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Heiraten als Deutscher in Süd Korea während eines Aufenthalts von 90 Tagen
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LiaLee #1
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Betreff: Heiraten als Deutscher in Süd Korea während eines Aufenthalts von 90 Tagen
Hey ihr lieben,

Ich bin seit 2014 Deutsche Staatsbürgerin, komme gebürtig aus DomRep und möchte nun in Korea heiraten. Folgende Fragen verunsichern mich:
-Da ich erst nächste Wochen fliege 25.06., habe ich gar keine Zeit mich um eine Ehefähigkeitszeugnis zu kümmern!  Wir haben uns sehr kurzfristig darum gekümmert,  da die Verlobung auch Tage her ist. Nun möchte ich auch sofort in Korea bleiben und ihn dort schnell heiraten. Kann ich jemanden bevollmächtigten, damit ich ihn die Papiere meines Verlobten schicken kann, er sich um die Beantragung kümmert und die EFZ dann nachschickt?
-Zweite Frage: Ich bin 18, und in Korea eigentlich 19. Kann ich mit 18 überhaupt da heiraten?  Habe gelesen,  dass es nicht möglich ist,  doch es gilten sowieso die Regeln Deutschlands für mich,  auch im Ausland. Trotzdem bin ich mir unsicher und möchte Klarheit haben.
-Letzte Frage: Wie kann ich nach meiner Heirat meine Aufenthalt in Korea verlängern?  Kann ich einfach ein Visum als Ehefrau beantragen,  damit ich bei meinem Mann lebe?

Es wäre total gut,  wenn sich hier jemand schnell meldet,  der Ahnung hat und mir bzw uns (mein Freund)  hilft.

Danke im Voraus ^^
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InZain #2
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Du hattest doch locker Zeit die Ehefähigkeitsbescheinigung zu holen, oder anders gesagt, könntest du auch sofort losgehen?!

Diese beglaubigt übersetzen lassen und mitnehmen. Easy.
(Wahlweise gibt es bestimmt auch in Korea jemanden der beglaubigte Übersetzungen macht)

Verstehe zwar die Eile nicht, aber ist ja auch egal.

Mit dem Visum müsste es eigentlich so sein, dass du es bei der Koreanischen Botschaft in Deutschland beantragst - die sagen "jo, passt" und mit diesem "jo, passt" gehst du innerhalb von 90 Tagen in Korea zur Ausländerbehörde und meldest sich dort. -> Dann besitzt du ein F6?! Visum und kannst tun und machen was du willst.

Zum Beantragen gehören einige Sachen wie z.b. Eheurkunde, Nachweis darüber, dass dein Mann dich "Versorgen" kann (dies entfällt wenn beide im Ausland gewohnt haben und nach Korea kommen wollen), usw.

Das ist fast genauso wie in Deutschland, da wollen sie ja auch die Lohnnachweise. Ansonsten benötigt man denke ich ein paar "Scheine" auf dem Konto die der Nachweis sind, dass du versorgt bist.

http://overseas.mofa.go.kr/de-de/wpge/m_7236/contents.do

Wenn nicht, dann ruf da einfach an. Wie sich das verhält, wenn man in Korea heiratet. Jedenfalls könnten du und dein Freund das locker in 10 Minuten in Erfahrung bringen und ihr bekommt verbindliche Aussagen zu den rechtlichen Gegebenheiten. Dein Freund ruft da an und fragt -> dann bekommst du deine Klarheit.

Mich interessiert eher was die Eltern deines Freundes denken.
Dieser Beitrag wurde am 19.06.2018, 16:33 von InZain verändert.
Flo-ohne-h (Moderator) #3
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Antwort auf Beitrag #1
Zitat von LiaLee:
-Zweite Frage: Ich bin 18, und in Korea eigentlich 19. Kann ich mit 18 überhaupt da heiraten?  Habe gelesen,  dass es nicht möglich ist,  doch es gilten sowieso die Regeln Deutschlands für mich,  auch im Ausland. Trotzdem bin ich mir unsicher und möchte Klarheit haben.

