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Wander-, aber vielleicht doch auch Flirt-Urlaub ;-)
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KrisiTina #1
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Betreff: Wander-, aber vielleicht doch auch Flirt-Urlaub ;-)
Einen schönen Tag!  :-)

Meine zwei Freundinnen und ich fliegen im Mai für 2 Wochen nach Südkorea.
Bisher haben wir fix geplant, dass wir dort die Natur, das Essen und auch die Kultur näher kennenlernen wollen. Wir wollen einige Nationalparks besuchen und Besichtigungen machen, meistens außerhalb der großen Städte also unsere Zeit verbringen.

Schön langsam kommt aber auch der Gedanke bei uns "Mädels" auf, dass wir vielleicht dort doch auch ein wenig das Nachtleben erkunden wollen. So ein bisschen Flirten usw. ...  :blush:
Im Internet findet man ja sehr viele Tipps dafür, aber das ist eher auf die ganz jungen Leute zugeschnitten, und die diversen Klischees und Vorurteile über andere Kulturen sind ja auch schwer aus den "Tipps" herauszufiltern. Wir wollen aber die Sache doch "unbelastet" angehen, natürlich ohne in wahre kulturelle Fettnäpfchen zu treten.

Es ist klar, Benehmen in der Öffentlichkeit soll - wie eh überall - ordentlich, freundlich und nicht aufdringlich sein.

Meine Fragen:
Wie sieht es beim Fortgehen aus? Wie wird "offensives" Flirten aufgefasst?
Wohin können 3 Frauen gehen, die schon über 30 Jahre sind und eine lesbisch ist?
Wie stehen die Flirtchancen für eine Lesbe? - Ist das im Nachtleben in einer Großstadt von Südkorea ein Problem? Laut Gesetz ist Homosexualität bei Zivilisten nicht verboten, heißt ja aber nicht automatisch, dass man gleichgeschlechtlich in einem Lokal flirten kann.
Und haben überhaupt wir "älteren", "langnasigen" Frauen generell eine Chance auf "nette" Bekanntenschaften?  :-D

Wäre schon gut zu wissen, denn wenn es da eher geringe Chancen gibt und meine lesbische Freundin beim Fortgehen nur ausgeschlossen daneben sitzen kann, verzichten wir lieber auf einen zu langen Aufenthalt in einer Stadt und genießen mehr die Natur.


Vielen lieben Dank für Antworten!  :-)
Flo-ohne-h (Moderator) #2
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Zitat von KrisiTina:
Und haben überhaupt wir "älteren", "langnasigen" Frauen generell eine Chance auf "nette" Bekanntenschaften?  :-D

Grundsätzlich habe ich nicht den Eindruck, daß "die Koreanerin" grundsätzlich passiv ist - ich wurde als Mann einmal ziemlich kräftig angebaggert (was ich aufgrund vorhandener Freundin sofort abgeblockt habe). Allerdings habe ich den Eindruck, daß Frau sich meist als scheues schwer zu erreichendes Mädchen gibt und bei den Männern die Jagdinstinkte weckt. Inwieweit das aber repräsentativ ist, kann ich mangels Erfahrung schlecht sagen (war bereits vergeben als ich nach K kam).

Ich habe desöfteren außerdem noch beobachtet, daß meine (männlichen) Kollegen bei den Ausflügen Ajummagruppen halb abgeschleppt haben (beide in den 60ern).

Das Thema Homosexualität wird denke ich hauptsächlich unter den Teppich gekehrt. Persönliche Erfahrung habe ich nicht. http://world.kbs.co.kr/german/program/program_qn…?No=110…
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InZain #3
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Also ich war 2013 ab und zu in der Nacht unterwegs.

Mir kam es in Clubs und Bars meistens so vor, dass die ausländischen Frauen doch sehr beliebt waren bei den Männern. Ich fand das ganz interessant. Das liegt aber zum einen daran, dass einige Frauen die nach Korea kommen, von K-Drama/-Pop beeinflusst sind. D.h. -> egal was mich da anbaggert, hauptsache ein Koreaner.

