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Seoul vs. Tokyo / Japanisch vs. Koreanisch
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Seoulman #1
Mitglied seit 09/2008 · 431 Beiträge · Wohnort: Seoul
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Betreff: Seoul vs. Tokyo / Japanisch vs. Koreanisch
Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen ob jemand hier im Forum sowohl Erfahrung mit der japanischen als auch koreanischen Sprache hat oder in Seoul UND Tokyo gelebt hat.

Kurzer Hintergrund der Frage:
Ich habe die Möglichkeit in diesem Jahr entweder wieder zurück nach Seoul oder nach Tokyo zu ziehen, um ein postgraduierten Studium zu beginnen und dann im besten Fall danach einen neuen Job zu beginnen.
In Seoul habe ich bereits 2 Jahre gelebt mein Sprachlevel war B1, dieses könnte ich aber relativ schnell wieder auffrischen.

In Japan ist es einfacher nach dem Studium ein Arbeitsvisum zu bekommen (wobei ich in Korea sehr wahrscheinlich nach dem Studium ein F2 Visum bekommen könnte).
In Japan müsste ich allerdings von null anfangen, da ich dort noch nie gelebt habe. Sprich, ich müsste erst mal die Sprache einigermaßen lernen, mich in Tokyo zurecht finden, Bankkonto eröffnen etc.

Diese Einfindungsphase würde in Seoul wegfallen.

Hat jemand hier im Forum bereits beide Sprachen gelernt? Ist der Lernaufwand ungefähr vergleichbar? Hat vielleicht jemand schon in beiden Ländern/Städten gelebt?

Danke und viele Grüße
Flo-ohne-h (Moderator) #2
Mitglied seit 07/2009 · 1859 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von Seoulman:
Hat jemand hier im Forum bereits beide Sprachen gelernt? Ist der Lernaufwand ungefähr vergleichbar? Hat vielleicht jemand schon in beiden Ländern/Städten gelebt?

Ich fand Koreanisch leichter. Bei Japanisch sind die 3 Schriftsysteme verwirrend. Außerdem wird J. viel zu schnell gesprochen.

Allgemein sind die Koreaner wesentlich lockerer und spontaner. Bei Japanern wird alles penibel genau geplant (es klappt dann aber auch) und es ist vieles ziemlich teuer, frisches Fleisch, Obst und Gemüse sowie sämtliche Transportdienstleistungen primär. Für mich ist aber die Angst vor Erdbeben ein wesentliches Kriterium nicht längere Zeit in Japan bleiben zu wollen.
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Seoulman #3
Mitglied seit 09/2008 · 431 Beiträge · Wohnort: Seoul
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Vielen Dank.
Werde mir die nächsten Wochen nochmal einiges zu Japan durchlesen und mich dann entscheiden.
libor1 #4
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Coole Info werde ich mir aufjedenfall merken, wenn ich nach SÜkorea reise.
Gummibein #5
Mitglied seit 02/2008 · 872 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #2
Da du Erdbeben erwähnst, ist Fukushima kein Thema mehr?

Kurz nach der Katastrophe gab man hier die Parole aus, Dienstreisen ok, Vergnügungsreisen doch lieber woanders.
Flo-ohne-h (Moderator) #6
Mitglied seit 07/2009 · 1859 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von Gummibein:
Da du Erdbeben erwähnst, ist Fukushima kein Thema mehr?

Kurz nach der Katastrophe gab man hier die Parole aus, Dienstreisen ok, Vergnügungsreisen doch lieber woanders.

Sagen wir es mal so. Ich würde nur mit einiger Vorsicht nach Tohoku reisen.
Goodfriend #7
Benutzertitel: ~굿프렌드
Mitglied seit 01/2009 · 992 Beiträge
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Erdbeben und andere Naturbegebenheiten sollten kein Thema bzgl. Reisen sein, es sei denn, dass eine Region aktuell betroffen ist.