Also das ist sicherlich nur teilweise richtig. Das dt.Standesamt wird die Hochzeit anerkennen, wenn Du (und er) mind. 18 seid. Aber ein kor. Standesamt wird wenn das Mindestheiratsalter bei z.B. 20 liegt, sich strikt weigern, die Trauung durchzuführen, da die nach kor. Regeln handeln und vermutlich die dt. Regeln nicht mal kennen.

Wenn nicht, dann ruf da einfach an. Wie sich das verhält, wenn man in Korea heiratet. Jedenfalls könnten du und dein Freund das locker in 10 Minuten in Erfahrung bringen und ihr bekommt verbindliche Aussagen zu den rechtlichen Gegebenheiten. Dein Freund ruft da an und fragt -> dann bekommst du deine Klarheit.

genau, das sollte eigentlich völlig klar sein.
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InZain #4
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Also das ist sicherlich nur teilweise richtig. Das dt.Standesamt wird die Hochzeit anerkennen, wenn Du (und er) mind. 18 seid. Aber ein kor. Standesamt wird wenn das Mindestheiratsalter bei z.B. 20 liegt, sich strikt weigern, die Trauung durchzuführen, da die nach kor. Regeln handeln und vermutlich die dt. Regeln nicht mal kennen.

Genau! Korea ist deutsches Recht komplett egal. Ein kleines Beispiel:

Meine Frau und ich haben in DE geheiratet - Namenswahl stand an. Nun hätte sie meinen deutschen Nachnamen annehmen können. In DE hätte sich auch ihr Name komplett geändert. Aber in Korea wäre dieser Name nie aufgetaucht und sie hätte, wie es auch üblich ist, ihren koreanischen Namen behalten. Eine Person, 2 Länder, 2 verschiedene Namen.    

-> Korea ist es also egal was Deutschland macht. Du kannst in DE machen was du willst, muss aber nicht heißen, dass es von Korea anerkannt wird.

Da ich aber Deutscher bin konnte ich den Namen meiner Frau annehmen -> dieser ist auch in Korea eingetragen. Aber normalerweise geht die Frau in Korea mit in das Familienbuch des Mannes über -> meine Frau steht noch bei ihrem Vater mit drin, da ich zwar einen koreanischen Namen habe und auch mit ihr verheiratet bin und alles eingetragen ist, aber ja letztendlich doch kein Koreaner bin. ;)
LiaLee #5
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u hattest doch locker Zeit die Ehefähigkeitsbescheinigung zu holen, oder anders gesagt, könntest du auch sofort losgehen?!

Diese beglaubigt übersetzen lassen und mitnehmen. Easy.
(Wahlweise gibt es bestimmt auch in Korea jemanden der beglaubigte Übersetzungen macht)

Verstehe zwar die Eile nicht, aber ist ja auch egal.


Das sagen Sie so einfach, nun passen Sie auf, was die mir heute beim Standesamt unter die Nase gerieben hat:
Da ich ja aus der Dominikanischen Republick komme (Bin deutsche Bürgerin seit 2014),heißt es jetzt, dass ich die Richtigkeit meiner Geburtsurkunde nachprüfen lassen soll! Voll die Frechheit! Dazu sendet sie mir eine Anlage, wo steht was ich dafür mach muss:
     Geburtsurkunde des Urkundeninhabers in Form „Acta Inextensa de Nacimiento", ggf. Urteil zur verspäteten Geburtsanzeige   Passkopie des Urkundeninhabers   vollständig ausgefillter Fragebogen   2 biometrische Fotos des Urkundeninhabers
     Fotos der Eltern des Urkundeninhabers
     Schulzeugnisse (Einschulungszeugnis, Abgangszeugnis bzw. Diplom)   Bescheinigung des letzten bzw. aktuellen Arbeitgebers   alle Heiratsurkunden in der Form „Acta Inextensa de Matrimonio"   alle Scheidungsurkunden in Form „Acta Inextensa de Divorcio" und die dazugehörigen Scheidungsurteile
     Fotos der Eheschließung, Trauungszeremonie, das Ehepaares und der Trauzeugen      Taufschein
     Geburtsbescheinigung des Krankenhauses / der Geburtshelferin      ggf. Sorgerechtsurteil (falls dieses überprüft werden soll)      ggf. Ledigkeitsbescheinigung „Declaración jurada de solteria" (falls diese überprüft werden soll)

