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Church in Korea...
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Martin #1
Benutzertitel: Fighting....
Mitglied seit 12/2005 · 447 Beiträge · Wohnort: München
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Betreff: Church in Korea...
Hi all,

Whenever I was in Korea I recognized more and more Churches growing!

First time when I saw that... I was a bit shocked as I felt toooo much ... I thought Korea is a Buddhist Country but I can say it was.......

In Seoul you can find every 200 Meters another Church from another kind of Christian direction and in the other Cities it is similar ....

Now I know that the Churches in Korea are more then just a place to pray...  they are used as Communication Centers where the People are doing any kind of activities together like Sports , Dancing or trips somewhere together!
 
And the most interesing for me is that so many Partners in Korea met each other in the Church  ...so finally a really good thing :-)

I believe in Germany it should be the same but it isn't at all....

But finally when I look at so many Church Towers and Crosses I still feel a bit to much...is it really good or ?

What is your opinion about it ???
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iGEL (Administrator) #2
Benutzertitel: 이글
Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Hi!

If you wanna see young people (age < 60) in a German church without a special reason like  christmas or confirmation, look for a Korean community.  :-D  :-) Maybe it's different with Jehovah's Widnesses, but in a christian church it is really that way.

I think, everybody should be free to belive whatever he wants to belive, as long as they are not exploited or grant others the same right. Thats the reason, why I'm sometimes a little scared by Korean christians, because a minority of them is very strict, spending to much energy on that (my personal opinion). I've talked to a jewish girl in Korea, who had taught English for half an year. She told me, that one of her friends tried very hard to convert her towards the end of her stay. She took her for bible readings etc. The jewish girl felt very uneasy, because her friend belived, that she had to rescue her. It was not to strenghten christianity or something like that, but the friend cared alot of her and thought, that she is dammed to hell, if she doesn't convert.  :scared: I hope, something like that won't happen to me.

Greeting, Johannes
PS: These days, atheism is the strongest *religion* in Germany, with many havily proselytizing *believers*:nuts:
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
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dergio (Moderator) #3
Benutzertitel: Rückkehrer
Mitglied seit 01/2006 · 1247 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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Nachdem das Thema "Kirche in Korea" nun schon bei "Koreaner in Ddorf" und bei "Wer wird Weltmesiter" angeschnitten wurde, wollte ich doch auch mal was dazu schreiben.

Es wurde ja gesagt, dass die Koreaner aktivere Christen sind, als die Deutschen. Ich wuerde eher sagen, es gibt in Korea auf jeden Fall mehr aktive Christen. Die Verteilung der Denominationen ist auch ganz anders. Waehrend die Kirche in Deutschland groesstenteils unter Katholiken und Protestanten gespalten ist, ist die grosse Kirche in Korea presbyterianisch. Von der Theologie wuerde ich sie am naechsten zur Lutherisch reformierten Kirche zuordnen. Von der Form der Gottesdienste her eher den Freikirchen wie in Deutschland den Baptisten oder den Pfingstgemeinden.

Fuer mich ist die Gottesdienstform in den koreanischen Kirchen nichts Neues, da ich in Deutschland in einer Freikirche aufgewachsen bin. Die Atmosphaere und die Gottesdienstgestaltung ist in etwa die gleiche. Ich kenne uebrigens in Deutschland auch viele Paare, die sich in der Kirche oder auf christlichen Jugendfreizeiten kennengelernt haben.

Den Begriff "Sektenheinis", der in einem anderen Beitrag gefallen ist, habe ich einfach mal ueberlesen. Das ist eine typisch deutsche Sicht, da man in Deutschland und allgemein in Europa Christentum mit katholischer oder evangelischer Kirche gleichsetzt. Alles was nicht traditionelle Kirche ist, wird als Sekte abgestempelt. In Korea und auch in den USA, wo die Katholiken eine kleine Minderheit unter den Christen sind, ist die Einstellung ganz anders. Wenn ich in Deutschland sage, ich bin Christ, fragt man direkt "katholisch oder evangelisch?". Wenn ich in Korea sage, ich bin Christ, ist das Thema damit erledigt.
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Martin #4
Benutzertitel: Fighting....
Mitglied seit 12/2005 · 447 Beiträge · Wohnort: München
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Hallo Dergio,

Danke für die Erklärung und Sorry dass ich im genannten Beitrag ein wenig ausfällig geworden bin ;-)
Ich habe diesbezüglich einfach schlechte Erfahrungen gemacht!
Als ich Deinen Beitrag über den Heilsbringer Rick Warren gelesen habe ist mir einfach die Galle übergelaufen!

http://en.wikipedia.org/wiki/Rick_Warren

Ist leider für mich nichts anderes als "Big Business" ...würde mich nicht wundern wenn seine Veranstaltung in Seoul noch hohen Eintritt gekostet hat ?

Sorry, Meine Meinung !!!
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dergio (Moderator) #5
Benutzertitel: Rückkehrer
Mitglied seit 01/2006 · 1247 Beiträge · Wohnort: Düsseldorf
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@ Martin
Ist schon okay.
Wahrscheinlich warst du noch etwas in Rage wegen des Fussball Themas  :-p
Danté #6
Mitglied seit 06/2006 · 17 Beiträge
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Hmm ... also ich muss sagen, dass ich das jetzt gar nicht so empfinde und eher den Eindruck habe, dass das Christentum in Deutschland zu Zeit so ne Art Comeback erlebt  ;-)
Und das durchaus auch unter jungen Leuten ... alleine wie viel Jugendliche zum Weltjugendtag gehen und so. Und ja, ich selber kenne eigentlich viel Gäubige.

Aber was natürlich sicher auch stimmt ist, dass Koreaner sicher die aktiveren Christen sind, wobei ich ja aber doch meine, dass die da menchmal öhm ... etwas übers Tor hinausschießen.  :-D
Das kann aber auch dran liegen, dass da eben "nur" 35% christlich sind ... und umso kleiner eien Gruppe, desto stärker ist halt meist auch der Zusammenhalt und desto sternger wird das Ganze angegangen usw.
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