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Was ist denn in Nordkorea los?
Kim Jong Il offenbar untergetaucht
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Nico #1
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Betreff: Was ist denn in Nordkorea los?
Grüße alle hier!

Habt ihr schon gelesen, was auf Spiegel Online zu finden ist?

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,394798,00.html

Vielleicht sind ihm nun die letzten Felle weg geschwommen?
Dieser Beitrag wurde am 24.07.2006, 09:26 von iGEL verändert.
Begründung: Artikeltext entfernt, da eine Urheberrechtsverletzung
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iGEL (Administrator) #2
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Moin Nico, willkommen an Board!  ^_^

Schön wäre es ja, wenn nun die Führung versucht, sich so still und leise abzusetzen (tauchen ja eh früher oder später wieder auf & können dann bestraft werden), aber ich glaube das nicht. Wo er ist und was er macht, kann man natürlich nur mutmaßen, aber ich denke, dass der geliebte Führer schon allzubald wieder auftauchen wird.  :-(

Gruß, Johannes
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Martin #3
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Gibts den schon was neues ?
Ist aber anscheinend nicht das erste mal das der verschwindet und später wieder auftaucht ....
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Martin #4
Benutzertitel: Fighting....
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TV: Kim Jong Il vor chinesischem Luxushotel gesichtet

Tokio (AFP) - In dem Rätselraten um einen angeblichen China-Besuch des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong Il hat ein japanischer Fernsehsender neue Hinweise darauf gegeben, dass der Machthaber tatsächlich in dem Land weilt. Kim sei am Freitag in der Stadt Kanton vor einem Luxushotel gesichtet worden, berichtete ein privater japanischer Fernsehsender. Auf TV-Bildern in mäßiger Qualität war ein Brille tragender Mann mit toupierten Haaren zu sehen, der in Begleitung von schwarz gekleideten Männern aus einer Limousine stieg. Die chinesische Polizei habe das Hotel zuvor räumen lassen und mit Hunden und Metalldetektoren durchsucht, berichtete ein Reporter.

Na ja....doch noch nicht verschwunden...
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Martin #5
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Betreff: Kopiert von der FAZ
Kim Jong-il
Chinesische Belehrungen für den großen Führer
Von Petra Kolonko, Peking
 

18. Januar 2006 Er war wirklich da. Einen Tag nach seiner Abreise bestätigte die chinesische Regierung am Mittwoch, daß der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-il eine Woche lang China bereist hat. Nicht nur das südchinesische Kanton und die Wirtschaftssonderzone Shenzhen hat er beehrt, sondern auch, was bislang noch nicht bekanntgeworden war, die zentralchinesische Metropole Wuhan und den Drei-Schluchten-Staudamm am Yangtse besichtigt. Um Kim Jong-il zu hofieren, hat Chinas Diplomatie sich diesmal fast überschlagen.


Gewundene Dementis

Eine aufwendige Besuchsreise per Sonderzug wurde organisiert. Und fast die gesamte erste Riege des Politbüros sowie Provinzgouverneure waren zur Begleitung abgestellt. Staatspräsident Hu Jintao höchstpersönlich begleitete den nordkoreanischen Führer bei einem Besuch in einem Forschungsinstitut für Landwirtschaft und erklärte ihm Ausstellungsstücke.

Und vor allem ließ sich Peking auf die Geheimhaltungswünsche der Nordkoreaner ein und schwieg offiziell über den jetzt als „inoffiziell” titulierten Besuch. Trotzdem kursierten schon seit Tagen Berichte über Kim in China. Es gab sogar einige, wenn auch unscharfe Fernsehbilder. Die gewundenen Dementis gegenüber der ausländischen Presse dürften den chinesischen Diplomaten keine Freude bereitet haben.

Wie ein Schuljunge

Doch mit dem Fernsehbericht über Kim Jong-ils Besuch, der nun endlich am Mittwoch, einen Tag nach der Abreise des Nordkoreaners aus Peking, gezeigt werden durfte, hat sich China für die vergangene Mühsal revanchiert. Chinas Staatsfernsehen zeigte ein gar nicht vorteilhaftes Bild des nordkoreanischen Führers. Fast wie ein Schuljunge erschien der nordkoreanische Gast in grauer Militärjacke und Sturmfrisur, wie er Belehrungen von chinesischen Unternehmensmanagern und Lokalfunktionären entgegennahm. Kein Zweifel: Hier erteilte das mächtige China dem schwierigen Nachbarn und Verbündeten eine Lektion.

Kim Jong-il wurde so gezeigt, wie die Chinesen ihn schon lange sehen, als armen „Bruder”, der bislang störrisch alle Belehrungen abgelehnt hat und nun endlich das Licht in Form der chinesischen Wirtschaftsreformen endlich gesehen hat. Auch der Kommentar des Fernsehens ließ keine Zweifel mehr daran, daß Kim Jong-il, der lange Jahre Chinas Entwicklungsweg als ideologisch zweifelhaft abgelehnt hat, nun den Kotau vor dem großen Nachbarn macht. Kim Jong-il gratulierte der chinesischen Führung zu den großen wirtschaftlichen Erfolgen.

Wunsch nach wirtschaftlicher Zusammenarbeit

Die großartigen Errungenschaften besonders in Südchina und in den Wirtschaftssonderzonen, so zitierte das chinesische Fernsehen den nordkoreanischen Führer, zeigten, daß die chinesische Reform- und Öffnungspolitik richtig gewesen sei. Ausdrücklich bedankte sich auch der sonst so auf Eigenständigkeit pochende Kim Jong-il für chinesische Hilfe und gab seinem Wunsch Ausdruck, daß Nordkorea und China wirtschaftlich noch mehr zusammenarbeiten könnten, einen Wunsch, den die chinesischen Gastgeber gern positiv aufnahmen.

Ob der Besuch allerdings außer Einsichten in kapitalistische Wirtschaftsverhältnisse im sozialistischen China Fortschritte in den großen politischen Fragen gebracht hat, blieb offen. Hu Jintao und Kim Jong-il sprachen zwar über die Sechsergespräche, es blieb aber bei allgemeinen Absichtserklärungen, nach der eine friedliche Lösung der Nuklearfrage angestrebt wird und man gemeinsam versuchen werde, die derzeitigen Schwierigkeiten zu überwinden.

Konkreteres gab es wahrscheinlich bei einem Treffen am Rand des großen Besuches: Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, daß der stellvertretende nordkoreanische Außenminister, der Kim Jong-il begleitete, in Peking mit dem amerikanischen Unterhändler Hill zusammengetroffen ist. Hill hatte innerhalb einer Woche zweimal Peking besucht, um die Sechsergespräche voranzubringen
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