Cheers,


Goodfriend
jinae #8
Mitglied seit 11/2016 · 14 Beiträge
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´wenn man sicher leben möchte würde ich generell nicht sagen das japan gefährlicher ist als südkorea.
immerhin grenzt die größte bedrohung nordkorea an südkorea.. japan ist da als insel eher abseits vom geschehen XD
ja stimmt den vorteil ergibt sich mit der unkomplizierten schrift hangeul jedoch finde ich das sich das japanische schöner anhört..aber das ist geschmackssache.
was mir persönlich zu schaffen macht ist das der arbeitsmarkt in korea nicht so leicht zugänglich ist.-jetzt mal ehrlich bis jetzt habe ich keine anzeige im jobmarket gesehen die auf menschen abzielt welche aus europa stammen.
als englisch lehrer finde ich keinen job in südkorea (trotz lehramt studium ) warum? weil ich keinen amerikanischen oder britischen pass besitze......es ist echt schwer.
da sieht es bei den nachbarländern zum glück anders aus ^^
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InZain #9
Mitglied seit 09/2012 · 473 Beiträge · Wohnort: Jungrang-Gu
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Die Frage sollte doch eher heißen -> Warum sollten Koreaner nach Leuten aus Europa in Jobanzeigen suchen?^^

Oder wir drehen den Spieß ein wenig überspitzt um und sagen - ich habe noch nie eine Jobanzeige in Deutschland gesehen die genau auf die Zielgruppe "Koreaner" abzielt.

Das mit dem Englischlehren und der Nationalität kann ich auch ein Stück nachvollziehen. Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Muttersprachler mit Lehramtsstudium oder z.b. einen Deutschen mit Lehramtsstudium... also ich finde das logisch^^

Zu der ganzen Sicherheitsfrage.

Naja klar liegt Südkorea neben Nordkorea. Raketen können aber auch über das Meer fliegen, auch wenn sie zur Zeit "nur" ins Meer fliegen. Ich finde aber Südkorea jetzt nicht unbedingt unsicher im Sachen Kriminalität.
Dieser Beitrag wurde 2 mal verändert, zuletzt am 02.06.2017, 09:55 von InZain.
Flo-ohne-h (Moderator) #10
Mitglied seit 07/2009 · 1859 Beiträge · Wohnort: 深圳
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Zitat von InZain am 02.06.2017, 09:42:
...

1. es gibt durchaus Stellenanzeigen, in denen gezielt nach Koreanern gesucht wird, z.B. hier im Forum.
2. Englischlehrer kann man mit JEDEM Bachelorabschluß werden, solange man die richtige Nationalität hat und das ist nicht ganz fair zu sagen, daß ein dt. Lehramtsabschluß dafür nicht gilt. Natürlich gibt es gewisse Probleme mit dem Akzent, dafür ist aber mE ein Lehramtsabsolvent wesentlich didaktisch versierter als ein verkrachter B.A. in Philosophie.
3. Zu der ganzen Sicherheitsfrage: Ich denke, die NK-Führungselite weiß genau, daß sie einen Konflikt nicht überleben würde. Die ganze Sache geht doch darum, daß NKs Armee beweisen muß, dass sie es Wert ist, einen Großteil des Staatshaushalts zu verpulvern, während die Bevölkerung hungert. D.h. NKs "Geschäftsmodell" ist eine unrealistische Drohkulisse aufzubauen um wichtiger genommen zu werden als es in realiter ist.
4. Kriminalität: Ich habe mich in SK IMMER sehr sicher gefühlt - sicherer als in D. Natürlich gibt es Kriminelle, aber die gibt es überall.
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InZain #11
Mitglied seit 09/2012 · 473 Beiträge · Wohnort: Jungrang-Gu
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Ja klar kann man auch Lehrer werden, auch mit einem deutschen Abschluss. Jedoch habe ich gesagt, aus der logischen Sichtweise heraus, warum sollte ich das tun wenn der Markt z.B. mit genügend Muttersprachlern abgedeckt ist.

Ich meine zudem dürfte rein theoretisch in Deutschland NICHT gesucht werden -> "Suche männlichen und/oder Koreaner für ..." = wenn dann geschlechtsneutral mit "Sprachkenntnissen". Also ist das nicht ganz so sauber ;) (in Deutschland)

Naja egal^^
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