(Sieht anders rum mit Männern oft genauso aus, jedoch sollte man aufpassen, dass es hier nicht die vom Club angestellten Girls sind, die auf die "nicht sooo coolen Dudes" gehen. Diese freuen sich, dass eine Frau sie anspricht und lassen ihr ganzes Geld an der Bar um dann ohne Geld und ohne Frau nach Hause zu gehen.)

Wie Flo schon sagte, spielen dann die Koreanerinnen öfters die hart zu knackende und schüchterne Nuss, sodass wiederum meiner Ansicht nach die Ausländerinnen oft  "easier to get" sind.^^ Also wird vielleicht öfters probiert diese anzumachen?

Also sollte es da viele Möglichkeiten geben, wenn man wirklich will^^

Ansonsten kenne ich mich nicht mehr so aus. War nur mein subjektiver Eindruck. Und sollte niemanden herabschätzen.

PS: wegen der Homosexualität in Korea... hmm ich denke da muss man Insider befragen^^
KrisiTina #4
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Zitat von Flo-ohne-h am 06.03.2018, 14:50:
Grundsätzlich habe ich nicht den Eindruck, daß "die Koreanerin" grundsätzlich passiv ist - ich wurde als Mann einmal ziemlich kräftig angebaggert (was ich aufgrund vorhandener Freundin sofort abgeblockt habe). Allerdings habe ich den Eindruck, daß Frau sich meist als scheues schwer zu erreichendes Mädchen gibt und bei den Männern die Jagdinstinkte weckt. Inwieweit das aber repräsentativ ist, kann ich mangels Erfahrung schlecht sagen (war bereits vergeben als ich nach K kam).

Ich habe desöfteren außerdem noch beobachtet, daß meine (männlichen) Kollegen bei den Ausflügen Ajummagruppen halb abgeschleppt haben (beide in den 60ern).

Das Thema Homosexualität wird denke ich hauptsächlich unter den Teppich gekehrt. Persönliche Erfahrung habe ich nicht. http://world.kbs.co.kr/german/program/program_qn…?No=110…

Danke für Deine Antwort, Flo-ohne-h!
Klingt ja dann eh nicht ganz so ungewöhnlich das Fortgehen, Jäger - scheues Reh äh... Mädchen... ist ja nicht ganz unvertraut. Müssen die Jägerinnen halt mal Beute spielen. Wahrscheinlich wird meine lesbische Freundin dann ja der "Star" sein, denn sie muss ihre schwere Erreichbarkeit für Männer nicht spielen.  :-D

Der Link hat ihr schon mal sehr geholfen. Von dem darin erwähnten Festival gibt es genug im Internet, zB. You Tube und Facebook, vielleicht findet sie so Lesben in Seoul, die wohl auch wissen werden, wo man fortgehen kann!  :-)


Zitat von InZain am 07.03.2018, 10:31:
Also ich war 2013 ab und zu in der Nacht unterwegs.

Mir kam es in Clubs und Bars meistens so vor, dass die ausländischen Frauen doch sehr beliebt waren bei den Männern. Ich fand das ganz interessant. Das liegt aber zum einen daran, dass einige Frauen die nach Korea kommen, von K-Drama/-Pop beeinflusst sind. D.h. -> egal was mich da anbaggert, hauptsache ein Koreaner.

(Sieht anders rum mit Männern oft genauso aus, jedoch sollte man aufpassen, dass es hier nicht die vom Club angestellten Girls sind, die auf die "nicht sooo coolen Dudes" gehen. Diese freuen sich, dass eine Frau sie anspricht und lassen ihr ganzes Geld an der Bar um dann ohne Geld und ohne Frau nach Hause zu gehen.)

Wie Flo schon sagte, spielen dann die Koreanerinnen öfters die hart zu knackende und schüchterne Nuss, sodass wiederum meiner Ansicht nach die Ausländerinnen oft  "easier to get" sind.^^ Also wird vielleicht öfters probiert diese anzumachen?

Also sollte es da viele Möglichkeiten geben, wenn man wirklich will^^

Ansonsten kenne ich mich nicht mehr so aus. War nur mein subjektiver Eindruck. Und sollte niemanden herabschätzen.

