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Sport/gymnastik lehrer in korea?
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Taiga #1
Mitglied seit 01/2008 · 3 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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Betreff: Sport/gymnastik lehrer in korea?
Hallo, bin gerade auf diese Seite gekommen.

Ich bin von 1986. und werde genau diesen dienstag (15.1) 22  :-D

Ich betreibe schon seid vielen Jahren Taekwondo und ein wenig andere Sportarten,
     lebe in Deutschland und bin auch Deutscher.

Im kommenden jahre 2009 (im sommer) habe ich meinen abschluss fertig als Staatlichgeprüfter Gymnastiklehrer

Primär wollte ich nach Korea um dort das Trainingsklima zu erkunden und mich auch besser mit der Sport art
Taekkyun(on) anzufreunden.

Sekundär und gleichzeitig wollte ich fragen ob ich chancen habe als "sportlehrer" oder in iergend einem Sportlichen bereich in Korea nebenbei ein wenig zu arbeiten... da ich nicht vorhabe nach 2 wochen wieder zu verschwinden
würde das dem finanziellen sicherlich entgegenkommen. (unterkunft, fest nahrung wäre auch nicht schlecht  ;-) )

Koreanisch sprechen/lesen allgemein gesagt kann ich nicht, natürlich ausser die von mir bekannten anweisungen, etc aus dem training.
Jedoch innerhalb eines Jahres bin ich der meinung bin ich da schon etwas versierter

währe schön wenn ich soviel feedback bekommen könnte wie möglich

danke im vorraus
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dergio (Moderator) #2
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Mitglied seit 01/2006 · 1247 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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Ich schaetze mal, dass man schon Sportwissenschaften studiert haben muss um an der Schule Sport zu unterrichten.
Ansonsten gibt es halt viele private Fitnessstudios, Taekwondo Schulen fuer Kinder und so. Ob man da einen Job finden kann fuer den man dann auch noch ein Visum bekommt, damit kenne ich mich nicht aus.

Vom Sportunterricht in der Schule habe ich aber einen nicht so lustigen Eindruck. Es erinnert mich ein bisschen an die Gymnastik beim Bund.
D.h. der Sportlehrer laeuft mit einer Trillerpfeife im Mund auf und ab waehrend die Schuler Liegestuetzen, Situps oder sonst irgendwelche Verrenkungen machen.
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Vita500 #3
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Arbeit zu finden ist meist nicht das Problem. Ein Visum zu bekommen ist die Schwierigkeit!

Ich habe, neben meiner normalen Arbeitstaetigkeit, ein Jahr lang bei einem grossen Fitnesscenter hier in Seoul als so ne Art freelancer gearbeitet... bis mir, auf Grund von "visa-technischen Angelegenheiten", selbst dies untersagt wurde. Einen Job als Instructor zu finden ist also nicht das Problem (solange Du genug Qualifikationen mit Dir bringst), das Visum wird Dir aber vermutlich kein Center besorgen... ich bezweifle auch, dass ein Antrag durchkaeme, denn dazu braeuchten die einen guten Grund, gerade Dich und keinen Koreaner einzustellen.

Da koennte das Visum als Taekwondo-Lehrer schon leichter zu bekommen sein, denn Auslaender ziehen Kundschaft an. Allerdings solltest Du dann mind. den 4.Dan besitzen... welchen Du mit 22 Jahren wohl nicht haben duerftest.

Vielleicht waeren offizielle, staatliche Sportschulen eine Moeglichkeit. Kenne mich da aber leider gar nicht aus und wie oben erwaehnt, geht es da wohl auch ziemlich anders zu, als Du es vermutlich gewohnt bist.

Am besten ist es wohl, Dir in diesem Jahr etwas Geld auf die hohe Kante zu legen, dann fuer einige Wochen nach Korea zu gehen und Dich voll auf das Training zu konzentrieren.

