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Hallo, Katholiken
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Bacon #16
Mitglied seit 06/2007 · 10 Beiträge
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Antwort auf Beitrag ID 8085
Betreff: Vers(t)ehen
"Sprache ist vieldeutig und gelingende Kommunikation ist realistisch betrachtet nur ein extrem unwahrscheinlicher Grenzfall der symbolischen Interaktion." J.D.

Sollte naja tatsächlich seinen eigenen Beitrag gemeint haben, wäre das eine unerwartete Demonstration von Selbstzweifeln. Das hat naja doch gar nicht nötig! Falls es aber doch so gemeint gewesen sein sollte, soll meine - dann vielleicht etwas zu scharfe geratene - Replik das zarte Pflänzlein seines Selbstbewußsteins nicht beschädigen.

Es war nicht bös' gemeint :-)
naja #17
Benutzertitel: naja
Mitglied seit 03/2007 · 319 Beiträge
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ein Koreaner ist sehr begeistert,
- von Transplantationsversuche der Glieder,
die nur abgemantelt wurden,
aus der Infektionsangst vor den menschenangelnden Bakterien -,
aber nur nach dem Nachlesen des Fremdwörterbuchs
und zwar -weil er, erlich zu sagen, Ausländer ist - in der Bibliothek.

日見 日見 又偏見

Abgesehen (aber nicht versehen) davon,
ob eine Idee irgendeinem Fest passt,
- eine Idee passt eher einer Reflexion oder Meditation, gel? -
müsste es bund sein, wenn es überhaupt ein Fest sein will.
sonst wäre es grau(sam).

Nur Exkurs: Nordostasiatische Diskussionskultur will ein Ploblem, das nicht voreilig zu lösen ist,
weder versöhnen noch erlösen, sondern liegen lassen, mit Zeit, um es zu reflektieren,
weil sie weiss, dass eine Diskussion nicht einmalig ist. 
Ihr Ritual ist leider in Europa aber übertrieben und materiell vorgestellt.
(Dies Problem ist nicht so ganz einfach. Siehe ganz unten)

In diesem sinne gefällt mir iGEL's Versöhnungsversuch.
@iGEL Lies mal es bitte nochmal, und zwar mit einem anderen Akzent.

Deshalb heisst die Überschrift 日見 日見 又偏見,
die von 日新 日新 又日新 gerade pessimistisch abgeleitet ist.

Da Altchinesisch jenseits vom extrem unwahrscheinlichen Grenzfall der symbolischen Interaktion zu stehen scheint, wird es nicht mehr benutzt. Dann noch leichter:


Ein Kindermärchen: Made in Korea als Grüsse aus Korea
Es war ein Gott. Er kommt aus Israel und wurde vom Sumer für Militär zugeordnet.
Nachdem sein Sohn sein Testamet der alten Fassung revidierte,
machte er doch gute Karriere, also in der römischen Zeit.
So oder so ;-)  wanderte er sich in Europa ein.
Aber neben dem Skandal mit Maria verlor er
durch katzenartige europäische Kralle im Namen des Gottes das Gesicht.
Er fuhr noch nach America, also mit Mayflower.
- Damit nicht gemeint sind Brad Pitt und Tom Cruise in Interview mit Vampire
Noch schlimmer war es: Massenvernichtung durch Maschinengewehr.
Er musste selbst pilgern, diesmal nach Nordostasien.
Er hatte Freude daran; denn es war gut.
Koreanische Pfarrer sind genial und ihm so treu, ihm alle Spende zu widmen.
Sie heben alles verdiente auf den Himmel auf - dem Gotteswillen anvertrauend,
nehmen nur das, was auf den Boden fällt.
Leider erreicht es wegen der armen Kräfte des Arms nicht bis zum Himmel...
armer Gott.
Das Gesicht wird in diesem Fall nicht verloren aber verrottet.
In einer göttlichen Welt kann er aber nicht alles mit seinem Wut farbigen,
nur noch seine Tage.

Mit dem Blick auf rote Zahlen auf dem Kalender, der von Korea abgeschickt ist,
findet ein Koreaner in Deutschland gleich,
'er ärgert sich noch über die Maden, aber Arbeiter jubeln'. Vermutlich get's so in Korea.

Ein unumgänglicher Skandal mit Maria
man darf nicht strategie mit Dogmen verwechseln.
Es waren Barbaren
- noch mal nicht mit Berbern,
die sich in West- und Mitteleuropa neu eingewandert hatten und
gar nicht alphabetisiert, auch nicht kultiviert waren.
Sie wussten nur auf dem Feld zu arbeiten und kämpfen,
was für den Vatikan ökonomisch und militärisch nützlich war.