PS: wegen der Homosexualität in Korea... hmm ich denke da muss man Insider befragen^^

Ich danke auch Dir, InZain, für Deine Antwort.

Heute hat mir meine 17jährige Nichte einige K-Pop-Videos gezeigt. Ähm, ja...  :-D  So etwas hätte ich nicht erwartet, wirkt ja überhaupt gar nicht konservativ. Meine Nichte meinte glatt, dass das wie so eine Art Werbung für eine ganz spezielle Art von Tourismus erscheint.

Na ich hoffe mal, es will sich keiner mit mir über solche Videos und ähnliches unterhalten, denn ich kenne mich damit nur wenig aus. Hoffentlich beleidige ich niemanden mit meinem kaum vorhandenen Interesse an dieser Musik. Da könnte es dann schnell vorbei mit dem Flirten sein, wenn das nicht schon vorher die Sprachbarriere erledigt hat.  :-D

Hm, ist uns eh egal, falls jemand meint, wir wären "easier to get", wir brauchen im Urlaub eh keine Romantik ala "Sonnenaufgang am Ostmeer".  :-D
o1534081 #5
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Es gibt einen Lesbenclub in Hongdae, gegenüber von NB2. Dort sind nur Frauen zugelassen und die Lesben selbst geben sich auch Mühe sich zu präsentieren. Viele Tomboys und generell eine sehr androgyne Aufmache. Samstags ist es gut besucht, soweit ich das von den Leuten die ein und ausgingen beobachten konnte. Grundsätzlich wird niemand aufschrecken wenn ihr ein Mädchen anbaggert. Also habt keine Furcht. Viele Koreanerinnen sind aber sehr scheu, da passt es gut dass ihr in die Offensive geht. Lesbisch (oder schwul) zu sein ist verpönt, darüber redet man normalerweise nicht so gerne, da viele Koreaner aufgrund dessen auch mal Freundschaften beenden. Auf Tinder und Konsorten findet man natürlich auch andere Lesben. Ab und zu gibt es Parties die auf LGBT getrimmt sind in Itaewon, insbesondere Cake Shop.

Männer in Itaewon sind sehr aufdringlich und touchy, das ist weniger der Fall je mehr du in Szeneclubs gehst.  Es gibt bei Männern ein Alterslimit für manche billigere Clubs wie Cocoon (wo man sowieso nicht hin sollte), bei Frauen weiß ich das nicht. Soul Train und generell alles souligere in Itaewon hat überwiegend Frauen um die 30 und die Atmosphäre ist sehr gut. Wenn ihr gezielt abgeschleppt werden wollt würde ich es einfach in "Prost" oder "Thursday Party" versuchen. Wobei letzeres sehr "basic" ist und vergleich mit dem DAX Bierbörse (falls ihr das kennt, hat ja einige Ketten in Deutschland), ne recht einfache Bar. Noch weiter drunter und es gibt die Gold Bar, wenn es wirklich darum geht abzuschmanden und irgendwas abzubekommen.
In Hannam Dong gibt es ab und zu sehr gute Veranstaltungen wie Modeshows mit Aftershow Party oder Venues, da muss man aber Pfiffig sein um auf die Aufmerksam zu werden und für Leute die gerne abwechslungsreiche Musik mögen empfehle ich MWG. Das ist der älteste Szeneclub in Seoul und spielt von DnB über Funk, über Techno, House, Goa, Hip Hop alles ab. Dort ist die Stimmung richtig gut und am Ende sind alle untereinander Freunde. Nachts um 3 gibt es in Itaewon einige Clubs mit guter Atmosphäre und dem Gefühl von eher geschlossenen Publikum, da einfach schlau machen da einige Clubs die Tür einfach zumachen, weiter feiern aber der Eintritt somit kostenlos ist wenn man weiß wo man hingehen muss.
In Gangnam gibts einen Club mit Kitsch Kpop und sehr hohen Anflirtfaktor, dort sind durchaus auch ältere Frauen die aktiv auf einem zugehen. In Octogon läuft recht generischer EDM und die Leute ziehen sich aber recht fein an, viel wird da (so wie eigentlich sonst in Seoul auch) über Tische bestellen und Frauen anlocken geregelt. Der Alkohol fließt ähnlich wie hier sehr heftig, wenn die Nacht reinbricht um 3-4 Uhr werden die koreanischen Männer immer direkter und speziell im Octogon um 4 Uhr morgens kannst du faktisch nicht mehr alleine als Frau rumstehen. Männer reihen sich sozusagen an jede anzusprechen und da die Atmosphäre dann auch so ist, trauen sich sogar die eher schüchternen. In Myongdong gibt es auch gute Barecken, leider war ich da nicht so oft und kann nicht viel darüber urteilen. Wenn ihr weiter auswärts feiert, wo weniger Ausländer sind bekommt ihr definitiv mehr Aufmerksamkeit, wie z.B. in Suwon. Dort sind aber auch die Parties rar und man bleibt gerne mal in einer Bar hängen für die ganze Nacht bis morgens um 5 Uhr wieder was fährt. Aber in Hongdae, Itaewon, teilweise in Gangnam gibt es immer was zu besuchen, wenn notfalls auch nur eine gemütliche Kneipe und man läuft nicht Gefahr einem beschissenen DJ ausgesetzt zu sein.

