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Arbeiten für eine deutsche Fa, in Seoul
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tree0577 #1
Mitglied seit 03/2008 · 7 Beiträge
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Betreff: Arbeiten für eine deutsche Fa, in Seoul
Hallo Leute,

für meinen vielleicht nächsten Arbeitgeber, soll ich für 3 Jahre nach Seoul. Es sind nun ein paar Fragen aufgetaucht, die mir bisher noch niemand beantworten konnte. Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

- Sind die Koreaner wirklich so schwierig im Umgang? Sie sollen sehr leicht ausfallend und laut werden?

- wenn ich länger als 6 Monate im Ausland lebe, werde ich dort doch auch Steuerpflichtig. Stimmt das? Wie hoch sind die Steuern? Gibt es auch so etwas wie Sozialversicherung, KV, ALV, ...

-Wie hoch sind die Mieten für eine 3 Zimmer Wohnung, so ca. in Euro?

- wie ist denn generell der Koreaner so drauf?

- wie teuer sind die Lebenserhaltungskosten in Seoul?

-ist Seoul genauso eine versmokte Stadt wie Manila, Philippinen?

Ich habe bestimmt noch mehr Fragen, sollte aber für den Anfang reichen.
Die Entscheidung nach Korea zu gehen ist für mich noch nicht gefallen, da ich überhaupt keine Vorstellungen von diesem Land habe.

Währe schön, wenn ihr mir helfen konntet.

Tree0577
Peter #2
Mitglied seit 07/2007 · 276 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Koreaner versuchen immer höflich und freundlich zu bleiben, insbesondere gegenüber Ausländern. Dies soll aber nicht heißen, dass der Umgang nicht schwierig sein könnte. Man muß sich eben auf eine vollkommen andere Mentalität einstellen. Für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit ist dies unbedingt notwendig. Für das gegenseitige Verhalten ist auch der jeweilige Stand auf der Hierarchieleiter wichtig.

Als grobe Faustregel sind die Lebenshaltungskosten in Seoul mit denen in Deutschland vergleichbar. Oft hört man Seoul sei sehr teuer, ich persönlich finde Seoul recht preiswert, insbesondere in den Bereichen Lebensmittel, Transport und Dienstleistung. Ein Restaurantbesuch ist z.B. für 5 bis 10 Euro problemlos möglich, wenn's besonders exklusiv sein soll sind aber auch 50 Euro durchaus möglich.

Die Luft in Seoul ist nicht unbedingt sauber, dass grössere Problem sind aber, glaube ich, die schwül-heißen Sommermonate.

Wenn sonst alles stimmt würde ich das Abenteuer Seoul auf jeden Fall annehmen. Nach drei Jahren wirst du mit überwiegend guten Erinnerungen zurückkehren.

Weitere aktuelle Informationen findest du im Buch "Abenteuer Seoul" das in etwa drei Wochen erscheint.
peter
seoulinfo.de
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iGEL (Administrator) #3
Benutzertitel: 이글
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Moin!

Koreaner sind sicher direkter als Japaner, aber mir sind sie auch während meines Praktikums (6 Monate) eigentlich immer angenehm in Erinnerung geblieben.

Ich habe letztes Jahr mal gelesen, dass Seoul wohl die schlechteste Luftqualität aller Hauptstädte von OSCE-Staaten hätte. Hier spielt wohl auch das Yellow-Dust-Phänomen rein, also sehr feiner Sand, der sich aus der Gobi-Wüste im April für ein bis zwei Wochen über ganz Ostasien ausbreitet und durch die chinesische Industrie ziemlich giftig ist. Ich fand die Luft aber nicht fühlbar unangenehm, abgesehen davon, dass es natürlich sehr schwül und heiß werden kann. Der Winter ist übrigens wirklich kalt!

Ich hab Seoul auch nicht so besonders teuer in Erinnerung. Nachteilig ist, dass es für den ÖPNV keine Monatskarte gibt. Einzelfahrten sind zwar günstig, aber wenn man täglich eine längere Strecke fahren muss, summiert sich das trotzdem. Mit einer Karte, die man aufladen und dann abfahren kann, spart man so 10% pro Fahrt. Zu Stoßzeiten ist es zwar oft sehr voll, aber ansonsten ist der Nahverkehr schon gut.

