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Leben und Arbeiten in Süd-Korea
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SKAR (Gast) #1
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Betreff: Leben und Arbeiten in Süd-Korea
Hallo Leute.

Vorweg möchte ich sagen, dass ihr hier ein super Forum gemacht habt. Habe mir schon so einiges durchgelesen, meine meisten Fragen konnten aber nicht beantwortet werden die ich brauche, deswegen schreibe ich gerade diesen Topic. Kommen wir nun zur eigentlichen Sache.

Ich bin 16 Jahre alt und besuche momentan die 10. Klasse einer Realschule im Wirtschaftlichen Zweig. Ich wollte schon immer nach Korea gehen wegen der Sprache, der Kultur, den Leuten und und und, Korea gefällt mir so sehr.

Ich habe vor für immer nach Korea zu ziehen, dort zu wohnen und zu arbeiten. Ich bin dabei Koreanisch zu lernen und nach ca. 5-6 Monaten dürfte ich die Basics vom Koreanischen schon beherrschen.

Des Weiteren beherrsche ich 3 Sprachen und zwar: Deutsch, Englisch, Türkisch und bald Koreanisch xD

Nun zu meinen Fragen:

1. Brauche ich irgendwelche Papiere oder so um für immer in Korea zu wohnen? Oder ist soetwas unmöglich?
2. Könnte ich mir dort vielleicht mit der Türkischen Sprache Vorteile gegenüber andere Leute verschaffen? Z.b. Dolmetscher oder so?
3. Sollte ich mich jetzt schon bei KIA, DAEWOO, HYUNDAI und LG bewerben? Wenn ja, in welcher Sprache sollten die Bewerbungen verfasst sein? Reicht Englisch? Und wie wollen die Koreaner ihre Bewerbungen haben? So wie bei uns oder werden dort Bewerbungen ganz anders geschrieben?
4. Wenn ich dort einen Job finde, wie siehts mit den Wohnungen aus? Wird mir vielleicht meine Firma eine Wohnung oder so sponsoren? Oder gibt es soetwas nicht?
5. Wird mein Gehalt reichen um überhaupt dort Leben zu können?
6. Werde ich dort Probleme haben und mich immer einsam fühlen weil ich keine Freunde habe?
7. Mögen Koreaner Ausländer? Oder gibt es viele Rasissten?
8. Gibts dort Clubs und Diskos?
9. Wie sind die Frauen so? Eher feurig oder zurückhaltend?
10. Wie siehts mit den Gesetzen so aus? Was darf ich dort niemals machen, was ich in Deutschland aber machen darf?


Ich weiss das sind jede Menge Fragen, aber ich hoffe dass mir jemand (oder mehrere Leute) alle nach der Reihe beantworten. Diese Fragen sind Ernst gemeint, ich will hier niemanden verarschen oder so.

Danke schonmal im Voraus alle Infos wären hilfreich.

SKAR
Racka-macka-phone #2
Mitglied seit 10/2006 · 80 Beiträge · Wohnort: Frankfurt
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Zu den genauen Formalitäten mit Arbeitserlaubnis etc kann ich dir leider nicht sagen, da ich damit bisher keine Erfahrungen gesammelt habe.

Meines Wissens nach sucht man nicht gerade händeringend Arbeitskräfte in Korea. Im Freundeskreis meiner Freundin haben viele Probleme einen guten Job zu bekommen.
Einzige einfache Möglichkeit sind Jobs als english teacher, wobei man hier nen Bachelor braucht und (meistens) native speaker sein muss.

Was Rassismus angeht...ich würde es mal "positiven" Rassismus gegenüber westlichen Personen nennen. Wenn du eher arabisch/türkisch aussiehst glaube ich schon das du des öfteren auf Rassismus stoßen könntest. Deutschland wird generell recht hoch angesehen, ist auf jeden Fall von Vorteil.

Viele Sprachen sind immer ein Vorteil, wobei ich nicht weiß ob türkisch in Korea gefragt ist.

Wie sieht es denn mit Abi aus? Am "einfachsten" wird es wahrscheinlich sein, wenn du für die Niederlassung einer deutschen Firma in Korea arbeiten würdest.

