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Arbeiten für eine deutsche Fa, in Seoul
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Vita500 #16
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Antwort auf Beitrag ID 13076
Also wenn Du diesen thread gelesen hast, dann sollte es an Tipps eigentlich nicht mangeln.
Ob Du das Angebot annehmen sollst haengt letzten Endes aber natuerlich alleine von Dir und Familie ab. Eine Erfahrung ist es alle Mal, die Frage ist nur, ob Du sie machen moechtest oder ob es eventuell andere Alternativen im Ausland gibt...

Fuer weiterfuehrende, speziellere Fragen sind wir natuerlich immer offen!

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
chan36 #17
Benutzertitel: chan36
Mitglied seit 05/2008 · 3 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Betreff: Leben in Seoul
Hallo Robert,

klar es gibt schon einige sehr gute Antworten und Tips hier. Wir wohnen gerne etwas trendy (loft oder aehnliches) in einem interessanten Viertel, welche Gegend empfiehlt sich denn in Seoul?
Gute Lage und das man Abends auch ausgehen kann, Kultur etc.
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Vita500 #18
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Das typische Expat-Viertel in Seoul ist Hannam-Dong, der Stadtteil around Itaewon subway station. Das ist auch so ziemlich das einzige Viertel in ganz Korea, wo man gut mit Englisch durchkommt (die US Army Base ist gleich nebenan). Jede Menge Pubs, Bars und Restaurants nahezu jeglicher auslaendischen Kueche. Es ist aber auch das Viertel, wo man am wenigsten von der koreanischen Kultur mitbekommt. Da die meisten Expats allerdings nicht viel Zeit haben (oder sich nehmen) um Koreanisch zu lernen, fuehlen sich die meisten Auslaender dort sehr wohl. Die Wohnungen sind dort ebenfalls nach westlichen Standards ausgelegt, kosten dafuer aber auch gut das zehnfache von "normalen" Wohnungen. Aber ok, solange es die Firma zahlt...

Ich glaube das wichtigste, an das man sich gewoehnen muss, sind die Menschenmassen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit auf den Strassen sind. Am Wochenende sind die Strasen notorisch verstopft, da die Haelfte der mehr als 12 Millionen Einwohner Seouls mit ihren Autos aus der Stadt rausfahren... oder es zumindest versuchen. Mein Tipp: vermeide die Autobahnen! Auf den "Schleichwegen" ist man meist wesentlich besser und schneller unterwegs, als auf den vermeintlichen Schnellstrassen, die zudem auch noch mautpflichtig sind.

Du kannst ja mal auf meiner Korea- oder Seoul-Homepage vorbeischauen und Dir die Tipps durchlesen. Ich empfehle ausserdem meinen sog. Travelogue "Signs You Have Lived In Korea For Too Long", der Dir eine humorvollen, aber dennoch recht zutreffenden Eindruck und Eigenheiten des Landes aufzeigt. Folge einfach dem Link rechts unten...

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
MiriBacardi #19
Mitglied seit 10/2007 · 49 Beiträge · Wohnort: z.ZT in Seoul,Südkorea
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Antwort auf Beitrag ID 12225
Betreff: Höflichkeit der Koreaner,meine Erfahrungen
Hallo ,

ich wollte jetzt auch noch was dazu sagen .Ich hatte jetzt Besuch aus Deutschland und wir waren sehr viel unterwegs .3 Mädels ,die eindeutig ein wenig üppiger als die meisten Koreanerinnen sind.Es kamen verschiedene Reaktionen,aber im Großen und Ganzen versuchen die Koreaner höflich zu sein.
Wir hatten aber in der Subway den Fall ,daß uns ein Mann ständig in den Ausschnitt geschielt hat.(Aber das hätte auch in Deutschland passieren können.Wir haben uns dann einfach verzogen,in das nächste Abteil.Ansonsten wird man aber sehr höflich behandelt und auch die Rempelei darf man nicht ernst nehmen ,denn Sie denken sich nichts dabei.Wir sind einfach auch diese Menschenmassen nicht gewöhnt.

Anders sieht es ,laut Aussagen meines Mannes und einiger Arbeitskollegen meines Mannes ,wenn die Koreaner reklamieren.Denn da wurde mir erzählt ,daß auch mal ein Koreaner einen Hieb in den Bauch bekommen hat ,weil der Kunde nicht zufrieden war.Oder aber da wurde von einem reichen Sohne auch schon mal die Pistole im Handschuhfach gezeigt.(im Auto)
Reklamierende Kunden hatten aber auch schon aus lauter Wut das eigene Auto mit Werkzeug beworfen.

Aber gegenüber "Langnasen" werden Sie normalerweise nicht ausfallend.
Im Gegenteil möchten die Koreaner sehr oft behilflich sein ,nur denke ich eben ,daß die Sprachbarriere ein großes Hindernis ist.Manchmal kommt man aber mit Händen und Füßen auch weiter.

Mein Besuch war sehr positiv überrascht.Ich selber bin sehr gerne hier ,auch wenn mir die Menschenmassen manchmal nicht geheuer sind ,aber wenn man normlerweise in einem kleinen Dorf mit  10000 Einwohnern lebt ,kann das auch nicht anders sein.

