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Militärdienst / Fernbeziehung
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lisa.12 #1
Mitglied seit 04/2017 · 6 Beiträge
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Betreff: Militärdienst / Fernbeziehung
Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, ob das jetzt hier so gut rein passt, aber ich dachte, dass mir vielleicht jemand weiterhelfen kann.

Also zu meiner Situation:

Ich habe vor einigen Wochen einen Koreaner (20 Jahre alt) kennengelernt. Er lebt seit 9 Monaten in Deutschland und studiert bald in Bayern. Wir verstehen uns total gut und es läuft im Moment mehr in Richtung Beziehung. Das wäre ja an und für sich gut so...naja... also zumindest bis dann das schöne Thema 'Militär' angesprochen wurde.

Er meinte, dass er nächstes Jahr zurück nach Korea gehen wird und dann für die üblichen 2 Jahre seine Wehrplicht ablegen wird. Daher stecke ich jetzt in einer Zwickmühle und weiß nicht so richtig was ich machen soll.

Ich habe gehört, dass sie dort fast komplett von der Außenwelt abgeschottet werden und erst nach einem bestimmten Zeitraum mal eine E-Mail oder einen Brief schreiben dürfen. Das heißt es wäre nicht nur eine Fernbeziehung, was ja noch einigermaßen in Ordnung wäre, weil man telefonieren kann etc., sondern es wäre einfach was ganz was anderes. Also bin ich mir nicht sicher ob es überhaupt Sinn macht, es zu einer Beziehung kommen zu lassen...Ich will aber auf keinen Fall einfach alles wegwerfen weil wir uns echt gern haben, aber es sind einfach 2 Jahre...

Hat jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen durchgemacht, oder einfach nur einen guten Rat..?

Ich wäre auch sehr dankbar!

Liebe Grüße
Lisa
Flo-ohne-h (Moderator) #2
Mitglied seit 07/2009 · 1874 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von lisa.12:
Ich habe vor einigen Wochen einen Koreaner (20 Jahre alt) kennengelernt. Er lebt seit 9 Monaten in Deutschland und studiert bald in Bayern. Wir verstehen uns total gut und es läuft im Moment mehr in Richtung Beziehung. Das wäre ja an und für sich gut so...naja... also zumindest bis dann das schöne Thema 'Militär' angesprochen wurde.

Hallo Lisa,

Ich habe Deinen anderen Post gelöscht - das war ein Duplikat dieses Posts. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen.

zum Thema: Du solltest Dir mal durchlesen, was hier in der Vergangenheit zum Thema Beziehungen Deutsche/Koreaner geschrieben wurde. Ich bin in etwa der umgekehrten Lage und es ist nicht immer leicht eine Beziehung über derartig große kulturelle Unterschiede hinweg zu erhalten. Es fordert sehr viel Toleranz und Kompromißbereitschaft von beiden Seiten.

Dazu kommt noch die große Frage, ob seine Eltern es tolerieren, daß ihr Sohn eine Ausländerin mit in die Familie bringt, da die Ehefrau (insbesondere des Erstgeborenen) folgende Aufgaben hat:
1. Versorgung der Schwiegereltern im Alter
2. Organisation von Familienfesten
3. Erhaltung der (reinen) Blutlinie

Weiterhin ist meine Erfahrung, daß sich Leute und Ostasiaten ganz besonders im Ausland anders verhalten als daheim, was m.E. v.a. an dem Wegfall der sozialen Kontrolle und anderen sozialen Normen liegt. Bei diesen Verhaltensänderungen schließe ich mich auch ganz klar selbst mit ein. Z.B. ist es mir recht schwer gefallen in den ersten Tagen zurück in D etwas mit meiner linken Hand weiterzugeben (ich bin Linkshänder). Das liegt daran, daß man das in Korea absolut nicht machen sollte.

Daher jetzt folgende Fragen:
1. ist er der erstgeborene Sohn?
2. Weiß seine Familie von der Beziehung? Was haben sie diesbezüglich bisher gesagt?

Zum Thema Militärdienst: Ich bin nicht 100% auf dem Laufenden, was die Regeln sind, aber als Studienberater erinnere ich mich, daß man den Dienst aufteilen kann. Außerdem ist mir aufgefallen, daß die Studenten, die den Militärdrill durchlaufen haben, sich deutlich verändert haben - sie waren viel erwachsener, meistens deutlich schneller essend und häufig rauchend.

Fernbeziehung: erfahrungsgemäß sehr schwierig durchzuhalten, aber wenn es klappt, ist die Beziehung stark genug.