Wohnungspreise hängen natürlich stark davon ab, wo du wohnst und welche Art von Mietvertrag du nimmst. In Korea ist es üblich, dass man eine Kaution in der Höhe eines Autos hinterlegt, dafür aber nur wenig Miete zahlt. Da man eine solche Kaution aber nur selten rumliegen hat, zahlt man die Miete meist an die Bank.

Um dir mal eine Hausnummer zu geben: Meine Frau meinte, ein Cousin von ihr hätte in der Nähe der Jongno für eine 3-Zimmerwohnung mit ca. 70 m² hätte er vor 4 Jahren eine Kaution von 120 Millionen Won hinterlegt, kann dafür aber mietfrei wohnen. Inzwischen wären dafür vielleicht 150 Millionen Won nötig. Aktuell entspricht letzteres 63.974 €, wobei gerade ein 5-Jahres-Hoch hinter sich hat.

In deinem Fall würde ich aber wohl eher eine niedrige Kaution mit normaler Miete wählen oder noch besser, die Wohnung gleich vom Arbeitgeber stellen lassen.

Es gibt eine koreanische Krankenversicherung, aber für mein Praktikum habe ich auf anraten meines Arbeitgebers eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen, weil die koreanische Krankenversicherung so wenig abdecken würde. Die private Auslandskrankenversicherung war aber ziemlich günstig.

Ich würde, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sofort auch sowas machen. Mir gefällt Korea sehr gut, es hat leckeres Essen und die Koreaner können sehr gesellig sein. Allerdings solltest du schon etwas offen gegenüber der koreanischen Kultur sein. In Seoul wirst du aber sicher nicht einen zu großen Kulturschock erleben.

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
firstlook (Gast) #4
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"Sind die Koreaner wirklich so schwierig im Umgang? Sie sollen sehr leicht ausfallend und laut werden?"

hallo, bin gerade auf dieses forum gestossen, und finde diese frage ziemlich unverschaemt, eine hoeflichere formulierung waere angebracht, oder? wenn ich das richtig verstehe, beteiligen sich an dieser seite doch auch koreaner, oder?

ich meine, aus den frage eine leicht abfaellige haltung heruaszulesen, ich bin mir daher nicht sicher, ob seoul der richtige platz fuer dich ist, vielleicht bleibst du einfach in deutschland.

tina.
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Vita500 #5
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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@firstlook:
Da hast Du wohl was falsch verstanden Tina!

@Tree0577:
Ich lebe seit September 2002 in Seoul und wurde damals ebenfalls ins kalte Wasser geworfen. Ende August wurde mir gesagt, dass ich nach Korea soll (ein Land, das ich zuvor nur vom Hoerensagen kannte) Ende September war ich hier. Urspruenglich kam ich fuer 8 Monate, mittlerweile sind fuenfeinhalb Jahre drauss geworden.

Ich kann nur bestaetigen, was bereits gesagt wurde: prinzipiell sind die Koreaner ein sehr hoefliches und zuvorkommendes Volk, zumindest gegenueber Langnasen wie uns. Untereinander ist alles doch nach wie vor sehr hierarchisch und patriarchisch aufgebaut. Daraus folgt ein recht starker Druck, dem sich viele Koreaner nur durch ausreichend Alkoholkonsum entziehen koennen. Trinken gehoert in Korea einfach zum Leben dazu, genau wie das scharfe Essen und die verstopften Strassen am Wochenende.

Die Steuern sind fuer Auslaender soweit ich weiss der einzige wirkliche Vorteil, den man hier geniessen kann, denn der Steuersatz fuer Auslaender ist verschwindend gering. Krankenversicherung, Rentenversicherung und Steuern werden Dir wie in der Heimat direkt vom Gehalt abgezogen. In meinem Fall summiert sich alles zusammen auf etwa 7% vom Bruttolohn.
Ich empfehle aber ebenfalls eine zusaetzliche private Krankenversicherung, denn die Leistungen der lokalen Versicherung kannste vergessen.