Ich kann mir vorstellen ihr wollt nicht nur eine feucht-fröhliche Atmosphäre, sondern etwas mit dichter Atmosphäre. Da würde ich Soap empfehlen. Das Publikum ist sehr gemischt, viele Leute mit Geschmack in Kleidung und/oder Musik sind dort und es ist gut gemischt mit Koreanern, Schwarzen und Kaukasiern. Je nachdem welche Musik spielt habt ihr dann auch bestimmte Szenetypen, falls ihr z.B. auf HipHopper steht.

Wenn ihr wandern wollt, selbst Seoul ist sehr bergig und ich empfehle euch da Naksan Park. Dort hat man eine tolle Mischung aus Architektur und Landschaft, das wandern ist eher kurzweilig aber die Aussicht ist dann sehr schön. Vor allem ist es Abends auch romantisch und für einen Berg recht fix zu besteigen. Leider gibt es dort viele Kameras, da muss man sehr kreativ sein wenn man allzu romantisch sein möchte. In der Umgebung gibt es auch weitere Berge zu besichtigen und wenn euch das gefällt viele Altbauten, Paläste und Kunstgallerien. Z.B. Das Design Plaza mit seiner modernen Architektur. Viele davon haben auch freien Eintritt und am Wochenende sieht man einige Koreaner in den traditionellen Trachten. Im Morgengrauen wird in Jonggak auch der Gong geläutet. Weiter Richtung Innenstadt ist dann auch gleich der Kontrast mit Hochhäusern, Bürogebäuden und riesigen Displays. Man fühlt sich dort sehr klein herumzulaufen und doch sind die Straßen sehr breit. Interessante Erfahrung.
Dieser Beitrag wurde 4 mal verändert, zuletzt am 09.03.2018, 08:06 von o1534081.
Flo-ohne-h (Moderator) #6
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Antwort auf Beitrag #4
Zitat von KrisiTina am 09.03.2018, 00:58:
Klingt ja dann eh nicht ganz so ungewöhnlich das Fortgehen, Jäger - scheues Reh äh... Mädchen... ist ja nicht ganz unvertraut. Müssen die Jägerinnen halt mal Beute spielen. Wahrscheinlich wird meine lesbische Freundin dann ja der "Star" sein, denn sie muss ihre schwere Erreichbarkeit für Männer nicht spielen.  :-D

Schau mal auf Youtube nach "How to get a Korean boyfriend"
KrisiTina #7
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Zitat von o1534081 am 09.03.2018, 07:29:
Es gibt einen Lesbenclub in Hongdae, gegenüber von NB2. Dort sind nur Frauen zugelassen und die Lesben selbst geben sich auch Mühe sich zu präsentieren. Viele Tomboys und generell eine sehr androgyne Aufmache. Samstags ist es gut besucht, soweit ich das von den Leuten die ein und ausgingen beobachten konnte. Grundsätzlich wird niemand aufschrecken wenn ihr ein Mädchen anbaggert. Also habt keine Furcht. Viele Koreanerinnen sind aber sehr scheu, da passt es gut dass ihr in die Offensive geht. Lesbisch (oder schwul) zu sein ist verpönt, darüber redet man normalerweise nicht so gerne, da viele Koreaner aufgrund dessen auch mal Freundschaften beenden. Auf Tinder und Konsorten findet man natürlich auch andere Lesben. Ab und zu gibt es Parties die auf LGBT getrimmt sind in Itaewon, insbesondere Cake Shop.

