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Leben und Arbeiten in Süd-Korea
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yuki #16
Mitglied seit 11/2005 · 82 Beiträge
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Antwort auf Beitrag ID 9792
SKAR, lass Dich nicht so leicht unterkriegen! Es ist toll dass Du ein grosses Interesse gefunden hast. Auch wenn einfach nach Korea ziehen wohl etwas unrealistisch ist (siehe die anderen Beiträge), gibt es noch viele andere Wege, mit einem Land in Kontakt zu sein (siehe z.B. EddyMI's Beitrag). Es muss ja nicht unbedingt Ausreise sein... Ich wünsche Dir alles Gute, und viel Spass beim Entdecken. Wer weiss, vielleicht kommt später etwas interessantes auf...

Zur anderen Diskussion: Ja, in Korea kann man sich unterdessen einbürgern lassen. Auf dem Papier ist dies jedenfalls ziemlich klar (wie schon hier ausgeführt). Offenbar sind es etwa 5000 Vietnamesische Frauen (in 2005), die jedes Jahr nach Korea ziehen; das mag für Korea viel sein, aber über alles ist dies immer noch eine sehr kleine Anzahl. Ausserdem, dies ist ein ziemlich neues Phänomen (in 2000 waren es deren 100), ergo dürften viele noch nicht 4 Jahre im Land sein... Ich habe vor langem ein Artikel gelesen, in dem argumentiert wurde, dass so viele Vietnamesinnen nach Korea kommen, gerade weil es relativ leicht sei, das Bürgerrecht zu erwerben (verglichen mit z.B. Japan oder Taiwan); keine Ahnung ob dies stimmt.
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Soju #17
Mitglied seit 01/2007 · 2277 Beiträge · Wohnort: München
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Hallo Yuki,

Auch wenn es hier eigentlich mit dem Thema nicht viel zu tun hat möchte ich hier doch was dazufügen!

Ich habe vor langem ein Artikel gelesen, in dem argumentiert wurde, dass so viele Vietnamesinnen nach Korea kommen, gerade weil es relativ leicht sei, das Bürgerrecht zu erwerben (verglichen mit z.B. Japan oder Taiwan); keine Ahnung ob dies stimmt.

Was heisst Bürgerrecht? Sie bekommen die Aufenthaltsgenehmigung nur nur weil Sie direkt mit einem Koreaner heiraten!
Nebenbei ist dieses Phänomen mit den Vietnamesinnen in Taiwan das gleiche...und ich kann mich schon vor ca. 6 Jahren daran erinnern wie Nachts in Taiwan die Werbungen für "Vietnam Brides" gelaufen sind!
Im Moment ist das Image der Taiwaner und Koreaner in Vietnam dadurch ziemlich schlecht da doch viele Frauen leider wie immer von irgendwelchen schlechten Organisationen ausgenützt werden...
was aber viel Frauen davon nicht abhält ...
Als ich im Mai in Saigon war habe ich eine ca. 50 Meter lange Schlange junger Mädchen vor dem Koreanischen Konsulat gesehen!

Japan...da hast Du vollkommen Recht...
Ist nicht populär...Du siehst viel Osteuropäerinnen und Philipinas in Japan...
SKAR (Gast) #18
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Vielen Dank für eure Antworten mal schauen was sich noch so tut, und by the way ich wohne in Bayern. Falls jemand noch irgendetwas hinzufügen will - nur zu!
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Hong Hu #19
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Ich hab ne ganz kurze Frage.......
kannst du koreanisch oder hattest du es vor in Korea zu lernen?!?
Denn ansonsten würd ich vielleicht erst mal anfangen koreanisch zu lernen ^^;;;
Wär dann schon mal ne zusatzqualifikation....... und ich weiss nich ob du es schon gesagt hast, aber was genau willst du beruflich machen?! Wenn du "nur" einen RealSchulabschluss hast, dann versuch es doch als Mechatroniker....mein Kumpel macht das bei Schott und bei Angebotsstellen hab ich vor kurzer Zeit gelesen, dass Schott Mechatroniker suchen, die sie nach Korea schicken können...... wär eine Möglichkeit.....ansonsten viel Glück^^;;