Miete ist ein sehr schwieriges Thema, vor allem in Euro beziffert, denn der Euro hat vor einigen wenigen Monaten irgendein Wachstumshormon gespritzt bekommen und hoert seitdem nicht mehr auf zu steigen. Unglaublich!
Die Beschreibung von IGEL trifft den Nagel aber auf den Kopf. Im Normalfall zahlt man ein Deposit und zahlt dann eine dementsprechende Miete. Wenn Du allerdings von der Firma entsandt wirst (Expat-Vertrag), muesste die Firma eigentlich auch fuer die Wohnung aufkommen. Expats wohnen hier ueblicherweise in der Naehe von Itaewon, dem Auslaenderviertel Seouls. Dort gibt es schoene Wohnungen, allerdings auch zu beachtlichen Preisen. Die Standardmiete fuer eine drei Zimmerwohnung fuer normale Expats bewegt sich so zwischen 2000 und 4000 Euro pro Monat. Wenn Du in der Hierarchie weiter oben stehst kann der Betrag auch schon mal fuenfstellig werden.
Wenn Du die Miete selbst bezahlen musst, dann wirst Du Dir vermutlich keine Drei-Zimmer-Wohnung leisten koennen, allerdings kenne ich Dein Budget nicht. Moeblierte Zwei-Zimmer-Wohnungen mit einem kleinen Deposit bekommst Du aber schon ab 700 Euro aufwaerts, je nach Wohnlage.

Lebenshaltungskosten haengen zu 90% davon ab, wie Du lebst. Koreanisch oder Deutsch! Wenn Du Dich z.B. an die koreanische Kueche haeltst, kann man guenstiger als in Deutschland leben. Falls Du aber nicht auf Kaese und Wurst, gutes Brot und Wein verzichten kannst, dann musst Du um einiges mehr zahlen als in Deutschland.
Oeffentliche Transportmittel sind sehr gut und guenstig - vor allem die U-Bahn - wenn auch immer gerammelt voll. Menschenmassen sind in Seoul allerdings normal und duerften Dich nach einige Zeit der Eingewoehnung nicht mehr stoeren. Monatskarten wie in Deutschland gibt es zwar nicht, aber etwas sehr aehnliches. Ist so ne Art Mehrfahrkartenkarte fuer die U-Bahn. Man bekommt 60 Fahrten fuer einen fixen Preis, der im Stadtgebiet Seouls z.B. eine Ersparniss von bis zu 34% ergibt.

Angeblich soll Seoul sehr schmutzig sein, allerdings hatte ich bislang noch nie Probleme mit der Luft und nicht mal den Eindruck, dass sie ueberhaupt so schmutzig ist, wie sie angeblich sein soll. Im Fruehling gibt es wie von IGEL erwaehnt den Yellow Dust, der aus China herueberweht, ansonsten ist aber alles eher normal. Vier Jahreszeiten mit schwueler Hitze im Sommer und extrem kalten Wintern...

Korea ist auf jeden Fall ein Erlebnis und die Erfahrung Wert. Das einzige Problem, mit dem Auslaender hier regelmaessig konfrontiert werden, sind die schlechten Fremdsprachkenntnisse der Koreaner. Englisch wird nur von extrem wenigen Menschen verstanden und von noch weniger gesprochen. Dafuer gibt's aber unseren Forumstreff einmal im Monat, wo Du viele nette Koreaner und Deutsche und Schweizer und xxx kennen lernen und Dich austauschen kannst. ;-)

Falls noch weitere Fragen auftauchen, Nachricht genuegt.
Bei Interesse kannst Du uebrigens auch gerne auf meiner Korea- und Seoul-Homepage vorbeischauen... folge einfach dem Link rechts unten.

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
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EddyMI #6
Benutzertitel: 통치자가 올바른요
Mitglied seit 12/2005 · 431 Beiträge · Wohnort: Münster
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Antwort auf Beitrag #4
*Seufz*
@firstlook
Wenn Du die Aussage von Tree richtig gelesen hättest wäre Dir aufgefallen, dass es keine Feststellung war, sondern eine Frage. Wenn er sich zum ersten mal mit dem Thema Korea beschäftigt und das seine bislang einzigen Informationen sind, wie soll er sein Wissen verifizieren? Ich finde die Art der Frage überhaupt nicht unverschämt.

Was mir allerdings etwas aufstößt ist, dass Du hier frisch ins Forum stolperst und sofort meinst, jemanden zurechtweisen zu müssen. Den beiden Kommentatoren vor Dir (darunter der Admin) hatten an der Art und Weise der Frage nichts auszusetzen.

