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Heiraten in Deutschland/Korea
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annaswn #1
Member since Mar 2019 · 1 post
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Subject: Heiraten in Deutschland/Korea
Hallo ihr Lieben :-)

Mein Freund (Koreaner) und ich (Deutsche) planen, möglichst bald zu heiraten. Ich habe mir schon einiges zu den Prozessen hier durchgelesen, allerdings kommen trotzdem noch einige Fragen bei mir auf...
1) Also mein Freund ist momentan mit einem Working-Holiday-Visa in Deutschland (wir haben uns im Flugzeug kennengelernt vok Korea nach Deutschland), welches nun allerdings schon Anfang Juni abläuft... Gibt es irgendwie einen Weg, dass er länger bleiben kann, bis wir alles bezüglich der Papiere geklärt haben (vor allem auf geldlichen Gründen) Wir dachten daran, dass er vielleicht danach erstmal ein Language Learning Visa hier macht, da er ja onehin Deutschkenntnisse auf A1 Niveau zum Zuziehen benötigt..
2) Dann wollte ich fragen, für den Zuzug muss man dem Ausländer Amt anscheinend den Lohnnachweis der deutschen Hälfte mitbringen, nun bin ich allerdings Studentin und verdiene sogesehen momentan echt nicht viel.. wie macht man das dann?
3) kann jemand mir sagen, wie es ist, wenn man in Korea heiraten würde, und dann zusammen nach Deutschland ziehen will? Geht man dann auch einfach zum Ausländermeldeamt und gibt dort die Papiere ab? Hat da jemand Erfahrung bzw. kann mir weiterhelfen? ;;
4) Oder kann mir jemand, der in Deutschland geheiratet hat sagen, wie es bei Ihm so abgelaufen ist?

Ich würde mich um Antworten/Hilfe freuen :-)

P.S.: wir wollen auch bald zum Standesamt gehen, und dort nochmal nachfragen, braucht man dafür einen Termin?
JayD #2
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Also, es ist normalerweise so, dass man nachweisen muss, dass der Lebensunterhalt gesichert ist um die Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Hierzu kann man entweder Lohnabbrechnung oder Arbeitsvertrag vorzeigen beim Ausländeramt.
Sprachkursvisa ist eine Möglichkeit.
Aber dein Freund wird einige koreanische Dokumente für die Heirat benötigen, die übersetzt und notariell beglaubigt werden müssen (am besten von einem in Deutschland vereidigten Notar).

Punkt 3 weiss ich nicht sicher, aber ich denke das Problem ist nicht die Heirat, sondern der Nachweis, dass der Lebensunterhalt gesichert ist. Das brauchst du nicht bei der Hochzeit unbedingt, sondern bei der Beantragung der Aufenthaltsgenehmigung beim Ausländeramt.

Ruf beim Standesamt an, lass dir schonmal grob durchgeben welche Dokumente man braucht und mach einen Termin.
Flo-ohne-h (Moderator) #3
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In reply to post #1
Quote by annaswn on 2019-03-16, 17:56:
Mein Freund (Koreaner) und ich (Deutsche) planen, möglichst bald zu heiraten.

...wir haben uns im Flugzeug kennengelernt vok Korea nach Deutschland

zuerst mal Gratulation.

Ich würde mir die Erfahrungsberichte im Bezug auf Heirat in Dänemark anschauen. Das scheint das leichteste zu sein.
Einen Ehevertrag würde ich vor der Hochzeit noch machen, weil es ansonsten zu erheblichen Problemen kommen kann.  Z.B. sollte auch die Staatsbürgerschaft der Kinder mitgeregelt werden, um für evtl. Söhne festzulegen ob sie 2 J. Militärdienst in K leisten müssen.

Feiern (mit oder ohne Kirche) kann man ja etwas später arrangieren - ist ja auch etwas teuer und Du schriebst, daß Deine Kasse nicht übermäßig gut gefüllt ist.


Nur eine Warnung: aus eigener Erfahrung weiß ich, daß internationale Beziehungen nicht einfach sind, v.a. für den am Wohnort lebenden Ausländer. Weiterhin würde ich nicht jemand heiraten ohne dessen Familie kennenzulernen, weil man die v.a. nach konfuzianischen Vorstellungen mitheiratet. Wenn seine Familie dann nicht wirklich mit Dir einverstanden ist, kann es Psychoterror von seinen Eltern geben mit dem ganz klaren Ziel, daß der Sohn die Reinheit des Blutes nicht beschmutzt (Wortwahl beabsichtigt um den häufig hintergründigen Rassismus auszudrücken).
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