Zu Frage 6, nach meiner Erfahrung sind Koreaner grundsätzlich sehr offen und trinkfreudig und wenn du auch noch koreanisch kannst wirst du eigentlich keinen Abend alleine sein.

Zu Frage 8, natürlich gibt es Clubs, Diskos usw. Das Nachtleben in Seoul ist vielseitig. Nightclubs sind dann auch sehr interessant, da es sowas hier nicht gibt.

Zu Frage 9, man kann dazu natürlich keine allgemeine Aussage treffen. Je nachdem wo man ist sind die Frauen offener bzw zurückhaltender. In Seoul sind Frauen meistens weniger konservativ, wobei du auch dort auf viele treffen wirst für die Sex vor der Ehe unmöglich wäre.

Zu Frage 10, einfach gut benehmen und keinen Blödsinn machen.
Dicota #3
Mitglied seit 09/2007 · 8 Beiträge · Wohnort: Heidelberg/Seoul
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Antwort auf Beitrag #1
Hallo,

zunächst finde ich, dass Du noch recht jung bist. Hast Du vor, in Korea erst nur ein Pratikum zu machen oder willst Du Dich sofort auf eine richtige Arbeitsstelle bewerben? Wenn Du wirklich in Korea Fuß fassen willst, kommst Du meiner Meinung nicht herum, Dein Abi zu machen.

Ein paar Fakten gebe ich Dir mal auf Deinen Weg (Ich hoffe, dass es sich zu hart anhört, aber dieses Land ist schon sehr viel anders...):
- Hier in Korea sind Praktika nicht sehr üblich. Wenn, solltest Du es in deutschen Firmen probieren.
- Es ist erstrebenswert ein Studium (mind. Bachelor) absloviert zu haben. Ein Realschulabschluss ist nicht besonders viel wert hier. Wenn ich ganz direkt sein darf: Der ist hier gar nichts wert.

Fragen:
- 3.-5.: kommt darauf an, für was Du Dich bewirbst. Musst Du mit der Firma ausmachen.

Viele Grüße,

Dicota
kueni #4
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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Hallo!

Ich möchte dich keineswegs entmutigen, doch deinen (jetztigen) Wunsch einen Job in Korea zu finden ist schlicht unrealistisch. Abseits der Jobchancen in Korea für Ausländer (hier insbesondere für Nicht-English-Native), bin ich mir nicht sicher ob ein 16jähriger ein gültiges Arbeitsvisum in Korea erhält!?
Du solltest vielleicht zuerst die rechtilichen Rahmenbedingungen eines solchen Aufenthalts abklären.
Ich selbst kann mir eine Zukunft in Korea vorstellen, aber sicherlich erst nach Beendigung eines Masters. Vorher werde ich möglicherweise ein/zwei Semester nach Korea gehen, um v.a. Koreanisch zu lernen.
Wünsche Dir dennoch viel Glück !
 Liebe Grüsse
SKAR (Gast) #5
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Verdammt das mit Korea kann ich jetzt wohl vergessen :( Und ich hatte mich schon solche Hoffnungen gemacht. Das dort ein Realschulabschluss nichts Wert ist, ist schon ziemlich "HEFTIG". Und da ich eh kein Abi machen möchte, oder HÖCHSTENS auf die FOS gehe kann ichs vergessen.

Was soll ich jetzt tun?
nydarling #6
Mitglied seit 10/2007 · 14 Beiträge · Wohnort: CR - BO - DO
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@ SKAR: Mal 'ne kurze Frage: Wie kommst du ausgerechnet auf Korea? Hast du koreanische Wurzeln? Ich finde es recht interessant, dass ein 16jähriger ein solch großes Interesse für Korea hat.