Dazu kommt das hier:

Kosten
    Globalüberprüfung in Santo Domingo
(Echtheit und inhaltliche Richtigkeit)
    Globalüberprüfung außerhalb von Santo Domingo
(Echtheit und inhaltliche Richtigkeit)
Urkundeninhaber/ln    450,- Euro    600,- Euro
Jede weitere Person im gleichen Verfahren    400,- Euro    400,- Euro

Glaubt die ich bin reich? Ich finde das eine Frechheit, zumal ich bin  ja jetzt deutsche, wäre da was falsches gewesen in meiner Geburtsurkunde, hätten die das doch schon viel früher gemerkt! Das ist halt das Ding, was das ganze noch schwieriger macht gerade, ich bin so am Ende, was soll ich tun? Das ganze würde dann auch noch 4 Monate dauern!

Sie fragten: Warum die Eile?
- weil ich deutschland verlassen möchte, aus vielen gründe, und eine Ehe mit meinem Verlobten würde mir erlauben mit ihn in Korea zu leben und zu studieren. Außerdem möchten wir wirklih auch aus liebe heiraten, so schnell wie möglich. Und jetzt sieht das ganze so schlect aus, ich könnte heulen....

Also das ist sicherlich nur teilweise richtig. Das dt.Standesamt wird die Hochzeit anerkennen, wenn Du (und er) mind. 18 seid. Aber ein kor. Standesamt wird wenn das Mindestheiratsalter bei z.B. 20 liegt, sich strikt weigern, die Trauung durchzuführen, da die nach kor. Regeln handeln und vermutlich die dt. Regeln nicht mal kennen.

Genau! Korea ist deutsches Recht komplett egal.


Habe mich nochmal ein wenig informiert und ich könnte auch mit eine Zustimmung meiner Eltern heiraten, aber die sind SOWAS von dagegen (meine Mutter nur, habe leider kein Vater). Und normalerweise bin ich ja "19" in Korea, ich guck einfach, vielleicht hat es sich ja gendert. Sonst wird das auch ein großes Problem werden... so ein Mist.

Mich interessiert eher was die Eltern deines Freundes denken.

ich habe das Glück, dass beide total hinter uns stehen, auch wenn ich 18 bin und mein Verlobten älter als ich. Seine Eltern sind very open minded to foreigners, especially me as a black girl. Sie vorbereiten alles Vor für die Hochzeit, aber ansceinend wird es keine geben... noch nicht jetzt... es kommen immer weitere Problemen. Dabei dachte ich es wäre einfach, Ehefähigkeitszeugnis etc. Ich bin echt fertig. Ich habe dieser Frau vom Amt nochmal eine Mail geschickt, da mir bei Ihrer Mail folgendes Aufgefallen ist:

"Die Botschaft kann jedoch in Amts- bzw. Rechtshilfe fir deutsche Behörden und Gerichte gutachterlich prüfen, ob eine Urkunde echt ist und der bescheinigte Sachverhalt zutrifft und hierdurch den inländischen Stellen Entscheidungshilfen geben, Ob eine Überprüfung erforderlich ist, liegt im Ermessen der jeweiligen Behörde oder des Gerichts, das die Urkunde zu Beweiszwecken verwenden will. Es wird darum gebeten, die Urkundenüberprüfung nur bei Zweifeln an der Echtheit der Urkunde oder dem beurkundeten Inhalt einzuleiten.Von Privatpersonen können keine Urkundenüberprüfungen veranlasst werden."

das bedeutet, dass ich nicht unbedingt 450€ bezahlen muss und 4 Monate warten muss. Was sagt ihr dazu?