Guter Rat ist also schwierig. Ich würde mal die o.g. Fragen offen ansprechen. Solange seine Eltern nicht etwas halbwegs positives über Dich oder zu Dir gesagt haben, würde ich mir keine so großen Hoffnungen machen. Die Sache ist relativ einfach so zu verstehen, daß Du für ihn eine starke Motivation bist, im Falle einer Ehe nicht nach Korea zurückzugehen und o.g. Pflichten als Sohn wahrzunehmen. D.h. seine Eltern könnten Dich deshalb als massive Bedrohung ihrer Interessen wahrnehmen.
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InZain #3
Mitglied seit 09/2012 · 485 Beiträge · Wohnort: Jungrang-Gu
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Hallo!

Also ihr seid noch nicht zusammen? Ich würde euch raten, einfach mal über diese Situation zu sprechen.

Wissen seine Eltern von dir? Dies ist schon der wichtigere Punkt. Hier würde ich mal vorfühlen wie seine Eltern zu solch einem Thema stehen.

Hast du mal vor mit ihm nach Korea zu fliegen und mal eine kleine "Einführung" in sein tägliches Leben, seine Kultur usw. zu machen? Würde ich machen, da das ja auch aufschlussreich sein kann.

Ist ja erstmal ganz interessant^^ Ihr seid ja noch jung, da kann man ja ganz offen und easy an die Sache herangehen.
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InZain #4
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Und schon miteinander gesprochen?^^

Ich muss auch mal sagen , dass Leute die schon mit ihren Problemen oder Fragen hierher kommen, auch mal ein Feedback da lassen könnten. Wie z.B. "danke für die Antworten", oder sowas in der Art. Ist ja nicht böse gemeint^^

Jetzt mal Off-Topic, sorry.
issy01 #5
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Hi  :-)
Ich verstehe deine Situation nur zu gut, da ich jetzt selbst über 2 Jahre in einer Fernbeziehung bin. Ich kann dir wirklich nur auch nur Raten ihn auf seine Eltern anzu sprechen, mir geht es z.B. so das seine Eltern kein Problem mit mir haben, ich habe sie auch kennen gelernt als ich in Korea war aber wenn es darum geht auszuwandern stellen sich seine Eltern (und meine allerdings auch) stur, keiner gibt gerne sein Kind her und schon gar nicht so weit. Ihr müsst euch also klar sein das es nicht einfach wird und solltet euch über eure Pläne klar werden. Ich bereue es jedenfals nicht, auch wenn der nächste Schritt nicht einfach wird und ich noch nicht genau den Ausgang kenne aber auch eine Beziehung ohne Distanz kann schief gehen.
lisa.12 #6
Mitglied seit 04/2017 · 6 Beiträge
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Also erstmal danke an alle Anworten...ich habe letztes Mal eigentlich einen ewig langen Text in meiner Pause geschrieben...anscheinend wurde dieser nicht hochgeladen :/

An der Situation hat sich im Moment nicht viel geändert. Ich habe ziemlich viel nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, es einfach auf mich zukommen zu lassen. Bzw. möchte ich erst abwarten, ob wir wirklich ein Paar werden oder nicht, denn falls es garnicht dazu kommt, hätte ich umsonst Stress gemacht.

So jetzt zu seinen Eltern:
Sein Vater ist Japaner und seine Mutter ist Koreanerin, deshalb fällt das mit der reinen Blutline schonmal weg. Er hat eine ältere Schwester, die vor Kurzem ihren amerikanischen Verlobten geheiratet hat und jetzt zusammen mit ihm auf Hawai lebt. Er hat mir erklärt dass das in ihrer Familie kein großes Thema wäre. Auch mit dem Wohnort etc. sind sie da nicht so. Seine Eltern leben einmal in Japan und dann wieder in Korea (Weil sie selbstständig sind gibt es da auch keine großen Probleme) je nach dem, wie sie Lust haben.


Zum Militär
Ich hab mich die letzten Tage sehr viel mit dem koreanischen Militärdienst befasst und könnte einen halben Roman darüber verfassen...Eine richtig Lösung habe ich jedoch immer noch nicht. Ich weiss nur dass es, wenn er dort hin muss und wir ein Paar wären, sehr schwer wird. Falls er den Dienst verweigert, würden ihm 18 Monate Haft drohen und das wäre auch nicht der richtige Weg, weil er so den Ruf seiner Familie nieder machen würde.

Er meinte, dass er für immer hier in Deutschland bleiben will und dass er höchstwahrscheinlich die deutsche Staatbürgerschaft beantragen/annehmen will..aber ob das alles so klappt, wie er sich das vorstellt, ist die andere Sache.

