Forum: Übersicht Allgemeines Forum -  자유게시판 RSS
studieren in deutschland
Dieser Werbeblock wird nur bei nicht angemeldeten Gästen gezeigt.
tears #1
Mitglied seit 01/2007 · 88 Beiträge
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
Betreff: studieren in deutschland
hallo,

ich hab da mal ne frage.
eine bekannte von mir (sie ist koreanerin) studiert hier in deutschland musik.
leider bin ich nicht dort vor ort und kann nur so berichten, wie sie es mir erzählt hat.

nun ist es so, dass man sie nach ihren aussagen, ihre hauptfächer nicht belegen lässt. die stunden die sie braucht, bekommt sie auch nicht voll und es gibt da ein paar professoren, die ihr immer wieder sagen, dass sie mit dem studium aufhören soll, weil sie es eh nicht schafft. sie soll mehr üben. "aber wie, wenn sie die stunden nicht bekommt?"
das ganze hat sich so sehr zugespitzt, dass es bereits einige beschwerden der professoren an andere über sie gegeben hat.
man sagt ihr, sie soll mehr geld bezahlen um weiter machen zu können, lässt sie aber im gegenzug nicht am unterricht teilnehmen. (nach ihrer beschreibung klarer fall von mobbing und erpressung)

leider kenne ich mich nicht aus auf dem gebiet, weil ich selbst nie studiert habe.
aber gibt es denn nicht eine möglichkeit der hilfe, die sie irgendwo in anspruch nehmen kann?
sie ist total deprimiert und frustriert. sie sagt, dass sie doch nichts zu sagen hat und nichts sagen darf, weil sie hier in deutschland doch nur gast ist. sie hat keine rechte. (sagt sie)
es muss doch irgendwie eine möglichkeit geben, wie sie noch an ihr vordiplom rankommt?
es muss doch irgendwie hilfe geben?
das kann doch nicht sein, dass man "rausgeschmissen wird" mit den worten: "die unterrichte ich nicht mehr. die muss raus aus der schule!!!"
ihr geht es mittlerweile sehr schlecht und sie hat nicht mehr wirklich viel kraft.

kann mir jemand vielleicht einen tip geben den ich weiter geben kann?
hat jemand erfahrung auf dem gebiet?
sie hat sich bereits an die studentenhilfe gewand. nun soll es ein gespräch geben zwischen der studentenhilfe und den professoren. aber ohne sie.

bis hierhin erstmal

gruß
tears
Hangover #2
Mitglied seit 02/2007 · 56 Beiträge
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
Hey...

Spontan fällt mir nur ASTA ein.. Also wohl als beste Lösung sogar.
Was mir noch in den Sinn käme, wäre ne psychologische Beratung... Gibt meist so Einrichtungen an der Uni. Oder aber durch nen Pfarrer o.ä. gibts ja auch an vielen Unis... selbst meine hat ne christliche Vereinigung oder wie die sich auch immer nennen ;)
Fachschaft maybe noch... da könnte ihr vielleicht noch ne alternative Beratungsstelle genannt werden.
tears #3
Mitglied seit 01/2007 · 88 Beiträge
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
was ist asta?
mal ganz dumm gefragt, warum psychologische beratung? frag nur, damit ich es verstehe und den zusammenhang begreife. falls sie fragt, dass ich es ihr erklären kann.
ist es immer so, dass man als koreaner/in so viel schwierigkeiten an deutschen unis /hochschulen hat?
ist doch frustrierend oder?
Avatar
EddyMI #4
Benutzertitel: 통치자가 올바른요
Mitglied seit 12/2005 · 431 Beiträge · Wohnort: Münster
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
Asta ist der "Allgemeine Studenten Ausschuss", den gibt's eigentlich an Jeder Uni/Fachhochschule. Einfach mal andere Studis fragen wo der zu finden ist.

Das mit der psychologischen Beratung war wohl eine etwas falsche Wortwahl von Hangover. Was Hangover meint ist der Studentenpfarrer oder die Studentenpfarrerin, auf jeden Fall eine Person, bei der man sich, ohne Rücksicht auf die eigene Religionszugehörigkeit, seine Sorgen loswerden kann. In der Regel kennen die auch noch andere Leute, mit denen man über sein Problem reden kann.

Also von den Studenten, die ich hier kenne, sind mir bis setzt keine derartigen Schwierigkeiten, wie Du sie beschrieben hat, bekannt.