By the way: Danke, für die Antworten, means a lot to me^^ thanks guys :)
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InZain #6
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Eine Urkunde von einem Gericht/ einer Behörde prüfen oder bestätigen zu lassen ist ein Thema für sich.
Die Ledigkeitsbescheinigung meiner Frau hat damals 13 Wochen gedauert... und das kostet überall Geld^^

450 Euro ist doch ganz in Ordnung für sowas. Heiraten ist nie billig^^

Wenn es aus Liebe ist, dann könnt ihr auch noch 4 Monate warten ^^
Flo-ohne-h (Moderator) #7
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Antwort auf Beitrag #5
Zitat von LiaLee:
Also das ist sicherlich nur teilweise richtig. Das dt.Standesamt wird die Hochzeit anerkennen, wenn Du (und er) mind. 18 seid. Aber ein kor. Standesamt wird wenn das Mindestheiratsalter bei z.B. 20 liegt, sich strikt weigern, die Trauung durchzuführen, da die nach kor. Regeln handeln und vermutlich die dt. Regeln nicht mal kennen.

Genau! Korea ist deutsches Recht komplett egal.


Habe mich nochmal ein wenig informiert und ich könnte auch mit eine Zustimmung meiner Eltern heiraten, aber die sind SOWAS von dagegen (meine Mutter nur, habe leider kein Vater). Und normalerweise bin ich ja "19" in Korea, ich guck einfach, vielleicht hat es sich ja gendert. Sonst wird das auch ein großes Problem werden... so ein Mist.

Ich weiß das Heiratsalter in K nicht. Ich weiß nur, daß es den K-Behörden egal ist, was dt. Gesetze sagen.

Ganz andere Frage: Warum brauchst Du denn ein dt. Ehefähigkeitszeugnis, wenn Du in K heiraten willst? Wenn die Hochzeit in D stattfinden soll, wäre doch als alternative dasselbe in Dänemark ohne Scherereien zu bekommen.

Meine Frau und ich haben damals in China geheiratet und sind mit den überbeglaubigten Papieren, die von der Botschaft in Peking bestätigt wurden, in meinem kleinen Städtchen auf dem Standesamt aufgetaucht und die Hauptfrage war, ob wir die chin. Namenswahl beibehalten wollen (jeder behält seinen Namen) oder doch lieber eine andere Variante bevorzugen - wir haben aus vermutlich völlig berechtigten Gründen (nichts als Ärger) die chin. Namenswahl beibehalten.
LiaLee #8
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Eine Urkunde von einem Gericht/ einer Behörde prüfen oder bestätigen zu lassen ist ein Thema für sich.
Die Ledigkeitsbescheinigung meiner Frau hat damals 13 Wochen gedauert... und das kostet überall Geld^^

450 Euro ist doch ganz in Ordnung für sowas. Heiraten ist nie billig^^

Wenn es aus Liebe ist, dann könnt ihr auch noch 4 Monate warten ^^

Natürlich weiß ich, dass es dauert und auch Kostet, aber dass die meiner Geburtsurkunde keine Richtigkeit schenken wollen OBWOHL ich die dafür gabraucht habe, um deutsche Bürgerin zu werde bzw wurde die auch Problemlos Übersetzt und begläubigt, alles war in ordnung. Warum kommt die JETZT damit an, ich soll angeblich eine Überprüfung vornehmen? Das ist doch schwachsinn. Bevor man deutscher Bürger wird, überprüfen die doch ALLES. Wäre meine Geburtsurkunde nicht als echt angesehen, hätten die doch kein Prozess begonnen damals, das ergibt doch kein Sinn. Natürlich kostet eine Ehefähigkeitszeugnis Geld, aber noch für eine Überprüfung meiner Geburtsurkunde 450€ + dazu kommen ja noch die Porto Kosten... das ist schon heftig... ich bin ja jetzt deutsche Bürgerin, was ist denn das fxcking Problem? Do not get it!