Ich denke, dass ich mir selbst die größte Hürde stelle, weil ich Angst davor habe das Thema anzusprechen..Ich weiß man sollte offen darüber sprechen, aber ich befürchte, dass es alles komplizierter macht..Wie bereits schon gesagt werde ich versuchen ein wenig abzuwarten um nichts zu überstürzen, auch wenn ich mir ständig den Kopf darüber zerbrechen werde..
Flo-ohne-h (Moderator) #7
Mitglied seit 07/2009 · 1874 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von lisa.12:
Zum Militär
Ich hab mich die letzten Tage sehr viel mit dem koreanischen Militärdienst befasst und könnte einen halben Roman darüber verfassen...Eine richtig Lösung habe ich jedoch immer noch nicht. Ich weiss nur dass es, wenn er dort hin muss und wir ein Paar wären, sehr schwer wird. Falls er den Dienst verweigert, würden ihm 18 Monate Haft drohen und das wäre auch nicht der richtige Weg, weil er so den Ruf seiner Familie nieder machen würde.

Er meinte, dass er für immer hier in Deutschland bleiben will und dass er höchstwahrscheinlich die deutsche Staatbürgerschaft beantragen/annehmen will..aber ob das alles so klappt, wie er sich das vorstellt, ist die andere Sache.

Die Sache mit der Staatbürgerschaft würde aber einen Ausweg aufzeigen. Wenn er die kor. Staatsbürgerschaft abgäbe, wäre die Sache mit der Wehrpflicht auch erledigt. Insofern wäre die Heirat quasi als Abkürzung zur Einbürgerung von Vorteil. Die große Frage ist wie sich das zeitlich schaffen läßt. So weit ich weiß, bekommt ein ausländischer Ehepartner nach der Hochzeit eine zweijährige Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis. Nach zwei Jahren kann er dann die dt. Staatbürgerschaft beantragen (nach ein paar Prozeduren, z.B. Deutschtest).

Ich weiß aber folgendes nicht:
1. Könnte er die kor. Staatbürgerschaft ablegen, wenn er den Wehrdienst nicht abgeleistet hat?
2. Wird die Zeit, die er vor der Heirat in D verbracht hat, auf diese 2 Jahre angerechnet?
JayD #8
Mitglied seit 12/2011 · 715 Beiträge
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Es gibt auch in Korea Möglichkeiten den Wehrdienst zumindest nichtbim Militärcamp zu absolvieren. Viele Kollegen hier haben Ihren Dienst irgendwie mit ihrer Arbeit verbunden. Einer hat z.B. nachdem Master 3 Jahre am KAIST gearbeitet und irgendwie wurde das als alternativer Wehrdienst gezählt. Ein Freund von mir hat das bei Samsung gemacht. Hängt natütlich stark ab von seinem Fach ab und mit 20 wird das wohl auch schwer. Stellt sich die Frage wie lange er den Dienst schieben kann. Bei dieser Alternative hätte man zumindestbdie Chance sich regelmäßig zu kontaktieren oder sich zu besuchen oder zusammen zu leben während der Zeit.
selinka #9
Mitglied seit 05/2017 · 2 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #6
Hallo Lisa,

das ist wirklich eine verzwickte Situation in der du dich da befindest. Ist aber ein durchaus interessantes Thema, so sehr, dass ich zu deinem Thema meinen ersten Beitrag schreiben möchte.  :-)
Ich lebe selbst in Deutschland mit meinem Mann, der in Korea geboren ist und dort seinen Militärdienst bereits vor 5 Jahren absolivert hat. Er war zu dem Zeitpunkt in dem Alter wie dein (fast-)Freund jetzt.
Seiner Aussage nach ist es als gebürtiger Südkoreaner nicht möglich, den Wehrdienst insofern zu "verweigern" indem man vor Antreten des Dienstes die Staatsbürgerschaft wechselt. Da scheinen die Regeln in Südkorea sehr strikt zu sein, schließlich ist in den Pässen der Männer auch vermerkt, wenn sie den Wehrdienst noch abzulegen haben (sodass es bei Aus- und Einreisen sofort auffällt). Sobald er die 2 Jahre Wehrdienst absolviert hat, steht es ihm natürlich offen, die Nationalität zu ändern - nach dem Dienst verschwindet auch der Vermerk im Pass. Den Wehrdienst in irgendeiner Form zu verweigern und sich damit strafbar zu machen wäre auch so mit die schlechteste Idee meiner Meinung nach.

