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beziehungsprobleme die ich als koreaner in deutschland hatte :D
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walnussjunge #1
Benutzertitel: walnusseis
Mitglied seit 08/2016 · 1 Beitrag · Wohnort: NRW
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Betreff: beziehungsprobleme die ich als koreaner in deutschland hatte :D
hallo meine liebe,

ich studiere hier schon seit paar jahren und genieße mein leben zurzeit. zum glück habe ich hier viele freunde und kultur kennen gelernt und klar konnte ich auch jemanden süßen finden, mit den ich romantische gefühle teilen konnte. heute habe ich ganz zufällig diese seite gefunden und entschieden mit euch darüber reden was ich hier erfahren habe, besonderes in bezug auf die beziehungsprobleme.

1. kulturelle unterschiede existieren tatsächlich aber die spielen keine große rolle. alles ist von individuen abhängig.

viele koreaner und deutsche folgen oft dem ähnlichen konzept der beziehung. bspw. beziehung zu haben heißt monogam zu bleiben :D aber es ist auch einfach zu vermuten, dass man irgendwo differenzen finden kann.<--trotzdem ist das eine gefährliche gedanke.

mein problem war, ich hab zu einfach die lebensweise in deutschland generalisiert und viele vorurteile gemacht. bespielsweise habe ich erwartet, dass alle deutsche (ja hab doch gesagt ;D) damit einverstanden sind, dass man bei einem/er freund/in pennen kann, obwohl man in einer beziehung ist, aus dem grund, dass deutsche lockere konzepte der beziehung haben -- war einfach falsch! früher wollte ich mal bei einer freundin vor mir pennen ohne vorher zu informieren und meine ex war sauer auf mich. ein anderes beispiel. ich hab früher gedacht, dass deutsche anders als koreaner keine kitschige sachen mögen, die man oft in k dramas sehen. doch stimmt das schon einigermassen, aber nicht immer!

also solange du kein besonderes konzept der beziehung hast, wie open relationship, benimm dich gleich wie du mit den menschen in deinem heimat benimmst: rede über alles mit deinem partner. alles ist von personen abhängig!

2. nimm deinen partner als mensch wahr, nicht als objekt.

nicht alle koreaner mögen kpop und gucken k dramas. nicht alle deutsche trinken bier mit wurst.

bin oft den leute begegnet, die mega cool und süß sind, aber mich nur als "koreaner" wahrnehmen. die sind lieb zu mir gewesen fand ich das super nett. aber ich hab mich oft gefühlt als ob ich nichts für die wäre, wenn ich kein koreaner wäre. die fangen an, mich über die kpops fragen und darüber zu reden. aber wenn ich sag, dass ich kein großer kpop fan bin, die verlieren sofort ihre interessen. das hat mich richtig traurig gemacht :(

wir können ja freunde sein, obwohl wir nicht über bigbang reden können oder?

3. schließlich ein kleiner hinweis für die leute die auf koreanerische oder asiatische männer stehen.

nachdem ich mit paar asiatischen männer geredet habe habe ich gefunden, dass viele asiatische männer glauben, dass nicht-asiatische menschen auf asiatische männer gar nicht stehen! deswegen fühlen die sich weiter oft traurig und einsam, obwohl das nicht immer stimmt! also die schüchternheit von paar asiatischen männer beruhen manchmal nicht allein auf ihre eigene persönlichkeit oder auf keine interesse an nicht-asiatische menschen oder auf kultur (klingt schon rassistisch :D). sondern kann sein, dass ihre zurückhaltung aus der unerwünschten aufgabe der beziehungen mit nicht-aisiatischen menschen entsteht, die durch medien verursacht werden.

deswegen würde ich sagen, dass ne gute idee wäre, dass ihr zuerst initiativ ergreift, wenn ihr die männer gerne kennen lernen würdet.

so, das wars. ich hoffe dass ihr viel spaß gehabt habt.
danke euch nochmal und verzeiht mir für viele grammatische fehler, die ich möglicherweise gemacht habe :D

wünsche euch ne schöne woche!

ciao!!!! <3
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InZain #2
Mitglied seit 09/2012 · 496 Beiträge · Wohnort: Jungrang-Gu
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Also ich dachte immer Koreaner trinken Bananen Milch und hören immer Kpop. Ist es nicht so, dass die Koreanischen Männer alles Söhne von reichen CEO's sind und die Frauen immer arm. Und der CEO Vater ist immer gegen die Beziehung. Und am Ende stellt sich heraus, dass man miteinander verwandt ist?