Ansonsten kann ich mich den ganzen Posts nur anschließen. Sogar mit einem guten Bachelor und mehreren Sprachen, ist es schwierig einen guten Job zu bekommen. Es gibt einfach zuviel (einheimische) Konkurrenz, die Top-Referenzen vorweisen können (Harvard, Yale, Oxford, etc.) - und sogar diese Leute haben nicht immer Top-Jobs! Schließlich gehört auch noch Vitamin B dazu!
SKAR (Gast) #7
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@nydarling: Ich wollte schon immer mal nach Korea, weil dort z.b. die meisten MMORPGs herkommen. Unabhängig davon mag ich einfach die Kultur und die Leute, sowie das Essen sehr, nicht zu vergessen die einzigartige Schrift.

Das mit Korea kann ich vorerst mal vergessen.. naja mal gucken was die Zukunft so mit sich bringt.
kueni #8
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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du möchtest nach korea wegen computergames? ^^
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Vita500 #9
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Halloechen SKAR,

als ich 16 war hatte ich zwar auch jede Menge "grosse" Plaene, die meisten davon aber leider genauso unrealistisch wie die Deinigen.

1. Bevor Du Volljaehrig bist, kannst Du Deine Plaene sowieso vergessen.
2. Ein Arbeitsvisum fuer Korera zu bekommen ist super schwierig, selbst wenn Du eine Firma findest, die Dich anstellen wollen (ich kenne Leute, die hatten einen Arbeitsvertrag unterschrieben, bekamen aber dennoch kein Visum und mussten folglich zu Hause bleiben).
3. Im Gegensatz zu anderen Laendern, wirst Du nach derzeitigem Stand immer Auslaender in Korea bleiben, selbst wenn Du "fuer immer" da bleiben moechtest. Einen koreanischen Pass fuer Auslaender (Einbuergerung) kannst Du vergessen... Korea ist in dieser Hinsicht enorm konservativ. Es gibt zwar Ausnahmen, aber im Regelfall gibt es so was (noch) nicht.
4. Wie bereits mehrfach gesagt: ein Realschulabschluss ist hier nichts Wert. Die Leute wissen vermutlich gar nicht was das ist und wuerden Dich als Schulabbrecher sehen. Selbst mit Abi kannst Du hier nicht viel anfangen. Ein Bachelor ist das (absolute) MINIMUM, sprich: ohne Studium kannst Du alles vergessen.
Ausnahmen: IT-Spezialisten (da musst Du aber die creme de la creme sein), sowie Mechatroniker und Dergleichen.
5. Um als Auslaender nach Korea zu gehen und eine Wohnung vom Arbeitgeber gesponsort zu bekommen brauchst Du prinzipiell einen Expat-Vertrag. Expats sind vom Unternehmen in Deutschland entsandte "Spezialisten", die deutsche Werte und deutsches Wissen fuer bestimmte wichtige Positionen in die deutsche Aussenstelle nach Korea bringen. Dafuer werden sie hoch bezahlt und bekommen auch Wohnungen gestellt. Dafuer musst Du aber sehr qualifiziert sein und viele Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel haben... in 15 bis 20 Jahren koenntest Du sowas ins Auge fassen (das ist ernst gemeint!).

Mein Tipp:
Bau Dir erstmal eine gute Basis in Deutschland auf, finde einen guten Job, sammle viel Berufserfahrung, spezialisiere Dich - falls irgendwie moeglich - auf etwas Besonderes, das mit Korea zu tun hat und suche Kontakte zu koreanischen Unternehmen bzw. deutschen branches in Korea. Langfristig koennte es Dir dann vielleicht wirklich gelingen nach Korea zu gehen. Dein kurz- und mittelfristiger Werdegang sollten fuer Dich aber erstmal Vorrang haben.

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
Kimchi_ohne_Login (Gast) #10
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Also ich schliesse mich allen Vorrednern an...mit 16 ohne "richtigen" Abschluss nach Korea zu gehen ist Selbstmord...sicherlich..du kannst Plastiksammeln auf der Strasse, in einem Convenience Store NAchtschicht machen oder Schuhe in einer Fabrik zusammenkleistern...

Aber was ich korrigieren moechte, ist Vitas Aussage:

3. Im Gegensatz zu anderen Laendern, wirst Du nach derzeitigem Stand immer Auslaender in Korea bleiben, selbst wenn Du "fuer immer" da bleiben moechtest. Einen koreanischen Pass fuer Auslaender (Einbuergerung) kannst Du vergessen... Korea ist in dieser Hinsicht enorm konservativ. Es gibt zwar Ausnahmen, aber im Regelfall gibt es so was (noch) nicht.