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
Taiga #4
Mitglied seit 01/2008 · 3 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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was wäre denn das längste an zeit die man in korea sein darf ohne visum?
ich wollte jetz auch nich 5 jahre da bleiben oder so... sondern 6 monate oder 1 jahr wären erstmal ok...

sagen wir so...theoretisch gesehen bin ich weiter als der erste dan. da ich schon seid 17 jahren jetz Taekwondo betreibe... nur die prüfungen sind mir zu teuer geworden, und ich habe drauf verzichtet den 2. und 3. dan zu machen
naja... also wie gesagt 6 monate oder 12 moante erstmal wären super...wenns dort ok ist...das hängt dann vom arbeits klima ab und von meinem umfeld wenns passt würde ich da bleiben wenn nicht dann eben nicht...

wieso locken ausländer kundschaft an? ;P
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dergio (Moderator) #5
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Mit dem Touristenvisum kannst du max. 3 Monate bleiben. Nur hast du damit, soweit ich weiss, auch noch keine Arbeitserlaubnis. Die Zeit kannst du nutzen um Kontakte zu knuepfen.
Wenn du eine Schule gefunden hast die dich einstellen will, musst du versuchen mit deren Hilfe ein Arbeitsvisum zu beantragen. Evtl. musst du dann nochmal ausreisen und mit dem Arbeitsvisum wieder einreisen.

Wenn du damit wirbst, dass du Kindern auf Englisch Taekwondo beibringen kannst hast du wahrscheinlich grosse Chancen, dass dich jemand nehmen moechte. Das Problem wird aber wie gesagt das Visum und die Arbeitserlaubnis sein.

Aber so hinter vorgehaltener Hand sage ich mal,,,,
Es gibt viele Englischlehrer, die mit Touristenvisum hier arbeiten und alle drei Monate Urlaub In China oder Japan machen,, aber psssst  ;-)
Taiga #6
Mitglied seit 01/2008 · 3 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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ja 3 moante wären auch erstmal schonmal was...ok mit arbeitsvisum muss ich dann gucken

das tifft sich ganz gut..hatte damals schonmal ein halbes jahr lang an einer "international school" (of düsseldorf)
taekwondo unterrichtet...halt auch alles auf english...und viele koreaner dort (koreanische kinder etc)
war cool :) ...wenn die nicht alle so faul wären hehe

mmm was verdient man denn ungefair dort als Taekwondo trainer oder gymnastik trainer etc? hat da jemand ungefair eine ahnung von?

achja und mit dem wohnen hatte mal im internet geguckt gibt so eine art "herbege" für so 15 -25.000 won kann man sowas empfehlen? preise etc?

ihr seid super :)
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Vita500 #7
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Ich zitier mich mal kurz selber:

"Zum Leben in Korea:
Du brauchst auf jeden Fall ein hohes Startkapital, allein schon fuer die Wohnung. Im typisch koreanischen Normalfall zahlt man hier ein sehr hohes Deposit (zwischen 10.000 und 50.000 Euro) und dann eine entsprechende Monatsmiete. Je hoeher das Deposit, desto geringer die Miete. Im besten Fall kannst Du auch den kompletten Wohnungswert zahlen und wohnst dann Mietfrei solange Du willst. Das Deposit bekommst Du in voller Hoehe zurueck, wenn Du ausziehst. Der Vermieter lebt von den Zinseinnahmen der Bank. Du kannst zwar auch Mietvertraege ohne hohes Deposit abschliessen, aber die Mieten sind entsprechend hoch... [...]

Verpflegung (koreanischer Natur) und oeffentliche Verkehrsmittel sind im Vergleich zu Deutschland eher guenstig. (Marken-)Kleidung und importierte Waren jedoch super teuer."

In Deinem Fall kommt wohl nur ein Gosiwon (so ne Art 3 - 5 qm grosse Wohn-/Schlafkammer) oder Hasukjib (= homestay) in Frage. Dort kannst Du in Seoul fuer etwa 300.000 bis 400.000 KRW pro Monat wohnen.
Vielleicht kannst Du ja auch woanders hingehen... ausserhalb Seoul wohnt es sich wesentlich guenstiger.

Es gibt auch jede Menge Motels, aber die Zeiten, in denen man nur 20.000 KRW pro Nacht bezahlt hat sind laengst vorbei... 40.000 KRW sollten realistischer sein...

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
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