Ganz großen Dank, das hat uns schon sehr geholfen!
Auch vielen Dank für Deine Mühe, weil Du so viel erklärt hast! Jetzt haben wir mal sehr viel zu "recherchieren" und auf dem Stadtplan nachzuschauen!  :-)


Zitat von o1534081 am 09.03.2018, 07:29:
Wenn ihr wandern wollt, selbst Seoul ist sehr bergig und ich empfehle euch da Naksan Park. Dort hat man eine tolle Mischung aus Architektur und Landschaft, das wandern ist eher kurzweilig aber die Aussicht ist dann sehr schön. Vor allem ist es Abends auch romantisch und für einen Berg recht fix zu besteigen. Leider gibt es dort viele Kameras, da muss man sehr kreativ sein wenn man allzu romantisch sein möchte. In der Umgebung gibt es auch weitere Berge zu besichtigen und wenn euch das gefällt viele Altbauten, Paläste und Kunstgallerien. Z.B. Das Design Plaza mit seiner modernen Architektur. Viele davon haben auch freien Eintritt und am Wochenende sieht man einige Koreaner in den traditionellen Trachten. Im Morgengrauen wird in Jonggak auch der Gong geläutet. Weiter Richtung Innenstadt ist dann auch gleich der Kontrast mit Hochhäusern, Bürogebäuden und riesigen Displays. Man fühlt sich dort sehr klein herumzulaufen und doch sind die Straßen sehr breit. Interessante Erfahrung.

Danke für diesen Tipp, den Park hatten wir noch gar nicht so als Ziel im Auge. Naksan? Bisher hab ich nur Infos über die Naksansa Tempelanlage in der Nähe von der Stadt Sokcho am Ostmeer, wo wir auch einen Teil unseres Urlaubes übernachten. Da ist ja der große Seoraksan Park, dort soll auch eine schöne buddhistische Tempelanlage sein. Aber ein paar Tage Seoul scheinen sich wohl auch zu lohnen, wobei wir mindestens einen Tag nur fasziniert aus dem Hotel-Fenster schauen werden, weil die Stadt samt den vielen Leuten sehr neu für uns sein wird!  :-)
Wir haben ja schon gelesen, dass Seoul als Stadt auch nachts doch sicher sein soll, mehr als in Deutschland, darum überlegen wir das Fortgehen, was wir in D schon viele Jahre nicht mehr gemacht haben, eher nur private Partys. Viel Alkohol werden wir aber trotzdem vermeiden, einen klaren Kopf in einer unbekannten Umgebung und vor allem beim Flirten mit Fremden ist doch nicht so falsch.



Zitat von Flo-ohne-h:
Schau mal auf Youtube nach "How to get a Korean boyfriend"

Ok, das ist lustig! Tipps, um "a German boyfriend" zu bekommen, sind nicht so häufig auf You Tube zu finden!  :-D
Die Kommentare darunter sind teilweise auch sehr unterhaltsam, und wir sind über ein neues Wort und Videos dazu gestolpert, "Aegyo" - woww ... Da kommt man sich mit 34 ja schon sehr alt vor, überhaupt wenn Koreanerinnen und Koreaner mit 45 noch so ausschauen, als wären sie mindestens 15 Jahre jünger. Hab das bisher noch nie richtig schätzen können. :-D
Dieser Beitrag wurde am 12.03.2018, 00:28 von KrisiTina verändert.
Gomobu63 #8
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Menschen und die Natur kennen lernen? Dann tretet doch der virtuelle Wandergruppe "Climbing in Korea" auf meetup.com bei. Die veranstalten von Seoul aus fast jede Woche Wandertouren im ganzen Land, oft mit einem Bus, den sie anmieten.