lg Nico
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SKAR (Gast) #20
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Zitat von Hong Hu:
Ich hab ne ganz kurze Frage.......
kannst du koreanisch oder hattest du es vor in Korea zu lernen?!?
Denn ansonsten würd ich vielleicht erst mal anfangen koreanisch zu lernen ^^;;;
Wär dann schon mal ne zusatzqualifikation....... und ich weiss nich ob du es schon gesagt hast, aber was genau willst du beruflich machen?! Wenn du "nur" einen RealSchulabschluss hast, dann versuch es doch als Mechatroniker....mein Kumpel macht das bei Schott und bei Angebotsstellen hab ich vor kurzer Zeit gelesen, dass Schott Mechatroniker suchen, die sie nach Korea schicken können...... wär eine Möglichkeit.....ansonsten viel Glück^^;;

lg Nico

Mechatroniker? hmm meine Noten sind nicht gut für diesen Beruf. Schott kenn ich nicht vielleicht kannst du mir par Infos geben? Und Koreanisch lerne ich im Moment online auf der Koreanischen Regierung ihrer Universitätshomepage, gibts son super online Lern-Programm das ist wirklich sehr sehr gut.
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Hong Hu #21
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tjoah online is schon nich schlecht..... aber man muss die Sprache schon praktizieren, am besten mit Koreanern......
geh doch einfach in eine koreanische Schule......weiss zwar grad nich wo du wohnst, aber gibts eigentlich in jeder größeren Stadt..... normalerweise einmal die Woche Samstags.....
Zu Schott kann ich dir jetzt keine genauen Infos sagen, hat mir mein Kumpel geschickt um mich zu ärgern, dass er die Möglichkeit hätte nach Korea zu gehen und ich nicht :P
das beste ist einfach Praktikas machen in Koreanischen Firmen.....koreanische Kontakte knüpfen...... das ganze ist natürlich auch ne Geldfrage......wenn ihr viel in der Portokasse habt, dann wär vlt auch ma ein Auslandsjahr in Korea drinne mit irgendner Austauschgesellschaft, etc....... :P
ansonsten suchen suchen suchen :P
Korea ist klein und unentdeckt :P
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dergio (Moderator) #22
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Praktikum ist eher unwahrscheinlich wenn man kein Student ist.
Ansonsten Zivildienst in einem Waisenheim oder sowas. Ich kenne jemand der in einem Waisenheim arbeitet, falls es dich interessiert.

Aber als was wolltest du dich denn bei Samsung bewerben, wenn du noch gar keinen beruflichen Abschluss hast?
Lern erstmal einen Beruf und versuche dann, in deinem Bereich etwas zu finden.

In Deutschland wuerde auch keine Firma einen 16jaehrigen ohne Berufsqualifikation einstellen.
Warum also in Korea?
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Hong Hu #23
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@Dergio
Zivi in einem Waisenhaus?!? Koenntest du mir da vlt naehere Informationen zukommen lassen..... wuerde naemlich gerne meinen Zivildienst in Korea machen..... da ich leider zu fitt bin um ausgemustert zu werden :P
und bisher habe ich nur rein christliche Organisationen gefunden, die Leute nach Korea schicken und da muss man sich meistens verpflichten fuer ein paar Jahre und aktive Mitgliedschaft wird gefordert.....fuer 9 Monate Zivildienst ein bisschen viel finde ich....
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Berliner #24
Mitglied seit 07/2007 · 51 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Weiss nicht, wie die koreanische Einbürgerung aussieht.

Aber kann die niedrige Einbürgerzahl davon kommen, dass es einfach nicht viele Ausländer in Korea gibt, die sich einbürgern lassen? Nicht dass die Prozess der Einbürgerung sonderlich schwer ist oder Korea super konservative ist. In diesem Forum habe ich selten einen Beitrag von Einbürgerung-Interessenten gelesen.

Wenn ich sie mit der deutschen vergleiche, geschweige davon, ob es tatsächlich gesetztreu praktiziert wird,

1. in Deutschland hat man erst den Anspruch auf eine mögliche Einbürgerung nach dem 8-jährigen ständigen Aufenthalt. Die reduziert sich auf 6 Jahre nach erfolgreich absolviertem Integrationskurs. 2 bis 4 Jahre länger als in Korea.