Ein Seufzer aus Münster

Ewald
Freundliche Grüße aus Münster, Ewald
Fischkopp Saram (Gast) #7
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Betreff: Kommentar zu Tinas Meinung
Hallo zusammen,

ich bin hier auch als Schreiber neu aber als Leser, naja, schon ein paar Monate dabei. Erst einmal, Euer Forum ist auf jeden Fall nuetzlich und es macht Spass es zu lesen.

Als Stuetze zu Tinas Kommentar : Ich bin ueberzeugt, wenn man das Wort 'wirklich' (Sind die Koreaner wirklich so...?) in einer Frage benutzt man so etwas schon einmal (verbal, visuell usw.) aufgenommen hat und nach einer Bestaetigung sucht. Ich denke, dass diese Person die diese Frage gestellt hat, nicht zweimal gedacht hat und mit einem Vorurteil gedacht hat. Bei 2mal denken haette die Person den Satz nicht so geschrieben.
Was ich zusaetzlich meine,ist das wer in Richtung oder mit den Vorurteilen die bestehen denkt, auch immer ein bisschen faul denkt. Man macht es sich dadurch einfach. Ich habe schon seit fast 10 Jahren Kontakt mit koreanischen Menschen und Freunden wodurch ich auch einen guten Einblick in die koreanische Mentalitaet (wenn es soetwas als eine Einheit gibt) bekommen habe und ich diesen Vorurteil deshalb ueberhaupt keine Unterstuetzung geben kann. Man muss auch mal schwitzen und sich Vorurteilen entgegenstellen, denn wer sie immer einfach hin nimmt, sitzt bequem auf dem Sofa. Es sind ja auch nicht alle Deutschen geradlinieg und super logisch, oder? Immer ein wenig Einstellungssache und in was fuer 'Kreisen' man sich bewegt, nicht wahr?

Bis bald! Fischkopp Saram
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Vita500 #8
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Ich schlage vor wir ignorieren Tinas Kommentar und wenden uns wieder dem eigentlichen Thema zu, denn sonst entwickelt sich hier irgendeine Endlosdiskussion, die letztendlich keinem etwas bringt... und unserem Fragesteller (tree0577) erst recht nicht.

Just my two cents...

Gruss,
Robert
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Hong Hu #9
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Auf jedenfall solltest du dich mit der Koreanischen Schrift vertraut machen! Das ist super wichtig und eigentlich sehr einfach! Und natürlich ein paar wenige Worte auf koreanisch können, dann sind die Koreaner viel freundlicher zu dir!! Und immer betonen, dass du aus Deutschland und nicht aus Amerika kommst :P
Meiner Meinung nach sind koreanische Gerichte für "Westler" sehr gut zu vertragen. Ich kenne niemanden, dem Bulgogi, Bibbimbab, etc nicht schmeckt. Ausserdem ist koreanisches Essen sehr leicht verträglich und super gesund!

Im allgemeinen und das ist immer so, wenn man ins Ausland geht, sollte man eine offene Haltung dem Ganzem gegenüber haben! Bitte habe keine Vorurteile gegenüber den Koreanern und lass dir von NIEMANDEM etwas sagen. Mach deine eigenen Erfahrungen und mach dir ein eigenes Bild, sicher ist es am Anfang schwer, aber wenn du dich auf die koreanische Mentalität einlässt, dann kann dir nichts passieren ^^
Sprich lege die oft typische deutsche Haltung "Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht" ab. Denn das wird dich nur in unangenehme Situationen bringen.

Die Koreaner sind in der Regel sehr freundliche und offene Menschen und verzeihen dir jeden Fehler, wenn du freundlich zu ihnen bist. Ansonsten nimm die Chance wahr, denn Korea ist ein tolles Land! Und du wirst sicher super tolle Erfahrungen machen, die dein Leben prägen werden! Und am Ende willst du nich mehr zurück :P
http://tae-yeol.blogspot.com/
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Soju #10
Mitglied seit 01/2007 · 2277 Beiträge · Wohnort: München
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Ich würde Dir auch raten den Schritt zu gehen ;-)
Seoul kann man überhaupt nicht mit Manila vergleichen, meiner Meinung nach ist Manila einer der schlimmsten Städte überhaupt !
Ich habe gehört das Seoul in der 70ern und 80ern ziemlich schlimm war, da hat sich aber sehr viel positives seitdem verändert!
Just Do it !