Ich an deiner Stelle würde es auch einfach auf mich zukommen lassen. Es ist doch gemein, wenn man sich eigentlich mag und dann aber wegen solch einem Grund im Voraus Schluss macht oder es nicht auf eine Beziehung ankommen lässt. Der Gedanke ist in Korea aber wohl weit verbreitet und es gibt schon einige Frauen, die mit ihrem Freund (oder umgekehrt) aus dem Grund vorher noch Schluss machen. Aber für euch ist es ja eine Ausnahmesituation, da er ja auch hier in Deutschland leben möchte.

Kurz zu mir: Ich habe meinen Mann ebenso in der Studienzeit hier in Deutschland kennengelernt, da war er erst seit ein paar Monaten hier (eben nachdem er den Wehrdienst abgeschlossen hat). Nach ein paar Jahren haben wir - recht früh - geheiratet. Es war so wie es schon ein paar Mitglieder oben geschrieben haben: solltet ihr heiraten, würde er erstmal ein Visum von 3 Jahren und eine Arbeitserlaubnis bekommen. Das sind natürlich jetzt Dinge, die für euch noch weiter in der Zukunft liegen würden. Aber von dem was du erzählt hast aus zu urteilen ist ja zumindest auch seine Familie tolerant solch einer Beziehung gegenüber.  ;-)
Es ist wohl aber wirklich so, dass sie während sie im Wehrdienst sind, kaum Kontakte zur Außenwelt haben. Mein Mann konnte/durfte erst nach den ersten 6 Wochen, die das Basistraining sind, überhaupt seine Eltern anrufen. Das ist natürlich viel Zeit in der man nichts voneinander hört, aber ich würde das mit ihm besprechen, wie er dazu steht.
Wünsche euch viel Glück.
lisa.12 #10
Mitglied seit 04/2017 · 6 Beiträge
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Hallo Selin,

vielen Dank für deine Antwort/Rat. :)

leider haben wir gemeinsam beschlossen, dass es wohl nicht so viel Sinn macht, weil er vorallem nicht will, dass ich so lange auf ihn warte. Wir haben wirklich viel diskutiert und haben uns auch wenn es sich hart anhört auf einen Kontaktabbruch geeinigt. Er meinte, dass er es so nur viel schwerer wäre, wenn er gehen muss und naja irgendwo hat er ja auch recht...

Ich weiss zwar nicht ob das vielleicht einfach nur so als Ausrede oder so gedient hat, aber jetzt ist es halt so. Es ist zwar einerseits sehr schade, aber ich glaube, dass mich das Nichtwissen wie es ihm geht etc. zu sehr belastet hätte (also wenn wir in einer Beziehung wären).
orangutan #11
Mitglied seit 04/2016 · 61 Beiträge
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Natürlich scheint euch an eurer Beziehung nicht viel zu liegen oder aber ihr seid schon Generation Verstrahlt.

Würde mir ernsthaft mal Gedanken machen, warum ihr beide offenbar so ein Klammerbedürfnis habt, das befriedigt werden soll.

Brauche nun ja wohl nicht ernsthaft davon anfangen, wie damals Engländer in die Kolonien fuhren für zwei, drei Jahre mal locker oder Soldaten oder Seeleute... Und die Post funktionierte nicht so prächtig.

In eurem Falle geht es um ein paar wenige Wochen, wenn er halt irgendwo am campen ist, die man mal nichts voneinander hört und vielleicht benimmt sich wer nicht und handhabt man das nicht so locker mit Handys in seiner Einheit.

Dazu dann noch so hochdramatisch alles mit komplettem Kontaktabbruch.

Merke Dir: Dramatik ist nie ein gutes Zeichen und zeugt nur von Unsouveränität.

Ich würde Dich halt an seiner Stelle weiter treffen, in Deutschland es krachen lassen, wie ein erwachsener Mensch Dir am Flughafen Auf Wiedersehen sagen, abwarten, ob ich dich vermisse, dir ein oder mehrere Briefe schreiben (Skype mag ich persönlich nicht so) und DANNl schauen, aber nicht so Heiße-Luft-Diskussionen von wegen Du wirst unter der Sonne vor Sehnsucht schmelzen, wenn ich mal gerade am rumlatschen bin irgendwo in Korea und ernsthaft überlege dem Rat meiner Kameraden zu folgen und entweder in die Stiefel zu pinkeln oder lieber doch nicht. (Wer mag, kann ja das Thema mal erforschen...)

Vielleicht taucht in deinem Leben ja auch noch wer auf...


Mit 30 oder so wirst das schon alles anders sehen als heute.

Entspanne Dich mal und führe nicht so hochaufwühlende Wortwechsel. Das brauchen nur ganz bestimmte Menschen...
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