So stelle ich mir das immer vor. Oder War das doch nur ein Fazit aller Koreanischen Dramen? :D

Jaa ich kann mir das lebhaft vorstellen. Man trifft eine junge Frau und diese interessiert sich nur dann für einen, weil man aus Zufall Koreaner ist. Also mich würde das schon sehr nerven. Hier im Forum gibt es ja auch viele Leute die Kontakt zu Koreanern suchen. Und ich denke auch oft aus diesen Gründen.

Keiner meiner koreanischen Freunde und Bekannten hört Kpop. Vielleicht mal 1 bis 2 Lieder, das war es aber auch schon. Ein Drama hat jeder schon gesehen, aber wie schon oben aufgezeigt ist es immer wieder die selbe Story nur halt anders verpackt.

Ich finde es schlimm wie sehr solche Serien und die Musikrichtung, das Bild von Korea verzerren, vorallem bei Leuten die es nicht besser wissen.

Zu den kulturellen Unterschieden musste ich feststellen, Freundschaften und Beziehungen klappen meistens nur, wenn beide Parteien die andere Kultur kennen und auch verstehen/respektieren. Ansonsten würde es meiner Meinung nach nicht funktionieren.

Sei es unter Freunden/ oder Bekannten (in Korea). Mit ihnen schon alleine in Korea trinken zu gehen ist ja im Vergleich zu Europa sehr anders. Und dann sich wundern warum ich immer das Glas alleine angesetzt habe, oder mir selber eingieße, oder ich am Ende auch immer bezahlen möchte, obwohl ich immer mit großem Abstand der Jüngste bin.^^
Im Endeffekt versuche ich diese koreanische Art und Weise mir auch anzunehmen, falls ich mal trinken gehen nach dem Training oder einfach so. Jedoch finde ich es interessant, dass für mich ein großes Verständnis da ist, wenn ich sage, dass ich nach Hause fahre, weil meine Freundin gekocht hat und ich zuhause essen werde und danach noch mit ihr etwas trinken gehe, oder auch nicht :P. (Hier stelle ich mir das noch schwerer vor wenn man in Korea arbeitet :D sich da rauszuwinden ist bestimmt täglich/wöchentlich mehrmals bestimmt ein Kraftakt)

Natürlich Fragen sich bestimmt einige warum ich so komisch bin und oft nerven auch die Fragen, wenn man nur unter Männern ist, ob ich ein Girlfriend habe und wenn ich "JA" sage, dann meine ich meine Freundin und die Koreaner halt meine 2. (die ja nicht vorhanden ist)

( Solche Fragen kommen  natürlich nicht immer und soll auch keine pauschalisierung sein, aber solche direkten Fragen kommen oft)

Aber wie gesagt ich verstehe das. Genauso wie Koreaner mich dann verstehen, weil sie vielleicht schon in Europa waren. Und das setze ich auch voraus. Ich respektiere euch und bitte respektiert auch mich. Nur so wird ein Schuh draus.
Flo-ohne-h (Moderator) #3
Mitglied seit 07/2009 · 1908 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Antwort auf Beitrag #1
Zitat von walnussjunge am 01.08.2016, 07:20:
3. schließlich ein kleiner hinweis für die leute die auf koreanerische oder asiatische männer stehen.

nachdem ich mit paar asiatischen männer geredet habe habe ich gefunden, dass viele asiatische männer glauben, dass nicht-asiatische menschen auf asiatische männer gar nicht stehen! deswegen fühlen die sich weiter oft traurig und einsam, obwohl das nicht immer stimmt! also die schüchternheit von paar asiatischen männer beruhen manchmal nicht allein auf ihre eigene persönlichkeit oder auf keine interesse an nicht-asiatische menschen oder auf kultur (klingt schon rassistisch :D). sondern kann sein, dass ihre zurückhaltung aus der unerwünschten aufgabe der beziehungen mit nicht-aisiatischen menschen entsteht, die durch medien verursacht werden.

deswegen würde ich sagen, dass ne gute idee wäre, dass ihr zuerst initiativ ergreift, wenn ihr die männer gerne kennen lernen würdet.