Zur zwischenzeitlichen Diskussion;
Naja, es kann schon mal passieren das man gerempelt, oder von irgendeinen Hirni blöd angequatscht wird, aber das kann Dir auch in einer anderen Grossstadt passieren ;-)
Im allgemeinen sind die Koreaner emotioneller und direkter als z.b die Japaner im Vergleich, was ich eigentlich persönlich auch bevorzuge ;-)
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tree0577 #11
Mitglied seit 03/2008 · 7 Beiträge
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Hallo zusammen!

Zu erst einmal möchte ich mich entschuldigen, wenn ich mit meiner unvorsichtigen Fragestellung jemanden beleidigt habe.
Natürlich habe ich keinerlei Vorurteile gegen Koreaner oder sonstigen Kulturen und Völkern. Ganz im Gegenteil. Ich bin eine sehr weltoffener Mensch und anpassungsfähiger Mensch, und ganz nebenbei seit 5Jahren glücklich mit einer Filipina verheiratet. Sie und unsere Tochter sollen natürlich wenn es dann so kommen soll, mit nach Korea. Natürlich ist es ein sehr großer Schritt mit Kind und Kegel in ein anderes Land zu gehen. Nur möchte ich halt vorher wissen, auf was ich mich da einlasse.
An dieser Stelle danke schon mal für eure Beiträge.

Bei diesem Jobangebot handelt sich übrigens um eine deutsche Firma, die einen Techniker für den Einsatz in Korea sucht, mit deutschem Arbeitsvertrag. Haupteinsatzgebiet soll Seoul sein, aber auch Japan, China, Taiwan, sogar Philippinen. Mich hat es schon immer gereizt im Ausland zu Arbeiten. Nur seit ich verheiratet bin, möchte ich natürlich nur noch mit Familie. Dieses soll dann auch möglich sein.


Zitat von iGEL am 01.04.2008, 00:00:
Moin!

Koreaner sind sicher direkter als Japaner, aber mir sind sie auch während meines Praktikums (6 Monate) eigentlich immer angenehm in Erinnerung geblieben.
Dass die Koreaner direkter sind, ist für mich ganz Ok, ich bin selber manchmal sehr direkt. Was mir aber erzählt wurde ist, sie seien sehr schnell auf 180. Bei Verhandlungen und Besprechungen soll es schon mal sehr laut zur Sache gehen.

Zitat von iGEL am 01.04.2008, 00:00:
oder noch besser, die Wohnung gleich vom Arbeitgeber stellen lassen.
Das hoffe ich doch, wird sich aber beim nächsten Gespräch noch klären.

Zitat von iGEL am 01.04.2008, 00:00:
Es gibt eine koreanische Krankenversicherung, aber für mein Praktikum habe ich auf anraten meines Arbeitgebers eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen, weil die koreanische Krankenversicherung so wenig abdecken würde. Die private Auslandskrankenversicherung war aber ziemlich günstig.

Darüber habe ich mich auch schon informiert. Eine Auslandkrankenversicherung ist nur bis zu einem 3monatigen Auslandsaufendhalt gültig, und das auch nur wenn der Aufenthalt eine private Angelegenheit ist. Beruflichen Aufenthalten springt sie nicht ein.
Sind denn Arztbesuche dort Teuer? Auf den Philippinen ist ein Arztbesuch eine günstige Angelegenheit (für uns), aber die Medikamente sind so teuer wie in Deutschland.

@Vita500/Robert
Zahlt dein Arbeitgeber denn deine Unterkunft? Wenn die für mich bezahlt wird, dann Brauche ich mir ja darüber keine Gedanken machen.



Zitat von Hong Hu am 01.04.2008, 16:27:
Im allgemeinen und das ist immer so, wenn man ins Ausland geht, sollte man eine offene Haltung dem Ganzem gegenüber haben! Bitte habe keine Vorurteile gegenüber den Koreanern und lass dir von NIEMANDEM etwas sagen. Mach deine eigenen Erfahrungen und mach dir ein eigenes Bild, sicher ist es am Anfang schwer, aber wenn du dich auf die koreanische Mentalität einlässt, dann kann dir nichts passieren ^^
...Sprich lege die oft typische deutsche Haltung "Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht" ab. Denn das wird dich nur in unangenehme Situationen bringen.