Für sie wäre Sprache oder Idee kein Köder,
weil alles abstrakt autopoietische den Barbaren unsichtbar ist.
sondern konnte er sie nur mit Figur und Bilder,
die im Vatikan noch hängen, aber leider ohne Gesichtsausdruck,
anlockern, weil es jedenfalls materiellen Bezug hat.

Als strategie:
Welche Person war ihnen vertraut deshalb verträglich?
Isis? Damit gemeint wird Islamisierung der Katholik,
wenn sie noch in Ägypten bleiben würde?
oder Wiedervereinigung der getrennten römischen Reiche,
wenn sie schon in Griechland gezogen würde?
Was sollten denn noch ihr Familienstamm, Karma und Mann Osiris werden.
Wie oben gesagt, wollte und will die Katholik keine anderen Götter erscheinen lassen.
Nochmal erlaube mir zu fragen,
Mit welcher Person(Figur) konnte die katholik sich an die analphabetische barbarische Umwelt anpassen,
ohne ihre dogmatisierte Idee schaubar zu beschädigen?

여백의 미학 ästhetische Lücke
Wer die traditionale Bilder in (aus) Nordostasien angeschaut hat,
fand, dass das Schirm nicht ausgefüllt gemalt ist.
Es ist aber nicht fahrlässig sondern absichtlich.
Diese Lücke soll gepflegt und schön bleiben,
damit man atmen kann, aus und ein, so glauben Nordostasien.

Ja, der Rest bleibt als Lücke gepflegt und "schön".
Hier findet man sein Territorium, das von aussen nicht erobert und rein eigenes ist.
Nicht von ungegähr sprechen religöse Diszipline nicht über den Rest.
Nur Taoismus erwähnt ein bisschen, und zwar über beinartiges: "Wie?"- "Gut".

Übrigens erlaube mir nochmal zu fragen,
Wie geht's dir?
Bacon #18
Mitglied seit 06/2007 · 10 Beiträge
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Betreff: „Sei - und wisse zugleich des Nicht-Seins Bedingung“
Nach Igels Einwurf hatte ich schon befürchtet, ich hätte da ein Ego „durch katzenartige europäische Kralle“ angekratzt. Es hätte mir doch sehr Leid getan, unseren Austausch durch ein Missverständnis beendet zu sehen.

Dann schon eher aus klinischen Gründen, wobei ich allerdings Deine Infektionsangst für unbegründet halte: Ideen können zwar ansteckend sein (jedenfalls wenn sie gut sind), doch grausam sind wohl eher die Menschen als die Ideen.

Wie dem auch sei, jeder ist für seine geistige Hygiene selbst verantwortlich. Ich würde jedoch nicht wie selbstverständlich davon ausgehen, dass man eine Diskussion beliebig wieder aufnehmen kann.
Soviel ist jedoch richtig: jede Diskussion erreicht früher oder später
       „die unsägliche Stelle, wo sich das reine Zuwenig
    unbegreiflich verwandelt -, umspringt
    in jenes leere Zuviel.“

Als Antwort auf deinen letzten Beitrag lasse ich daher hier bewusst eine leere Stelle (die du dann pflegen darfst ;-) ):

    Vom Tode Mariae
   
    „von milder Dämmerung umspielt,
    die leere Stelle wie ein wenig Leid
    sich zeigte, eine Spur von Einsamkeit,
    wie etwas, was er noch ertrug, ein Rest
    irdischer Zeit, ein trockenes Gebrest - .“


P.S.
Danke übrigens für die höfliche Erkundigung nach meinem Befinden: Ich schreibe, also bin ich wohl. (Und mir ist auch wohl.)

Vielleicht findet sich ja wieder einmal ein interessantes Thema.

    „Weißt du´s noch nicht? Wirf aus den Armen die Leere
    zu den Räumen hinzu, die wir atmen; vielleicht daß die Vögel
    die erweiterte Luft fühlen mit innigerm Flug.“
naja #19
Benutzertitel: naja
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Betreff: keine Sorge (habe ich)
Mein Wahrnehmungssinn ist so dumpf, darauf selten bewusst zu sein, ob angekratzt hätte oder worden wäre. Fremdsprache hat des weiteren in demselben Punkt Vorteile und zugleich Nachteile: Gefühl nicht ansteckend. So:

Ein koreanischer Dichter hat im Holzschnitt "angekratzt":
>>Da ist der Hund,
den zu rufen mit 이리 와,
geniere mich.
Ich sage eher,
"Come here".<<

ein Witz
ein Bettler fragt einen Ausländer;
B: Sag mol, wohe.. geh's nach Aldi?
A: (ein Stück arrogant) ZU!!
B: He..ee..?, schon zu?
A: Sicher schön zu.
Die Grammatik ist dem Abendessen sein Tod.

Und es findet sich, hoffe ich.
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