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Verschicken von Lebensmitteln nach Korea
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Bay-Korea #1
Mitglied seit 09/2016 · 3 Beiträge
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Betreff: Verschicken von Lebensmitteln nach Korea
Meine Tochter ist für ein Auslandssemester in Südkorea.
Sie hätte gern ab und zu Haferflocken für Müsli und Knäcke- und Vollkornbrot als Abwechslung zum Essen. Aus den Zollbestimmungen (5 kleingedruckte Seiten) werde ich nicht ganz schlau, einerseits sind alle pflanzlichen Produkte verboten einzuführen, andererseits gibt es "bedingt zur Einfuhr zugelassene Gegenstände", wo Getreideprodukte drin stehen. Für die Weihnachtszeit - kann man Weihnachtsplätzchen und Lebkuchen schicken?
Wer weiß mehr und kann mir Tips geben - und was schreibt man auf die Zollerklärung ("Geschenk" ist klar, aber die genaue Deklaration?).
Außerdem hat sie ihr zweites Smartphone vergessen, das sie eigentlich mit einer koreanischen SIM-Karte bestücken wollte. Kann man das problemlos nachschicken? Auf der Zollerklärung steht, dass Telekommunikationseinrichtungen Typengenehmigungen vom Ministerium brauchen...hat das überhaupt Sinn, nachzuschicken?
Ich bin dankbar für jede Hilfe!
babo90 #2
Mitglied seit 11/2012 · 228 Beiträge · Wohnort: Nähe Hamburg
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Also ich schicke jährlich ein Geschenk nach Korea inkl. Weihnachtsgebäck und Glühwein. Bisher ist nichts beanstandet worden. Die Zollerklärung (Zettel für internationale Versendung beim Postamt) würde ich einfach mit "cookies and sweets" beschriften, was ja auch stimmt. Auch Lebkuchen geht. Ist bisher auch alles angekommen, allerdings sollte man bei Glühwein auch "caution" raufschreiben und entsprechend die Beschriftung mit "mullet wine" betiteln.

Bei Elektronik-/Kommunikationsartikeln muss ich passen.
http://dailylifeofkai.blogspot.de/
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orosee #3
Benutzertitel: Ernst ist anders.
Mitglied seit 10/2009 · 1429 Beiträge · Wohnort: Itaewon-dong, Seoul
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Ich kriege jedes Jahr von meiner Mutter eine Kiste Weihnachtsgebaeck (Versandkosten doppelt so hoch wie der Wert des Inhaltes), das ist also kein Problem. Was man nicht verschicken sollte, sind alle Sorten Fleischprodukte und Milchprodukte. Im Prinzip am besten die Finger von leicht verderblicher Ware lassen und allem, was als "roh" angesehen werden kann oder in irgendeiner Wesie "weich" ist. Saatgut ist aber auch problematisch, also lieber auch nichts versenden, was "lebt" oder sich hier ausbreiten koennte.

Gebaeck, Gewuerze, Suesswaren, Trockenprodukte sind in der Regel in Ordnung. Getraenke wohl auch, da wird aber der Versand teuer wegen des Gewichtes. Alkohol am besten in kleinen Flaschen und nicht ueber einen Liter, oder besser auch nicht.

Insgesamt sollte der Wert des Paketes - Ware PLUS Porto - 100$ nicht ueberschreiten, da es sonst zollpflichtig werden kann. Es kann aber sein, dass es da produktspezifische Unterschiede gibt, wegen Freihandelsabkommen usw. Da Porto oft schon sehr hoch ist, schraenkt das natuerlich theoretisch den Warenwert ein, aber da muss man nun nicht super exakt arbeiten - der Zoll ist da bei gewerblichen Sendungen (z.B. Amazon) genauer, als bei privaten Paketen, die als "Geschenk" deklariert sind.

Beim Smartphone ist es so, dass es ohne Registrierung in Korea nicht funktionieren wird. Frueher (bis 2012) war es so, dass diese Registrierung 600$ und mehr kostete und 6 Monate dauerte (*hust* Handelshemmnis *hust*). Heute zahlt man eine niedrige Gebuehr (ein paar Dutzend $) und wartet ein paar Tage, und das Geraet laeuft (mit Prepaid Karte). Das Problem wird der Warenwert sein, da Smartphones teuer sind (Warenwert >> 100$) und der Zoll natuerlich glauben muss, dass es sich um ein gebrauchtes Geraet handelt. Fuer die Versandkosten plus eventuell anfallenden Zoll kann man aber auch sehr schoen gebrauchte Geraete kaufen, die ja auch bereits registriert sind. Fuer 100$ bekommt man da schon etwas Gutes, wenn auch nicht das letzte Modell, und spaeter kann man es ja an jemand anderes verkaufen und einen Teil der Ausgaben zurueckholen.

Spielt Geld keine Rolle, kann man natuerlich alles einem professionellen Kurierservice ueberlassen, der dann Door-to-Door liefern muss und den Zoll mit einkalkuliert (aber selbst da wird man zumindest mal mit jemandem am Telefon reden muessen, wenn es doch Probleme beim Zoll gibt).
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Bay-Korea #4
Mitglied seit 09/2016 · 3 Beiträge
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Vielen Dank euch beiden, das hilft mir jetzt schon weiter. Das Smartphone werden wir wohl bleiben lassen, und bei dem Päckchen mit Knäckebrot und Haferflocken werd ich mal mein Glück versuchen. Ich werde es als Päckchen für 16 € verschicken und bei der Zolldeklaration als  "Geschenk" und "Bakery Products" ("Sweets and cookies"stimmt ja erst beim Weihnachtspäckchen :-) ) deklarieren. Dann wird es hoffentlich klappen. Und die Adresse zusätzlich noch auf Koreanisch draufschreiben ist auch hilfreich, wie ich hier schon gelernt habe. :-)
Bay-Korea #5
Mitglied seit 09/2016 · 3 Beiträge
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Kurze Rückmeldung:
bisher sind beide Sendungen gut angekommen; das erste habe ich als Päckchen mit 2 kg für 16 € verschickt, das zweite als Brief international mit 1 kg für 7 €, das ging in ca. 10 Tagen, das erste hat etwas länger gedauert.
babo90 #6
Mitglied seit 11/2012 · 228 Beiträge · Wohnort: Nähe Hamburg
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größere Sendungen (also bei mir immer bis 5kg) auch innerhalb von 10 Tagen.
http://dailylifeofkai.blogspot.de/
felix25 #7
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Ob sich das denn lohnt
Steffen Diller #8
Mitglied seit 2 Monaten · 1 Beitrag
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Wenn ich das also richtig verstehe, kann ich Wurstwaren zum Beispiel nicht nach Korea verschicken, da die vom Zoll gesperrt werden, ist das korrekt? Ich habe schon auf mehreren Seiten geguckt, kann aber nichts entsprechendes darüber finden.

Danke für eure Antwort

Steffen
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