Natürlich können wir 4 Monate und mehr warten, aber das Ding ist, dass wird schon seit 5 Monate eine Fernbeziehung führen, da er momentan zurück in Korea ist und vor hat da zu bleiben, da er auch dort ein Job gefunden hat. Ich bin noch Schülerin und gehe nebenbei arbeiten und wir kamen dann einfach auf die Lösung in Korea zu heiraten, um dort auch zusammen zu bleiben. Wenn wir es nicht schaffen (Was ganz klar der Fall ist), muss ich wieder zurück nach Deutschland und die Fernbeziehung wird von 5 Monate auf 8 oder sogar ein Jahr, da ich ja wieder für den Flug Monate arbeiten muss...

Ganz andere Frage: Warum brauchst Du denn ein dt. Ehefähigkeitszeugnis, wenn Du in K heiraten willst? Wenn die Hochzeit in D stattfinden soll, wäre doch als alternative dasselbe in Dänemark ohne Scherereien zu bekommen.

Die Hochzeit soll in Korea (Ausland) stattfinden, und dafür braucht das Konsular in Korea bzw das Gu office eine Ehefähigkeitserklärung von mir aus De. Wenn man in De heiratet, braucht dein Ausländischer Partner auch so eine aus seinem Land ( meistens)...

Meine Frau und ich haben damals in China geheiratet und sind mit den überbeglaubigten Papieren, die von der Botschaft in Peking bestätigt wurden, in meinem kleinen Städtchen auf dem Standesamt aufgetaucht und die Hauptfrage war, ob wir die chin. Namenswahl beibehalten wollen (jeder behält seinen Namen) oder doch lieber eine andere Variante bevorzugen - wir haben aus vermutlich völlig berechtigten Gründen (nichts als Ärger) die chin. Namenswahl beibehalten.

Können Sie mir sagen, was Sie da in China alles vorzeigen mussten? Wie alt musst man dort sein, um heiraten zu können? Und wie viel hat das ganze den gekostet? Würde mich mal interessieren.
Flo-ohne-h (Moderator) #9
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Zitat von LiaLee:
Können Sie mir sagen, was Sie da in China alles vorzeigen mussten? Wie alt musst man dort sein, um heiraten zu können? Und wie viel hat das ganze den gekostet? Würde mich mal interessieren.

Soweit ich mich erinnere: Geburtsurkunde (für mich übersetzt), Pass/chin. Perso, und - da bin ich mir nicht sicher - eine Personenstandserklärung, daß ich nicht verheiratet bin.

Ich glaube 20 oder 21.

Übersetzung ca 280 RMB, standesamtl. Heirat 300 RMB inkl. Doppelpaßbild, was eine komplette Abzocke ist, da die Tussen vom Amt genausowenig wie normale Beamte Interesse zeigten und irgendwelche Fremdsprachenkenntnisse hatten und eine normale Hochzeit in China 20 RMB kostet. Also ca. 90€.
Flo-ohne-h (Moderator) #10
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Antwort auf Beitrag #8
Zitat von LiaLee:
Ganz andere Frage: Warum brauchst Du denn ein dt. Ehefähigkeitszeugnis, wenn Du in K heiraten willst? Wenn die Hochzeit in D stattfinden soll, wäre doch als alternative dasselbe in Dänemark ohne Scherereien zu bekommen.

Die Hochzeit soll in Korea (Ausland) stattfinden, und dafür braucht das Konsular in Korea bzw das Gu office eine Ehefähigkeitserklärung von mir aus De. Wenn man in De heiratet, braucht dein Ausländischer Partner auch so eine aus seinem Land ( meistens)...

Genau das wundert mich. Ich habe nie ein Ehefähigkeitszeugnis beantragt, weil das internationale Standesamt in Changsha dies nicht gebraucht hat und das dt. die chin. Heiratsurkunde überbeglaubigterweise akzeptiert hat, wie es auch im Gesetz steht.

Das Gu-Office sollte von Dir kein Ehefähigkeitszeugnis verlangen, wenn das kor. Recht das nicht vorsieht (das weiß ich nicht). Das Konsulat bzw. die Botschaft hat aber anscheinend genau das verlangt (https://seoul.diplo.de/kr-de/service/04-Familienangelegenh…). Es klingt so, als ob es da in den letzten Jahren eine Gesetzesänderung gegeben hat.
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