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Fahrradverleih in Seoul
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Peter #1
Mitglied seit 07/2007 · 276 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Betreff: Fahrradverleih in Seoul
Hallo alle zusammen,
Noch eine Woche und ich sitze schon im Flieger nach Seoul. Langsam steigt die Aufregung und Vorfreude. Eigentlich ist schon alles vorbereitet, lediglich ein Problem konnte ich nicht lösen.
Ich bleibe zwar mehrere Wochen in Seoul, trotzdem wird die Zeit zu schnell vorbeigehen. Ich beabsichtige auch abgelegene und relativ unbekannte Stellen Seouls zu erkunden. Am Besten geht das zu Fuß, mit dem Fahrrad wäre es aber ebenso gut, allerdings schneller und einfacher. Allerdings habe ich bisher keinen Verleih gefunden der ein halbwegs brauchbares Fahrrad anbietet. Den besten Rat, den ich bisher erhalten habe, war für 200.000 Won ein eigenes Fahrrad zu kaufen.
Nun meine Frage: Kennt jemand einen Fahrradverleih in Seoul, bzw. hat jemand in Seoul Interesse Ende Oktober ein wenig gebrauchtes Fahrrad günstig zu übernehmen?
peter
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Hong Hu #2
Benutzertitel: http://tae-yeol.blogspot.com/
Mitglied seit 02/2006 · 493 Beiträge · Wohnort: 마인츠 (^.^) Mainz
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Du willst in Seoul Fahrrad fahren?!?
Also ich kann mich an keinen Fahrradfahrer in Seoul erinnern.....nur Stände, die mitm Fahrrad gefahren sind.....
Ich glaub die Stadt an sich ist dafür kaum gebaut XDD Namsan vielleicht...und die Parks.....
aber in der Stadt selber gibt es nur Fussgängerwege, wo tausend Menschen laufen und da kommt man mit dem Rad nicht durch und die Straße und das ist mit dem Fahrrad Selbstmord! So wie die Koreaner fahren, hast du kaum Chancen das zu überleben XDD
http://tae-yeol.blogspot.com/
Peter #3
Mitglied seit 07/2007 · 276 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Hallo Hong Hu,
Danke für die Warnung. Es gab schon mehrere, die mich für verrückt erklärt haben. Natürlich will ich nicht die Hauptverkehrsstraßen benutzen und die bekannten Sehenswürdigkeiten mit dem Rad abklappern. Aber allein entlang des Hangang gibt es auf Seouler Stadtgebiet über 100 km Radwege mit vielen Sehenswürdigkeiten (z.B. Pavillons die in keinem Reiseführer stehen), dann kann man noch ungefährdet entlang des Jungnangchen fahren und einen Abstecher in das Achasan-Gebiet (Eldorado für Mountain-Biker) oder zum Manguri Park machen. Die Liste der unbekannten/abgelegenen Sehenswürdigkeiten ließe sich fortsetzen (Yangjaecheon, Gwanaksan, Seooreung etc.). Zu Fuß wäre das alles sehr mühselig und mit öffentlichen Verkehrsmitteln verpasst man doch einiges am Straßenrand was man ansonsten mitbekommen würde. Und wenn man doch einmal an eine gefährliche Kreuzung kommt kann man sein Rad ja auch schieben.
peter
seoulinfo.de
Dieser Beitrag wurde am 03.09.2007, 13:41 von Peter verändert.
Kimchi_ohne_Login (Gast) #4
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Gebe dir da Recht......am Stadtrand und am Han gibt es viele ruhige Gebiete, die sich gut mit einem Fahrrad (oder Inline-Skates) erkunden lassen...

Man sieht, dass du dich sehr gut mit Seoul auskennst, auch wenn deine Definition von "Sehenswuerdigkeit" wohl nicht dem Standard entspricht wie ihn der Durchschnittstourist im Blick hat^^

Wie lang hast du dich denn vorbereitet?
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dergio (Moderator) #5
Benutzertitel: Rückkehrer
Mitglied seit 01/2006 · 1247 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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Ich habe in mehreren Parks Fahrradverleihe gesehen. Allerdings werden die meisten nur fuer eine Stund geliehen um ein bisschen in dem Park rumzuradeln.

Ich kann mir vorstellen, dass man direkt am Hangang Fahrraeder leihen kann. Aber ob man damit einen halben Tag wegbleiben kann, weiss ich nicht.
Da muesstest du wohl direkt den Verleiher fragen. Von Deutschland aus wird man da wohl nicht viel machen koennen. Da das meisten ganz kleine Buden sind und die Leute in der Regel kein Englisch sprechen.
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Vita500 #6
Mitglied seit 03/2007 · 249 Beiträge · Wohnort: Stuttgart
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Entlang des Han rivers gibt es einige Fahrradstaende, bei denen Du Dir Raeder ausleihen kannst. Bezahlt wird Stundenweise. Ich hatte mir mal ein Rad fuer drei Stunden entliehen, ein halber oder sogar ganzer Tag wird folglich kein Problem sein.

Allerdings ist es mit den Raedern noch schlimmer als mit den Inline-Skates, die Du ebenfalls fast ueberall ausleihen kannst: die Qualitaet ist grottenschlecht. Meist sind die Raeder zu klein fuer einen Durchschnittseuropaer (und ich bin mit meinen 175 cm sicher kein Riese), die Schaltung ist oftmals kaputt, die Bremsen waren ihren Namen nicht Wert, die Kette sprang in den drei Stunden zwei Mal runter... eine Katastrophe. Hatte mir auch im Yeoido Park mal ein Fahrrad ausgeliehen und dort war es nicht besser...