Hört sich ja fast so an als denkt ihr ich währe aus unserem Lande noch nie heraus gekommen.
Ich denke ich bin auf der Welt schon ein wenig rumgekommen. Nirgendwo habe ich mit meiner Art und mit meiner Einstellung Probleme gehabt.
Ich bin bisher immer freundlich von den Menschen aufgenommen worden. In allen Ländern wurde ich besser und gastfreundlicher behandelt als das was ich hier in Deutschland mit Ausländern erlebt habe. Da kenne ich genug Beispiele.
Die Bedenken die ich habe sind von Bekannten geweckt worden. Diese Leute haben mir dringend von meinem Vorhaben abgeraten. Dies ist der Grund warum ich euch hier um Rat frage.
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Vita500 #12
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Zitat von tree0577:
Darüber habe ich mich auch schon informiert. Eine Auslandkrankenversicherung ist nur bis zu einem 3monatigen Auslandsaufendhalt gültig, und das auch nur wenn der Aufenthalt eine private Angelegenheit ist. Beruflichen Aufenthalten springt sie nicht ein.
Sind denn Arztbesuche dort Teuer? Auf den Philippinen ist ein Arztbesuch eine günstige Angelegenheit (für uns), aber die Medikamente sind so teuer wie in Deutschland.

@Vita500/Robert
Zahlt dein Arbeitgeber denn deine Unterkunft? Wenn die für mich bezahlt wird, dann Brauche ich mir ja darüber keine Gedanken machen.


Du solltest Dich mal bei der DKV (Deutsche Krankenversicherung AG) informieren. Die bieten Auslandskrankenversicherungen von bis zu 36 Monaten an. Ich habe dort meine Versicherung abgeschlossen und bin jetzt seit sieben Jahren versichert (immer 36 Monate und dann nochmal verlaengert)... bislang ohne Probleme! Der Ausgleich von Arztrechnungen war immer super unbuerokratisch. Sehr zu empfehlen!

Solange nichts passiert, ist die lokale Versicherung ok. Bei Arztbesuchen zahlst Du so ne Art Praxisgebuehr von etwa 5,000 KRW, Medikamente werden Dir ebenfalls verguenstigt. Untersuchungen, Operationen ohne Krankenhausaufenthalt, etc. (alle sog. 'out-house' Leistungen) werden allerdings nicht bezahlt und sind auch ziemlich teuer. Dafuer ist eine private Zusatzversicherung sicherlich sehr sinnvoll!

Ich arbeite zwar auch bei einer deutschen Firma, habe allerdings keinen Expat-Vertrag, sondern bin lokal angestellt. Folglich muss ich meine Miete selber bezahlen. Meine Firma hat allerdings das Deposit (30 Mio.KRW) uebernommen. Ich wohne alleine in einem Studio-Apartment (ein Zimmer). Fuer mich reicht es vollkommen, aber fuer euch ist das leider keine Alternative. Ich denke aber, dass Dein Arbeitgeber fuer die Wohnung aufkommen wird. Das sollte bei Auslandseinsaetzen normal sein.

Gruss,
Robert
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SK17 #13
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Antwort auf Beitrag #11
Zitat von tree0577 am 05.04.2008, 22:29:
Zitat von iGEL am 01.04.2008, 00:00:
Moin!

Koreaner sind sicher direkter als Japaner, aber mir sind sie auch während meines Praktikums (6 Monate) eigentlich immer angenehm in Erinnerung geblieben.
Dass die Koreaner direkter sind, ist für mich ganz Ok, ich bin selber manchmal sehr direkt. Was mir aber erzählt wurde ist, sie seien sehr schnell auf 180. Bei Verhandlungen und Besprechungen soll es schon mal sehr laut zur Sache gehen.

Kann ich jetzt aus persoenlicher Erfahrung nicht bestatigen. Bei Meetings wird es zwar schon manchmal lauter, aber das findet dann eigenlich immer nur zwischen den Koreanern statt. Als westlicher Teilnehmer wird man da wie gesagt sehr hoeflich und zuvorkommend behandelt.
Ach ja, und vielleicht lieber nicht zu direkt sein ;-) Aber da du ja schon einiges an Auslandserfahrung hast, auch im Asiatischen Raum, wirst du da sicher mit dem ausreichend Feingefuehl rangehen.

Zitat von tree0577 am 05.04.2008, 22:29:
Darüber habe ich mich auch schon informiert. Eine Auslandkrankenversicherung ist nur bis zu einem 3monatigen Auslandsaufendhalt gültig, und das auch nur wenn der Aufenthalt eine private Angelegenheit ist. Beruflichen Aufenthalten springt sie nicht ein.

