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Korea mit dem Rad!?
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Jack #1
Mitglied seit 12/2007 · 2 Beiträge · Wohnort: Mannheim
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Betreff: Korea mit dem Rad!?
Hallo Korea-freunde,
hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Radtouren in Korea gemacht? Plane für 2008 eine 4-wöchige Tour und hätte gern gewusst, ob Unterkünfte (egal welcher Art) überall zu erwarten sind...?!
Danke, Gruss, Jack
flo (Gast) #2
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guck mal hier:

http://www.fietspad.de/berichte/koreaguam2005/index.html
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Vita500 #3
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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An Unterkuenften wird's nicht scheitern. Es gibt so ziemlich ueberall Minbaks, Yeogwans oder Motels, in denen man guenstig die Nacht verbringen kann. Flo's Reiseblog gibt schon mal gute Anreize fuer die Tour, wobei ich ehrlich gesagt nicht wirklich in Korea mit Fahrrad unterwegs sein moechte... und das Englisch-Niveau hat sich in den zwei Jahren auch nicht wirklich verbessert, so dass ihr mit den gleichen Kommunikationsproblemen rechnen muesst.

Viel Erfolg!

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
Peter #4
Mitglied seit 07/2007 · 276 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Antwort auf Beitrag #1
Die Idee hatte ich auch schon, in die Tat umgesetzt allerdings (noch) nicht. Trotzdem einige allgemeine Tipps:
Korea ist größtenteils gebirgig, außerdem scheinen fast alle Bergstraßen steiler als in Deutschland zu sein. Ich würde vorzugsweise Küstenrouten wählen.
Nach meinen Erfahrungen scheinen sich die Leute auf dem Land eher zu trauen englisch zu sprechen als in Seoul. Auf jeden Fall konnte ich mich fast immer verständlich machen.
Motels sind praktisch überall zu finden und bieten einfache, relativ preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit. Bis zur Fußball-WM waren Motels tatsächlich nur Stundenhotels, jetzt ist es aber auch für "Normal"-Zwecke nichts anrüchiges, sich dort einzumieten.
Jugendherbergen haben oft den Standard eines guten Hotels, aber auch fast deren Preise (immer noch niedrig im Vergleich zu Deutschland). Es scheint zwei verschiedene JH-Organisationen in Korea zu geben, ganz habe ich das noch nicht durchschaut. Ein guter Ausganspunkt ist jedenfalls http://www.hihostels.com/dba/country-KR.de.htm
Für eine Tour würde ich Frühjahr oder Herbst vorschlagen. Im Sommer ist es einfach zu schwül mit zeitweise hohem Regenrisiko.
Auf jeden Fall wirst du wunderbare Natur, interessante Menschen, eine vollkomme fremde Kultur und ein hochmodernes Land erleben.
peter
seoulinfo.de
Jack #5
Mitglied seit 12/2007 · 2 Beiträge · Wohnort: Mannheim
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Betreff: danke...
Peter, Vita 500 und Flo...für die Hinweise und Tips.
Was das Radeln in Asien angeht, so bin ich nicht ganz unerfahren und Korea ist kein typisches Rad-tour-land... aber gerade das macht es ja aus!!! Und die Berge! Werde noch weitere Infos sammeln und mich Anfang des Jahres dann entscheiden... die zweite, auch sehr reizvolle Alternative, wäre von Kuala Lumpur nach Bangkok. Mal schauen. Wenn jemand noch Tips hat, dann wäre ich sehr dankbar.
Gruss Jack
Gummibein #6
Mitglied seit 02/2008 · 868 Beiträge
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Ausserhalb der Hochsaison sind die vielen Touristenorte an der Ostküste wo ich unterwegs war wie ausgestorben. Daher dürfte es kein Problem darstellen eine Unterkunft zu finden.

Natürlich habe ich Korea nur als Tourist auf dem Rad erlebt aber entgegen der Erwartung war es wesentlich entspannter als in einer Großstadt in D wo ich jeden Tag unterwegs bin. Die Straßen waren durchgehend in perfekten Zustand.

Erstaunlicherweise erlebt man auf der Straße als Verkehrsteilnhmer die koreanische Mentalität in hochkonzentrierter Form die da lautet, Leben und Leben lassen. Habe nie erlebt, dass ein Auto einen hupend schneidet während der Beifahrer mit den Armen in Richtung auf die nicht nutzbare Radweg wedelt. Die Autos zuckeln einem auch 15 Minuten hinter einem her, wenn die Straße mal ein sicheres Überholen nicht erlaubt.

Bei zwei Dingen kam es allerdings zu Beinahe-Unfällen:

- Die Autofahrer schauen nicht nach Hinten, also kein Schulterblick wenn sie ab- oder in einen Parkplatz einbiegen. Im Gegenzug erwarten sie aber auch nicht, dass man selbst nach hinten schaut.
- Große Augen musste ich machen als ich sah, dass Autos manchmal bei Rot über die Ampel fahren. Da war ich einfach zu überrascht, denn hier wartet man ja nachts um drei Uhr Morgens an der roten Ampel auch wenn man im Umkreis von 20km das einzige Auto mit laufendem Motor und einem Fahrer hinter dem Lenkrad ist.
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