Meine Beobachtung ist, daß es fast nur Pärchen gibt, bei denen sie Asiatin und er Europäer ist. Auch wenn ich keinen statistischen Zahlen habe, kann ich sagen, daß ich von Asiatin/Europäer Paaren mindestens 100 kenne, eher 200, während Asiate/Europäerin bei mir nur 2 persönlich bekannt sind.

Die Zurückhaltung wird sicherlich eine Rolle spielen, weil eigentlich überall von IHM erwartet wird den ersten Schritt zu machen. Ich denke, daß das einer der Hauptgründe ist. Ich glaube kaum, daß junge europ. Damen sich gegenüber Asiaten zu einem Rollentausch entschließen.

Andererseits gibt es diverse Resentiments gegenüber Asiaten, wobei die über die ständige Einmischung der Familie in persönliche Angelegenheiten sicherlich (zumindest in China) größtenteils richtig sind (eigene Erfahrung). Außerdem spielt sicherlich noch eine Rolle, daß MANN recht problemlos der Hauptverdiener in Deutschland sein kann und damit die Frage, ob ein Umzug nach Ostasien früher oder später ansteht, verneint werden kann - sofern MANN das nicht anstrebt. Bei dem Rollenbild, das halbwegs richtig über Ostasien in Europa verbreitet ist (d.h. sehr konservativ und Schwiegermütter sind der Alptraum der jungen Ehefrauen), kann ich durchaus verstehen, daß FRAU sich es zweimal überlegt, sich in die Fänge einer ostasiatischen Familie zu begeben.

Man muß definitiv differenzieren, wie sehr Ostasiaten sich um ihr Äußeres kümmern. Da sind Chinesen im Durchschnitt deutlich schlechter von der Optik als Koreaner und Japaner. Allerdings kann ich durchaus nachvollziehen, daß die modische Aufmachung von Japanern und Koreanern nicht unbedingt dem dt. Bild eines jungen sexy Dreamboys entspricht. Die der Damenwelt ist sehr viel näher an dem europäischen Normalimage.

Zu guter Letzt wird FRAU nach Freunden Ausschau halten, die größer als sie selbst sind (habe mal 8 cm größer als ideal gehört). Da haben Asiaten relativ schlechte Karten. In meinen fast 5 Jahren in Korea habe ich einen einzigen Koreaner getroffen, der größer als ich ist (185 cm) und ich halte mich für nicht besonders groß.
henrikhyun #4
Mitglied seit 12/2015 · 1 Beitrag
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Ich muss mich hier auch mal zu Wort melden.

Meine Beobachtung ist, daß es fast nur Pärchen gibt, bei denen sie Asiatin und er Europäer ist. Auch wenn ich keinen statistischen Zahlen habe, kann ich sagen, daß ich von Asiatin/Europäer Paaren mindestens 100 kenne, eher 200, während Asiate/Europäerin bei mir nur 2 persönlich bekannt sind.

Das ist bei der etwas älteren Generation vielleicht so. Aber in den jüngeren Generation balanciert sich das ganze wieder aus. Ich persönlich kenne mehr paare "Asiate mit Westlerin" als andersrum. Kommt aber natürlich auch darauf an in welchen Kreisen man sich so aufhält.

Insgesamt wird es aber trotzem mehr "WMAF"-Paare geben (white male asian female) als "AMWF"-Paare (asian male white female).

Das liegt natürlich nicht hauptsächlich an den von Flo aufgeführten Gründen. Das Problem hierbei ist auch, dass es nicht zu wenige AMWF-Paare gibt, sondern viel zu viele WMAF-Paare. Das hat folgende Gründe:

a) Selbsthassende asiatische Frauen, welche zu viel westliche Medien konsumieren (oder im Westen ausgewachsen sind), und umbedingt einen westlichen Mann als Partner wollen, und dafür Abstriche bei anderen Punkten machen und Asiaten als Partner gar nicht in Betracht ziehen.
b) Rassistisches Bild in der westlichen Hemisphäre gegebenüber Asiaten: Asiatinnen werden hypersexualisiert und Asiaten unmännlich als dargestellt und kommen in den Medien so gut wie gar nicht vor.
c) Westliche "Losertypen" die zu unattraktiv und/oder zu konservativ für selstbewusste westliche Frauen sind. Solche Männer suchen sich eher ethnische Frauen, insbesondere wie in a).