Vielleicht ist das auch was fuer dich:
<http://www.allianzworldwidecare.com/DE/IndividualBusiness/…>

Sicher nicht die billigste Variante, aber da kann man ja eventuell den Arbeitgeber in die Pflicht nehmen.

Zitat von tree0577 am 05.04.2008, 22:29:
Die Bedenken die ich habe sind von Bekannten geweckt worden. Diese Leute haben mir dringend von meinem Vorhaben abgeraten. Dies ist der Grund warum ich euch hier um Rat frage.

Natuerlich ist Korea nicht unbedingt das einfachste Pflaster fuer einen Auslandseinsatz. Aber kein Grund bedenken zu haben, schon gar nicht wenn es "nur" Seoul ist. Korea und speziell Seoul sind sicher keine Orte von denen man dringend abraten muss ;-)
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tree0577 #14
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Zitat von SK17 am 28.04.2008, 08:06:
Natuerlich ist Korea nicht unbedingt das einfachste Pflaster fuer einen Auslandseinsatz. Aber kein Grund bedenken zu haben, schon gar nicht wenn es "nur" Seoul ist. Korea und speziell Seoul sind sicher keine Orte von denen man dringend abraten muss ;-)


Ich denke auch, dass ich mir nicht so’ nen Kopf machen sollte, zu mal ich denke, dass mir eine solche Chance im Leben keiner mehr geben wird, beruflich gesehen. Mein Einsatzgebiet soll übrigens nicht nur Seoul sein, zwar überwiegend, aber es soll auch Einsätze in Japan, China, Taiwan und  auf den Philippinen geben. Gerade diese abwechslungsreichen Einsatzorte reizen mich.

Zitat von SK17 am 28.04.2008, 08:06:
Kann ich jetzt aus persoenlicher Erfahrung nicht bestatigen. Bei Meetings wird es zwar schon manchmal lauter, aber das findet dann eigenlich immer nur zwischen den Koreanern statt. Als westlicher Teilnehmer wird man da wie gesagt sehr hoeflich und zuvorkommend behandelt.
Ach ja, und vielleicht lieber nicht zu direkt sein  Aber da du ja schon einiges an Auslandserfahrung hast, auch im Asiatischen Raum, wirst du da sicher mit dem ausreichend Feingefuehl rangehen.

Ein Bekannter, eben dieser warnte mich nach Korea zu gehen, saß zwei Stunden in einem Meeting und wurde von den Koreanern schlicht ignoriert, laut seinen Aussagen.
Das ganze Meeting wurde von den Koreanern in Ihrer Sprache abgehalten.
Ich gehe mal davon aus, dass er auch mit seiner Westerwälder Art an die Sache heran gegangen ist, und sich direkt beschwert hat. Ich hatte so den Eindruck. Dass er ein sehr arrogantes Auftreten an den Tag legte. Die Koreaner müssen sich dann wohl über ihn direkt in seiner Firma beschwert haben, und er saß zwei Tage später im Flieger heimwertz.
Meine Art war es noch nie so mit meinem gegenüber umzugehen, erst recht wenn ich ihn nicht kenne.
Mit meiner Einstellung und meiner Art bin ich bisher, so denke ich, speziell auf den Philippinen sehr gut zurecht gekommen. Den Respekt, den ich anderen gegenüber an den Tag legte, zollte man mir fünffach zurück.


 Für weitere Tips und Ratschläge wäre ich sehr dankbar

Gruß

Heiko
chan36 #15
Benutzertitel: chan36
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Betreff: Leben in Seoul
Hallo zusammen,

hier mal wieder jemand neues im Forum, ich habe ein Angebot als Expat einer auslaendischen Firma angeboten bekommen. Das Angebot ist sehr gut vom Verdienst, ein Firmenwagen wird gestellt und die Wohnung wird auch bezahlt. Ich habe aber auch in Deutschland einen tollen Job und tue mich nun mit der Entscheidung schwer. Asien ist generell das Gebiet wo wir immer gerne leben wollten aber ich habe keine Ahnung was uns in Korea erwartet.
Hat jemand in der aehnlichen Situation gestanden wie wir und kann uns ein paar Tips geben?
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