bei einer noch so demokratischer Abstimmung rauskommt ? (die ca. 15ooo Saharius werden die rund 1 Mio. Marokkanner umstimmen ?, na das waere ja ein toller Trick  :-D )
b) Kosovo (braucht hier jemand auch eine Erklaerung  8-( );

@ cloudie_sky: nicnaumann hat Dir eine Frage gestellt, mich wuerde Deine Antwort darauf auch interessieren  :-)

@ henchan (schoen das es Dich gibt  :cool: ) - den Zonk moechte ich auch haben  :-D
Dieser Beitrag wurde 3 mal verändert, zuletzt am 13.04.2008, 18:59 von ferry.
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dergio (Moderator) #17
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Antwort auf Beitrag ID 12506
Zitat von ferry:
Zitat von dergio:
Mein Sohn hat beide Pässe und weil er in Korea geboren ist, musste er mit dem koreanischen Pass ausreisen und in Deutschland mit dem deutschen Pass einreisen. Bei der Ausreise hätte es sonst Probleme gegeben, von wegen unberechtigter Aufenthalt eines Ausländers oder so.

A) wenn man sich fuer den dt. Pass entschieden hat - was spricht dagegen sich in Korea mit dem Hauptwohnsitz anzumelden (-> unbefristete AE) - man kann dann auch beliebig ein- und ausreisen, oder ?

B) wenn man sich fuer den koreanischen Pass entschieden hat - was spricht dagegen sich in D. mit dem
H-Sitz anzumelden (-> unbefristete AE) - man kann dann auch problemlos ein- und ausreisen, oder ?

@ferry

Das hat nichts mit entscheiden zu tun.
Er hat nun mal zwei Nationalitaeten. Wie ich auch.
Nur wenn er 18 Jahre alt ist, muss er sich entscheiden, welche er abgibt. Das schreibt das koreanische Recht vor.
Ich kann immer beide behalten, da es sowohl in Italien als auch in Deutschland doppelte Staatsangehörigkeit gibt.

Im Moment ist er übrigens erst 18 Monate alt. Da möchte ich ihn noch nicht mit diesen Fragen konfrontieren. ;)
ferry #18
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Zitat von dergio:
Nur wenn er 18 Jahre alt ist, muss er sich entscheiden, welche er abgibt. Das schreibt das koreanische Recht vor.
Ich kann immer beide behalten, da es sowohl in Italien als auch in Deutschland doppelte Staatsangehörigkeit gibt.
hmm, gibt*  8-(  ?, ich dachte, dass auch das deutsche Recht** (seit 2oo2(?)) nur eine Staatsangehoerigkeit zulaesst, man hat allerdings 3 Jahre mehr Zeit um sich fuer eine oder andere Staatsbuergerschaft zu entscheiden;

*das es in D. ein paar Millionen Doppelstaatler gibt ist mir bekannt, die Frage bezieht sich auf das aktuelle
Recht;
**war bestimmt lediglich ein Gesetzesentwurf - da haben sich die "Einstaatler" (mit diesem "Ansinnen") den Doppelstaatlern gegenueber, trotz mehrfachen Abstimmungen, einfach nicht durchsetzen koennen  :-D
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