Wenn Du wirklich viel fahren willst, ist kaufen eventuell wirklich die beste (und sicherste) Loesung.

Gruss,
Robert
Mehr Tipps und Infos ueber Seoul und Korea: http://members.virtualtourist.com/m/8b84b/10267a/
Peter #7
Mitglied seit 07/2007 · 276 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Antwort auf Beitrag #4
Hallo Kimchi_ohne_Login,
Versteckt sich hinter diesem Login eigentlich Frau U.W. aus F.? Auf jeden Fall weißt du ja, dass ich mich schon seit einiger Zeit mit Seoul beschäftige. Deshalb kann man auch sagen, dass ich mich seit mehreren Jahren vorbereite - immer wieder neu. Sehenswürdig ist für mich alles, was unbekannt, neu, interressant ist. Ob man all das als Sehenswürdigkeit einstuft ist eine andere Frage und sicherlich auch von der zur Verfügung stehenden Zeit abhängig. So wird der Drei- oder Fünf-Tage-Tourist in Seoul z.B. wohl kaum den Mangwonjeong (Pavillon) besichtigen. Zum einen liegt er vom Flußufer her hinter der Schnellstraße und ist gar nicht so einfach zu finden, zum anderen ist der erste Eindruck nicht unbedingt spektakulär. Wenn man dann aber herausfindet, dass dieser Pavillon (bzw. Vorgänger davon) bereits 1424 erbaut wurde, nach einer Dürre von König Sejong den Namen "Pavillon des willkommenen Regens" erhielt und auch König Seongjong gerne hierherkam und mit Poeten zusammentraf wird dieser unscheinbare Ort zu einem Platz an dem Geschichte lebendig wird. Viele dieser kleinen Anekdoten finden sich in meinem im Januar erscheinenden Führer "Abenteuer Seoul". Um mehr solcher kleinen Erlebnisse am Rand zu sammeln bin ich eben auf der Suche nach einem Fahrrad um mir das Leben etwas leichter zu machen.
peter
seoulinfo.de
Peter #8
Mitglied seit 07/2007 · 276 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Antwort auf Beitrag #6
Hallo Dergio, hallo Vita500,

Einen Fahrradverleih entlang des Hangang (auf Yeouido) habe ich einmal ausprobiert - nie wieder. Ich hatte zwar schlimmes erwartet und bei der Auswahl des Rades entsprechend genau hingesehen, trotzdem war ich froh es nach zwei Stunden zurückgeben zu können. Ähnlich schlechte Erfahrungen mit touristischen Verleihstationen habe ich übrigens auch in Gyeongju gemacht.
peter
seoulinfo.de
Gummibein #9
Mitglied seit 02/2008 · 868 Beiträge
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Die Reise ist wahrscheinlich schon vorüber und deshalb wird es Dir keine Hilfe mehr sein aber vielleicht werden einige dasselbe Problem haben wie Du, deshalb...

In Korea habe ich zwei Fahrradtypen gesehen. Zum einen die Billigsträder im desolaten Zustand. Zu diesen gehören leider auch die wenigen Verleihräder die ich entlang der Seouler Radwege gesehen habe. Zum anderen die sauteueren 2000+EUR MTBs.

Wenn Du also zu denjenigen gehörst, der auf ein verkehrstaugliches Fahrrad wert legt, dann würde ich das Mieten wohl vergessen. Andererseits gibt es auch hier genug Leute, die auf Fahrrädern unterwegs sind die nicht geklaut würden selbst wenn sie unangeschlossen drei Wochen lang in Berlin-Mitte auf der Straße stünden.

Weil der Radweg um Hangang erwähnt wird: Ich fand es etwas suboptimal. Es sind von der Stadt abgetrennte "Sportanlagen" obwohl sie mitten durch die Stadt führen. Schöner wäre es gewesen wenn die Radwege eine Verbindungsstrecke für Sehenswürdigkeit, Restaurant, Parkanlagen etc. darstellte. Momentan ist es so, dass man einige Hürden überwinden muss will man den Radweg zwischendurch mal verlassen.

Was ich gemacht habe?
Ich habe mein Rad auseinandergeschraubt und in einen Koffer getan. 12kg wog der Koffer leer, 8kg Rad und ein wenig Werkzeug, den Rest in den Rucksack als Handgepäck. Musste zumindest auf dem Hinflug kein Übergepäck zahlen, die Koreaner waren auf dem Rückflug etwas pingeliger!!! als die Deutschen und haben mir 40EUR Sportgepäck abgeknöpft.
Peter #10
Mitglied seit 07/2007 · 276 Beiträge · Wohnort: Korschenbroich
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Danke für die Hinweise. Die Reise ist in der Tat inzwischen vorbei. Allerdings habe ich zum Ende meines Aufenthalts einige gute Fahrradläden gesehen. Außerdem gibt es auf dem Hwanghak-dong Flohmark, neben dem Dongmyo Schrein einen Händler der auch passable gebrauchte Räder anbietet. Bei meinem nächsten Trip werde ich dort in den ersten Tagen hingehen und nicht am Ende, wie dieses Mal.
peter
seoulinfo.de
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