Das ist vollkommener Unsinn!!! Es gibt eine Menge eingebuergerter Leute und es gibt ein ganz normales Einbuergerungsverfahren. Wenn du verheiratet bist, macht es gar keine Probleme. Ansonsten musst du einen Koreanischtest absolvieren und so einen klassichen Landeskundetest. ICh glaube mich zu erinnern, dass man den Test zum ersten Mal machen kann, wenn man 4 Jahre in Korea gelebt hat. Dann bekommt man einen koreanischen Namen inklusive Clan.

Bei Kommunalwahlen darf man uebrigens auch als Auslaender waehlen, wenn man seit mindestens 4 Jahren hier (in Korea) wohnt.


Korea ist staendig im Wandel, gerade gesellschaftlich...diese staendigen Etiketten wie "konservativ" bringen echt nicht weiter.
SKAR (Gast) #11
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Antwort auf Beitrag #8
Zitat von kueni:
du möchtest nach korea wegen computergames? ^^

Nein, das war nur ein Beispiel. Ich Spiele selten Computergames.
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EddyMI #12
Benutzertitel: 통치자가 올바른요
Mitglied seit 12/2005 · 431 Beiträge · Wohnort: Münster
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So, jetzt tu' ich meinen Senf auch noch dazu  :-D

Also, SKAR, vielleicht hast Du die Möglichkeit Dir hier einen koreanischen Bekanntenkreis aufzubauen: Koreaner und andere Korea-Interessierte, mit denen Du Dich regelmäßig treffen kannst.

Wenn Du in Berlin oder Umgebung wohnst biete sich dort z.B. der Stammtisch an.
Hier in Münster gibt es das sehr aktive Koreainstitut. Wie sehen hier regelmäßig koreanische Filme, kochen zusammen und mach so einiges, was uns durch unser gemeinsames Interesse an Korea verbindet.

Wenn Du uns verrätst, wo Du wohnst, kann sich ja etwas in dieser Richtung entwickeln. Und was daraus wird, man wird sehn  ;-) . Nur eins ich wichtig, nur nicht den Mut verlieren, auch wenn es noch so schwer aussieht.

Gruß aus Münster,

Ewald
Freundliche Grüße aus Münster, Ewald
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Vita500 #13
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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@ Kimchi:
Wow, das freut mich jetzt aber wirklich zu hoeren. In den letzten Jahren wurde mir wiederholt gesagt, dass man in Korea nie eingebuergert werden kann, selbst wenn man 20 Jahre hier wohnt. Freut mich echt, dass dies offenbar reiner Kaese war... merci!

Gruss,
Robert
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Soju #14
Mitglied seit 01/2007 · 2277 Beiträge · Wohnort: München
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Hallo Vita500,

Ja ja die Aussagen von Kimchi.....

Nachdem was ich gehört habe ist eine Einbürgerung für Nicht Koreanisch Abstammende doch fast unmöglich...da werden Dir so viele Steine in den Weg gelegt dass man es einfach selbst aufgibt..was anderes ist natürlich wenn Du berühmt bist oder ein Super Sporttalent dann geht alles schneller...so wie hier :-)

@Kimchi
es gibt eine Menge eingebuergerter Leute und es gibt ein ganz normales Einbuergerungsverfahren
Damit meinst Du warscheinlich die Koreanischstämmigen aus China,die perfekt Koreanisch sprechen können....bestimmt nicht die Vietnamesischen Ehepartner vieler Koreanischer Männer die leider wenig Rechte in Korea geniessen und das auch nach einigen Jahren:-(
Dieser Beitrag wurde am 14.10.2007, 22:17 von Soju verändert.
kueni #15
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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was ich von meiner freundin gehört habe, spricht eher gegen eine einfache einbürgerung in korea. zudem muss man ja seine bisherige staatsbürgerschaft abgeben, was sicherlich für viele ein weiteres hindernis ist.
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