Gruß aus Münster

Ewald
Freundliche Grüße aus Münster, Ewald
Hangover #5
Mitglied seit 02/2007 · 56 Beiträge
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
Genau wie EddyMI sagt :)
Jedoch... Die psychologische Beratung meinte ich in etwa wie der(die) Studentenpfarrer(in), gibt ja soviel ich weiss auch einen Psychologen, der Hilfe leistest. Ich meine aber ASTA sollte die erste Anlaufstelle sein, wenn Sie vielleicht auch was mit nem Pfarrer zu tun hat, seis durch kirchlich/ christliches Engagement, würde ich zuerst dort nachfragen.

Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das normal ist, was du schilderst.
chri #6
Mitglied seit 06/2007 · 10 Beiträge
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
Hallo,

viele Unis haben außerdem noch einen Ausländerbeauftragten, der sich speziell um die Interessen von ausländischen Studenten kümmert. Es kann auch nicht schaden, sich direkt an mehrere Stellen zu wenden. Ich  empfehle daher, ASTA oder Fachschaft - sehr wahrscheinlich schickt der ASTA Deine Bekannt eh zur Fachschaft - und den Ausländerbeauftragten, falls vorhanden, aufzusuchen. Die Fachschaft sollte auch die verschiedenen fächerspezifischen  Prüfungs- und Studienordnungen kennen und Deiner Bekannten konkret ihre Rechte und die Pflichten der Dozenten benennen können. Der ASTA wiederum sollte alle sonstigen Stellen an der Uni kennen, die Deiner Bekannten helfen können.

Gruß
Christoph
tears #7
Mitglied seit 01/2007 · 88 Beiträge
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
erstmal ein herzliches dankeschön für eure antworten.

aber nur mal ein gedanke meinerseits. mal angenommen, sie kann ihre rechte durchboxen und schaft es dort ihr vordiplom machen zu können. hat sie denn überhaupt noch ne chance "normal" lernen zu können? ich meine, wenn man sie so sehr auf dem kieker hat, wird die nachfolgende zeit doch alles andere als ein zuckerschlecken für sie sein oder?
ich selbst hab ihr empfohlen, vielleicht doch die schule zu wechseln, da selbst wenn sie ihren zustehenden unterricht bekommt, es doch nicht wirklich was gegen das mobbing helfen wird.
vielleicht sehe ich es nur sehr schwarz, aber ich stell mir das verhältnis zwischen den dozenten und ihr sehr schwer vor.
die professoren werden bestimmt ihren unmut an ihr auslassen und es ihr vermiesen wo es nur geht. mein gedanke dazu. hoffe nur, dass ich mich täusche
Avatar
iGEL (Administrator) #8
Benutzertitel: 이글
Mitglied seit 01/2005 · 3493 Beiträge · Wohnort: Berlin
Gruppenmitgliedschaften: Administratoren, Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
Moin!

Ich würde es probieren. Wenn die Leute merken, dass man sich zu wehren weiß, werden sie sich schon mehr oder weniger korrekt verhalten. Nur wenn man immer still hält und alles buckelt, wird zugehauen. Wir haben an der Kieler Uni wohl auch so ein Raubier in der Verwaltung, die den Koreanern das Leben schwer gemacht hat. Als ich dann mal dort zusammen mit meiner Tandempartnerin hingegangen bin, ging plötzlich aber alles ganz problemlos und schnell. Und zuletzt, das Erfolgserlebnis, jemanden erfolgreich rausgeekelt zu haben würde ich solchen Idioten nicht gönnen!

Gruß, Johannes
Offizieller Dogil.net / Meet-Korea-Twitter-Kanal: http://twitter.com/DogilNet
chri #9
Mitglied seit 06/2007 · 10 Beiträge
Gruppenmitgliedschaften: Benutzer
Profil anzeigen · Link auf diesen Beitrag
Wie Johannes schon gesagt hat, sollte Deine Bekannte es auf jeden Fall probieren. Außerdem kann man immer noch die Uni wechseln, falls es nicht geklappt haben sollte. Hinzukommt, dass sich solche Situationen häufig auch aus Missverständnissen ergeben und sich dann "hochschaukeln" ein klärendes Gespräch zwischen Fachschaft bzw. Ausländerbeauftragten und Dozent kann da Wunder wirken.
Schließen Kleiner – Größer + Auf diesen Beitrag antworten:
Smileys: :-) ;-) :-D :-p :blush: :cool: :rolleyes: :huh: :-/ <_< :-( :'( :#: :scared: 8-( :nuts: :-O
Weitere Zeichen:
Gehe zu Forum
Nicht angemeldet.
Kennwort vergessen · Registrieren
Aktuelle Zeit: 18.02.2018, 02:13:18 (UTC +01:00)  ·  Impressum  ·  Datenschutz