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Korea Adoption
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Woasl #1
Mitglied seit 12/2014 · 5 Beiträge · Wohnort: Igling, Bayern
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Betreff: Korea Adoption
Ich wurde 1985 Adoptiert (geb. 1984), aber die 1. Aufzeichnungen, wie stammurkunde usw. wurden erst am 31.3.85 in Soul angefertigt.

Weiß zufällig einer, wie hoch die Warscheinlichkeit besteht seine leibliche Mutter zu finden?
Wäre schon mal Interessant.

Gibt es irgendwo anlaufstellen, wo man suchen könnte?
Flo-ohne-h (Moderator) #2
Mitglied seit 07/2009 · 1895 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von Woasl:
Weiß zufällig einer, wie hoch die Warscheinlichkeit besteht seine leibliche Mutter zu finden?

Gibt es irgendwo anlaufstellen, wo man suchen könnte?

Wenn der Geburtsname nur in Hangeul und nicht in Hanja und keine ID-Nummer der Mutter drauf steht, dürfte es schwierig werden. Auch bei Vornamen gibt es auffällige Häufungen, so daß man ohne genauere Angaben (Name in Hangeul oder besser eigene oder koreanische ID-Nummer der leiblichen Mutter) kaum Chancen hat.

ID-Nummer wird so vergeben (Annahme, männlich, 20.2.1985 geboren):  850220-1xxxxxx, wobei der Erstregistrierungsort in den ersten 2 oder 3 x kodiert sind - 260 ist glaube ich Jeonju.

Ich stelle es mir so vor, daß Deine leibliche Mutter vermutlich gute Gründe hatte, Dich zur Adoption freizugeben (ungewollte Schwangerschaft, ...) und deshalb evtl. Dich gar nicht kennenlernen will. Ich würde mir gut überlegen, ob ich evtl. diese Wunden versuche aufzureißen.

Ich hatte 3 mal während meiner Tätigkeit den Fall, daß der Name in Hangeul von 2 Studenten (von 30-60) identisch war.
Woasl #3
Mitglied seit 12/2014 · 5 Beiträge · Wohnort: Igling, Bayern
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Hab das was gefunden^^ aber k.a. ob es das ist. Koreanisch lesen kann ich ja nicht.

31432-180-22 (und irgendein Schriftzeichen.)

warum mich das interessiert? naja irgendwann will man doch etwas mehr erfahren. Von der DE Adoptionsstelle erfährt man auch nur das was ich an Unterlagen da habe. Auch wenn nichts mehr an Akten besteht, würden mich die Orte dennoch interessieren.

D.h. bei nem möglichen Südkorea Urlaub, würde ich diese Orte einfach mal besuchen wollen. Somit kann ich wenigstens sagen, wo genau ich her gekommen bin.
Flo-ohne-h (Moderator) #4
Mitglied seit 07/2009 · 1895 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von Woasl:
31432-180-22 (und irgendein Schriftzeichen.)

Das hat mehr ähnlichkeit mit einer Kontonummer. Ich kenne mich nicht besonders gut aus, aber es könnte sein, daß das ID-Nummernsystem irgendwann mal umgestellt wurde. Ich erinnere mich dunkel daran, so was mal gelesen zu haben (http://world.kbs.co.kr/german/program/program_qna_detail.htm).

Ich denke, wenn Du mehr wissen willst, solltest Du Dich an echte Koreaner wenden, die sowas eher genau wissen.
TJBH #5
Mitglied seit 11/2015 · 63 Beiträge
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Die meisten Papiere der Ados  sind "optimiert" - seinerzeit waren Adoptionen ins Ausland nur für Vollwaisen gestattet, was aber wiederum mehrere Tausend US$ Vermittlungsgebühr einbrachte. Daher wurden von den diversen Organisationen saubere Papiere geschaffen, um die Adoption komplikationslos über die Bühne zu bringen. In der Regel (wenn du früh nach deiner Geburt abgegeben wurdest), sind Ados auch nicht im Familienregister der biologischen Eltern eingetragen. Das kann entweder der Familiensituation geschuldet gewesen sein (meist unverheiratete Mütter und die Eintragung erfolgt immer im Register des Vaters) oder den allgemeinen Lebensumständen (Aufwand zu hoch in die nächste Stadt zu fahren, für ein Kind dessen Verbleib eh unklar war).

Wenn du deine Adoptionsorganisation in Korea kennst, kannst du direkt eine Kopie deiner Unterlagen dort anfordern. Ansonsten über https://www.kadoption.or.kr/en/.

Für das Thema Familiensuche, Erfahrungsaustausch, etc empfehle ich Facebook - Zur Familiensuche per DNA inkl. Gratis-Kit kamra325 https://www.facebook.com/profile.…?id=515782225249001&… bzw. für das DNA-Kit: http://www.325kamra.org/vetting

Es gibt in Deutschland ein paar organisierte Ados in der Facebookguppe https://www.facebook.com/profile.…?id=329164983838037&…
korex #6
Mitglied seit 07/2013 · 86 Beiträge · Wohnort: Hamburg
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Selbst bei schlechter Dokumentation ist die DNA Suche eine gute Chance. Es kann ja doch sein, dass Eltern oder auch Geschwister (die erst jetzt von dem Geschwisterkind erfahren) suchen. Auch die können DNA Proben abgeben.
Gänderte Familienverhältnisse wie Scheidung oder Tod eines Partners können schließlich schwerer wiegen als die "Schmach", die man in jüngeren Jahren vielleicht auch stärker empfunden hat und sich vielleicht ja auch nur deshalb dem Familiendruck beugte oder es ganz verschwieg.
In einem Artikel zum Thema habe ich gelesen es sollen immerhin 15% der Adoptierten, die in Korea suchen, Erfolg haben. Grund genug es zu probieren.

Für Adoptierte gibt es alle 3 Jahre ein großes Treffen in Seoul (nächstes 30. Juli - 4. Aug. 2019).
Wenn du vor Ort suchen willst sind diverse Gruppen gute Unterstützung z.B. kostenlose Übersetzer, günstige Raummieten etc.

Hier findest du eine Aufstellung (Englisch) mit den Links:
http://www.korea4expats.com/article-organisations-helping-…
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