Oder guckt mal auf wikiloc.com auf die Wandertouren des Autors Wandalus. Da findet ihr auch vier Tourenbeschreibungen über Bergwandern im ganzen Land auf Deutsch.

Oder fahrt mal auf die Insel Namhae und guckt euch dort das Deutsche Dorf (Dogil Maul) an.
Oder fahrt mit der Fähre (sehr romantisch) vom Hafen Mokpo auf die Insel Jeju. Dort könnt ihr Südkoreas höchsten Berg, den Vulkan Hallasan besteigen oder auf dem Wanderweg "Olle" um die ganze Insel herumwandern (geht auch in einzelnen Etappen).

Oder guckt euch in Damyang in der Nähe von Gwangju den tollen Bambuswald an. Oder zwischen Daegu und Masan das Feuchtgebiet und Vogelparadies Upo Wetlands. Oder fahrt mit der Seilbahn von Tongyong-Si auf den Berg Mireuk-San, von wo ihr einen tollen Blick auf den Hallio Meeresnaturpark bis zur japanischen Insel Tsuschima habt.
Gomobu63 #9
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Zu empfehlen wäre auch noch der Palgongsan-Nationalpark nordöstlich von Daegu. Insbesondere, wenn ihr nicht nur den Park mit seinen eindrucksvollen buddhistischen Tempeln und Statuen besucht, sondern euch auch noch die Mühe macht, von dort aus den Gipfel des 1192m hohen Palgongsan Berges zu besteigen, ständig begleitet von den Klängen der Gebetsmühlen. Vom Dongdaegu Bahnhof (Daegu Ostbahnhof) fahren rote Busse von Daegu City Tour zum Eingang des Palgongsan Nationalparks.
Renate #10
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Antwort auf Beitrag #7
Zitat von KrisiTina am 12.03.2018, 00:22:
Viel Alkohol werden wir aber trotzdem vermeiden, einen klaren Kopf in einer unbekannten Umgebung und vor allem beim Flirten mit Fremden ist doch nicht so falsch.

Viel Erfolg damit :D Auf meinen Koreareisen habe ich dich Erfahrung gemacht, dass alle in einer Gruppe ungefähr gleichviel Trinken. Wenn man seinen Alkohol nicht austrinkt, schenken die anderen sich auch nichts nach und sind dann eventuell enttäuscht. Das ist mir einmal passiert mit der Schwester meiner Couchsurfing-Gastgeberin und ihren Freunden. Daraufhin habe ich mir einen Ruck gegeben und beim nächsten mal ordentlich gebechert :D Gemeinsames trinken vertieft in Korea irgendwie das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Mit der vorgeschlagenen Meetup-Gruppe Climbing in Korea war ich mal auf dem Fischmarkt in Seoul zum Sashimi essen. Am Anfang fragte der Organisator, ob es jemanden gäbe, der keinen Alkohol trinkt. Als ich mich gemeldet habe, wollte er den Grund wissen, also habe ich was von Jetlag gesagt. Kam nicht sehr gut an und ich wurde doch recht bestimmt zum mittrinken aufgefordert.

Ich meine damit nicht, dass ihr unbedingt immer mitziehen müsst, aber Alkohol allzu bestimmt abzulehnen verdirbt meist ein wenig die Stimmung. Man passt sich in Korea eben viel mehr der Gruppe an. Andererseits wird man auf euch definitiv auch Rücksicht nehmen, da ihr zu Gast seid. Also diese Anekdoten nur zum im Hinterkopf behalten, bzgl. kulturellen Unterschieden. Wobei das bei uns bzgl. Alkohol ja auch manchmal gar nicht so anders läuft, je nachdem mit wem man unterwegs ist.
Flo-ohne-h (Moderator) #11
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Zitat von Renate:
Gemeinsames trinken vertieft in Korea irgendwie das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Genau und gerade Ältere fangen schon zum Mittagessen damit an. In Korea nüchtern zu bleiben ist nicht einfach.
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