Wenn man jetzt Paarungen a)+c) nicht mitrechnet, ist das Verhältnis von WMAF und AMWF Paaren wohl recht ausgeglichen.

Das große Problem an Paarungen wie a)+c) sind halt die dadurch resultierende Kinder. Nicht das gemischte Kinder schon genügend Probleme haben, sind die Kinder die aus a)+c) Paarungen entstehen besonders betroffen.
Das bizarre dabei ist, wenn eine Frau wie in a) einen asiatisch aussehende Kinder bekommt, die dann alle Stereotype abbekommen, die dafür verantwortlich waren, dass sie einen Partner wie c) gewählt hat.
Kinder in solchen Paarungen können psychisch nicht gesund aufwachsen und werden früher oder später Probleme bekommen. Halbasiaten sind in den USA besonders häufig Amokläufer oder Psychopathen, zeitnahe Beispiele sind Elliot Rodger, Daniel Holtzclaw, Matthew de Grood, welche alle Mütter wie in a) und Väter wie in c) hatten.
o1534081 #5
Mitglied seit 10/2012 · 35 Beiträge
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Ist zwar ein bisschen älterer Topik, aber der Hauptgrund warum diese Konstellation zwischen Asiatin-Westler so häufig ist, ist dass viele Koreanerinnen keinen Bock mehr auf koreanische Männer haben. Das habe ich bereits unzählige Male gehört und hauptsächlich ist der Grund dass viele männliche Koreaner

-keine Lebenserfahrung haben (erst wärend der Unizeit gibt es wirklich Freizeit)
-viele noch in starren Rollenbildern sind, teils sexistisch
-recht egozentrisch sind (keine Ahnung warum)
-nicht den Körperbau haben der sich gewünscht wird

Ich habe versucht bei diesen Anschuldigungen immer fair zu bleiben, aber wenn man Abends mal in Clubs reinschaut oder sich die Szenen im Coffeshops anschaut dann merkt man teilweise was für einen Dachschaden die Typen haben. Gerade diese herumgeziehe (Handgelenk oder Schulter) und Besitzergreifende (Eifersucht, niedriges Selbstwertgefühl) ist etwas worauf einige Frauen Mitte 20 dann keine Lust mehr haben. Die Frauen die mir das erzählten waren meist Studenten (oft im künstlerischen Bereich), waren bereits 1-2 mal im Ausland und lebten alleine. Falls sich jemand für die Demographie interessiert.
Sujuho #6
Mitglied seit 2 Wochen · 2 Beiträge · Wohnort: Berlin
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Natürlich ist es alles individuell.

Es kommt natürlich auch darauf an, in welcher Stadt man lebt.

Denn dort wo ich herkomme, gibt es auch viele Menschen mit imigrations Hintergrund.

Also ich habe auch ein paar Frauen kennen gelernt, die auch davon ausgingen, das ich Mangas zeichnen kann usw.

Aber im Endeffekt: Mensch ist Mensch.

Es gibt halt immer gemeinsame Punkte. Kulturell gesehen ähneln sich Koreaner mit Türken oder Kurden. Kann ja nur von meinen existentiellen Erfahrungen sprechen.
dsmr #7
Mitglied seit 09/2014 · 26 Beiträge
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Betreff: Korea und Islam
Sagt meine (koreanische) Frau auch immer, sie wären (moralisch gesehen) so eine Art Muslim-Country. Wobei ich das für stark übertrieben halte. Love-Hotels sind mir in islamischen Ländern jedenfalls keine aufgefallen, alleinreisende Türkinnen oder Araberinnen ebenfalls kaum.

Was aber schon ein bißchen ähnlich ist, ist die Haltung der Familien nach der Hochzeit. Die Frau "gehört" der Familie des Mannes und da haben junge Koreanerinnen die Nase voll davon. Wobei sich das auch zu ändern scheint. Wir hatten mal 2 junge Koreaner (Mitte 20) zu Gast, also eine halbe Generation unter uns, und meine Liebste konnte kaum glauben, daß die was für uns gekocht haben. In ihrer Kindheit wurden Jungs noch von Mutti/Oma aus der Küche vertrieben, auf daß ihnen nicht das Ding abfalle.
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