2. Und Ausländer dürfen- ausgenommen den EU-Bürgern- nicht einmal bei Kommunalwahl teilnehmen.

3. Durch Einbürgerung verliert man die alte Staatsbürgerschaft oder muss man sie aufgeben. Ausgenommen den EU-Bürgern.

4. Ausländer deutscher Abstammung haben auch hier im Lande leicht bei der Einbürgerung. Wie Chinesen koreanischer Abstammung in Korea.

Mir fällt zumindest in dem Gesetz, was hier besprochen wurde, nicht auf, dass Korea Ausländern Einbürgerung schwer macht als zumindest Deutschland...Oder die sehen ziemlich ähnlich aus.

Ich kann nur die beiden Ländern vergleichen...da ich seit vor Kurzem mit den Einbürgerungsgesetzen beider Länder auseinandergesetzt habe.

Wenige Ausländer interessieren sich für koreanische Staatangehörigkeit, glaube ich.
Dieser Beitrag wurde am 17.10.2007, 15:53 von Berliner verändert.
SKAR (Gast) #25
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Antwort auf Beitrag #22
Zitat von dergio:
In Deutschland wuerde auch keine Firma einen 16jaehrigen ohne Berufsqualifikation einstellen.
Warum also in Korea?


Sorry, aber ich verstehe nicht ganz was du mir damit sagen willst. In Deutschland arbeiten sogar 14-Jährige wo ist das Problem? Hier in meiner Nachbarschaft arbeiten viele 16-jährige aber ich verstehe dich echt nicht.??? Wieso sollte es nicht möglich sein mit 16 zu arbeiten?
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Vita500 #26
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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@SKAR:
Nur zur Info: nach dem deutschen Jugenschutzgesetz ist Kinderarbeit verboten. Folglich duerfen auch keine 14-jaehrigen arbeiten, denn erst ab 15 gilt man offiziell als Jugendlicher und darf Beschaeftigungsverhaeltnissen nachgehen.

Und Dergio hat schon Recht wenn er sagt, dass Firmen (im Regelfall) niemanden ohne Berufsqualifikation einstellen. Eine Ausbildung ist folglich das Mindeste, was man erwerben sollte, um sich einigermassen gute Jobchancen zu ermoeglichen.
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
SKAR (Gast) #27
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Zitat von Vita500:
@SKAR:
Nur zur Info: nach dem deutschen Jugenschutzgesetz ist Kinderarbeit verboten. Folglich duerfen auch keine 14-jaehrigen arbeiten, denn erst ab 15 gilt man offiziell als Jugendlicher und darf Beschaeftigungsverhaeltnissen nachgehen.

Und Dergio hat schon Recht wenn er sagt, dass Firmen (im Regelfall) niemanden ohne Berufsqualifikation einstellen. Eine Ausbildung ist folglich das Mindeste, was man erwerben sollte, um sich einigermassen gute Jobchancen zu ermoeglichen.

Mag sein, aber hier in Bayern ists anders. Zumindest in unserem Landkreis. Hier gibts jede Menge Leute die mit 14 Arbeiten.
kueni #28
Mitglied seit 09/2006 · 119 Beiträge · Wohnort: Burgdorf, Schweiz
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das deutsche jugendgesetz wird wohl für ganz deutschland, inkl. bayern gilten. in der schweiz dürfen jugendliche unter 15 jahren nur in familiären betrieben mithelfen und gelten nicht als "angestellt" (d.h. es gibt keine abzüge), sondern es ist mehr ein "mithelfen"...
Dieser Beitrag wurde am 17.10.2007, 23:18 von kueni verändert.
SKAR (Gast) #29
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Zitat von kueni:
das deutsche jugendgesetzt wird wohl für ganz deutschland, inkl. bayern gilten. in der schweiz dürfen jugendliche unter 15 jahren nur in familiären betrieben mithelfen und gelten nicht als "angestellt" (d.h. es gibt keine abzüge), sondern es ist mehr ein "mithelfen"...

Keine Ahnung ich kenn mich mit Gesetzen nicht so gut aus.
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