Wir wurden auch von Kollegen meines Mannes in Deutschland gewarnt hierher zu gehen ,aber manchmal ist es nur der Neid ,der spricht .Da nicht alle Ehemänner Ihre Frauen überreden können die Heimat auch nur vorrübergehend zu verlassen, ist es vielen nicht möglich.

Ich bereue es nicht ,hier zu sein.Mir fehlt hin und wieder meine Tochter ,die in Deutschland Ihr ABI macht,aber sonst.Naja Dinge wie mehr Auswahl an Obst oder Joghurt wäre schön ,ist aber nicht lebensnotwendig.Was mir hier am Besten gefällt ,daß man sich hier ohne Auto fast besser bewegen kann als mit.Die Anbindungen an Busse und Bahn sind sehr gut ,man muß nicht stundenlang warten und die Preise sind dafür sehr günstig.Als Frau kann man sich sehr sicher bewegen ,ohne Angst zu haben.(in Kuwait würde das anders aussehen)
Nur das Essen hin und wieder (sorry an alle koreanische Essen Fans)macht mir zu schaffen ,da ich eigentlich kein scharfes Essen mag.Aber das ist auch in Deutschland nicht anders.
Die milden Varianten mag ich dafür und die Mandu s liebe ich heiß und innig.

Alles in allem ,ein wunderschönes Land mit sehr netten Menschen und manchen nicht so netten ,die es aber in Deutschland genauso gibt.
Ich würde es allen empfehlen ,wenn es die Möglichkeit gibt ,nutzt es .Die Erfahrungen nimmt einem keiner und auch im Arbeitsleben kann dann immer wieder mal eine Tür aufgehen ,und man kommt weiter.

Grüße
Miri
DeutscherClubSeoul.de
chan36 #20
Benutzertitel: chan36
Mitglied seit 05/2008 · 3 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Hallo,

ganz herzlichen Dank fuer Eure Antworten, es gibt ja sehr viele interessante Dinge zu erleben in Suedkorea da bin ich mir sehr sicher.
Aufgrund meines Jobs sind wir schon immer sehr viel gereist besonders in Suedostasien aber noch nie in Suedkorea.
Natuerlich sind wir auch sehr neugierig bei Euch besteht der Vorteil, das Dein Mann (Miri) von seiner deutschen Firma abgesandt wurde.
Ich muesste meinen Job in Deutschland kuendigen, und der ist sehr gut und vor allen Dingen sehr sicher, das Angebot in Korea ist aber noch ein grosser Schritt nach vorne nur wenn ich's nicht packe dann ist alles futsch! Wir wissen natuerlich no Risk no Fun, da muss man sich im Klaren sein und das diskutieren wir gerade alles durch, die Zusage habe ich schon aber ich warte noch auf das Vertragsangebot. Vielleicht ist das ja nicht so doll und dann hat es sich aber schon erledigt.

Ja, kurz hinzufliegen hatten wir auch schon gedacht aber ich muss den Trip selber zahlen, wir fliegen im Juli nach Bali ueber Singapur, da hatten wir ueberlegt vielleicht noch einen Schlenker ueber Seoul zu machen.

Wie ist es mit dem Wohnen ? Miri, wo wohnt Ihr denn? Wir haben hier ein schoenes Loft und so was aehnliches , zentrales haetten wir gerne auch in Seoul, natuerlich wissen wir das es schwer wird.

Kannst ja noch mal berichten.
Gruss Joerg
MiriBacardi #21
Mitglied seit 10/2007 · 49 Beiträge · Wohnort: z.ZT in Seoul,Südkorea
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Betreff: Wohnen
Hallo Jörg ,

ja das mit dem Arbeitgeber meines Mannes ist schon ein großer Vorteil.
Ich weiß nicht ,ob wir es sonst gemacht hätten.
Ich weiß nicht wie die anderen hier denken ,aber ich meine das Zentrum von Seoul läßt sich schwer bestimmen.Ratsam ist vielleicht zu schauen ,wo der zukünftige Arbeitsplatz liegt.
Wann wäre denn Vertragsbeginn?
Momentan gibt es über Finnair supergünstige Flüge ,im September für knappe 500 Euro.
Die Wohnungen ,die wir letztes Jahr angeschaut hatten ,waren alle sehr schön aber auch immer recht groß.
Alle mit Gästezimmer und Gästebad.
Aber es kommt ja auch darauf an ,ob das der Arbeitgeber bezahlt oder nicht ,denn meistens werden ja vom Makler Wohnungen vorgeschlagen ,so günstig oder teuer soweit der Verfügungsrahmen gesteckt ist.
Ob möbiliert oder unmöbiliert ,wollt Ihr denn Eure Möbel mitnehmen?
Gebt Ihr Eure Wohnung dann komplett auf?Denn in unserer wohnt meine (fast) erwachsene Tochter ,somit hatte sich das mit den Möbeln schon erledigt.Abklären mußt Du auch gegebenenfalls wieviel Ihr im Container mitnehmen dürft ,wieviel der Arbeitgeber bezahlt.
Da waren unsere Mengen schon beschränkt ,wir durften nur 27 Kartons mitnehmen.Da nur 2 Personenhaushalt.Also darfst mich gerne auf dem Laufenden halten und schreib mir ,wenn Du noch Fragen hast ,werd versuchen Dir alles zu beantworten.
Grüße
DeutscherClubSeoul.de
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